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Kreisbrandrat Andreas Heiß (r.) stellte den Kollegen der oberbayerischen Feuerwehren die Brennpunkte im Landkreis Ebersberg dar.

Dienstversammlung der Feuerwehren

Rund um die Uhr für die Bürger da

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Wo sind im Landkreis Ebersberg Brennpunkte der Feuerwehrarbeit? Darüber informierte Kreisbrandrat Andreas Heiß seine Kollegen von den oberbayerischen Wehren bei der Dienstversammlung am Freitag im Alten Speicher in Ebersberg.

Ebersberg– Ein Unfallschwerpunkt, so Heiß, sei dabei die Strecke durch den Forst zwischen Schwaberwegen und Ebersberg, wo es oftmals ausgelöst durch überhöhte Geschwindigkeiten und gefährliche Überholmanöver zu schweren Unfällen mit eingeklemmten Personen komme.

Rund 2400 Feuerwehrdienstleistende stehen der Bevölkerung rund um die Uhr zur Seite, wenn Not am Mann ist. Sie mussten, so Heiß, im vergangenen Jahr fast 1500 Einsätze bewältigen und seien dabei zusammen nahezu 40 000 Stunden beschäftigt gewesen.

Besondere Verantwortung tragen die Ebersberger Feuerwehren im Zusammenhang mit dem OMV-Tanklager, der beiden Autobahnen im Landkreis, bei den S-Bahn-Linien und deshalb, weil die Pipeline von Triest nach Ingolstadt quer durch den Landkreis verlaufe. Weil das nicht ohne fundierte Kenntnisse geht, investieren die Feuerwehren viel Aufwand in die Ausbildung der Mannschaften.

Die Jugendfeuerwehr hat inzwischen eine Stärke von fast 400 Personen, was die Kreisbrandinspektion mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft blicken lässt.

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