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Von einem „wohldurchdachten Konzept“ war bei der Eröffnung der Sparkassenzentrale in Ebersberg 1991 die Rede. Lobende Worte, die heute so wohl nicht mehr gewählt würden. 

Immobilie mitten in Ebersberg

Ebersberger Sparkassen-Gebäude ist schwer verkäuflich

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Ebersberg - Die Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg ist weiterhin auf der Suche nach einer Anschlussverwendung für das große Verwaltungsgebäude in Ebersberg. Die Zentrale wird zum Kauf angeboten, was bei dem Raumzuschnitt und der Größe des Hauses keine Sache von ein paar Tagen sein dürfte.

"Das Gebäude war auch für damalige Zeiten schon sehr repräsentativ“, sagt Vorstand Andreas Frühschütz vorsichtig. Es sei vom früheren Vorstandsvorsitzenden Helmut Schulz Ende der 1980er Jahre so gewollt gewesen. Dem Vorstand gehörten auch Otto Sagstetter und Richard Wagner an. Es sei damals aber „in keiner Weise absehbar“ gewesen, wie sehr das Internetbanking sich auf die alltäglich Praxis in den Kreditinstituten auswirken sollte.

Inzwischen hat die Kreissparkasse Ebersberg eine Fusion mit München und Starnberg hinter sich gebracht. Frühschütz berichtete von einem Personalabbau, mit dem man dem selbst gesteckten Zeitplan bereits voraus sei. Es habe Freistellungen gegeben. Die wenigsten der ausgeschiedenen Mitarbeiter seien danach im Finanzsektor geblieben, schildert Frühschütz seinen Informationsstand. Der größere Teil sei in die Verwaltung gegangen – offensichtlich noch eine echte Wachstumsbranche.

Jetzt komme es darauf an, entweder einen solventen Kaufinteressenten zu finden oder das Gebäude zu vermieten. „Je nachdem, wie sich eine vernünftige Rendite erzielen lässt“, so Frühschütz.

Derzeit bereitet das Kreditinstitut die Rückverlegung seiner Ebersberger Zentrale ins Zentrum von Ebersberg vor, wo ein altes Verwaltungsgebäude entkernt wird  und nach Umbau das verbliebene Personal aufnehmen soll.

Die Sparkassenzentrale, der in der Kreisstadt sogar ein öffentlicher Platz gewidmet wurde, ist im November 1991 mit einem großen Festakt eingeweiht worden. Übereinstimmend würdigten die Festredner damals das „wohldurchdachte Konzept und die gelungene Bauausführung.“ Sogar von der Entstehung eines zweiten Zentrums in der Kreisstadt war die Rede. Der damalige Landrat Hermann Beham bescheinigte dem Neubau, dass er sich „positiv in das Stadtbild einfügt“. Die hohen Erwartungen erfüllten sich aber nicht alle.

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