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Nicht immer ist auf dem Ebersberger Marktplatz so wenig los. Meistens ist er voll mit parkenden Autos belegt.

Stadt Ebersberg nimmt auch das Feuerwehrgelände ins Visier

In Gedanken auf Parkplatzsuche

Wer in Ebersberg zu tun hat, muss auf der Suche nach einem Parkplatz nicht selten einige Extrarunden in Kauf nehmen. Die Stadtverwaltung sucht fieberhaft nach Lösungen und schielt verstohlen auf das Feuerwehrgelände.

Ebersberg – Es wird enger in der Ebersberger Innenstadt. Die Grundstücke werden kleiner, statt Einfamilienhäusern entstehen immer mehr Geschosswohnungsbauten. Und es wird enger auf den Straßen. Der Verkehr nimmt zu, Parkplätze werden zu einem immer knapperen Gut. Großparkplätze müssen her, weiß man im Rathaus schon lange. Nur wo?

„Ich halte noch an meinem Wunsch für eine Tiefgarage unter dem Stadtgarten fest“, hat Bürgermeister Walter Brilmayer in der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses im Ebersberger Stadtrat gesagt. „Ideal wäre es natürlich, wir hätten die Tiefgarage für die Autos, die aus dem Süden kommen, und einen zweiten Parkplatz für die Leute aus Richtung Norden.“ Ob Brilmayers Wunsch nach einer zentralen Tiefgarage technisch überhaupt erfüllt werden kann, prüft derzeit das Planungsbüro Molenaar.

Die Städteplaner suchen an mehreren Standorten zwischen Sparkassenplatz und Hölzerbräu-Schuppen nach geeigneten Flächen, ober- und unterirdisch. „Wir haben uns alle der Innenverdichtung verschrieben mit dem Vorteil, dass man weniger Land verbraucht“, sagte Brilmayer in der Ausschusssitzung. Wenn es so eng wird im Zentrum, bleibt da überhaupt noch Platz für Einrichtungen, die große Flächen brauchen? Erst vor wenigen Monaten ist das Rote Kreuz aus der Innenstadt an die westliche Peripherie gewichen. Auf dem nun leerstehenden Gelände an der Floßmannstraße sollen 39 Wohnungen entstehen. Auf der Suche nach einem Großparkplatz im Zentrum kommt jetzt das Feuerwehrgelände an der Eberhartstraße ins Spiel. „Gibt es für die Feuerwehr vielleicht einen anderen Standort?“ Hier in alle Richtungen zu denken, sei „absolut kein No-Go“, betonte Brilmayer.  ujk

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