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Sie wollen für Ebersberg anpacken: Die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD. 

Kommunalwah 2020

Für die Ebersberger SPD macht’s die Mischung

24 Kandidaten sind für die Stadtratsliste der SPD Ebersberg nominiert worden. Jeweils zwölf Frauen und Männer, die sich für die nächsten sechs Jahre zur Verfügung stellen.

Ebersberg  Immer wieder betont wurde bei der Nominierungsversammlung in der Vorstellungsrunde der Wunsch, mit der Kandidatur auch den parteilosen Bürgermeisterkandidaten der SPD, Uli Proske, zu unterstützen.

Reißverschlussverfahren angewandt

Entsprechend den Vorgaben der SPD wurde das Reißverschlussverfahren angewandt, bei dem sich jeweils eine Frau und ein Mann in der Reihung abwechseln. Das Team der SPD, das am 15. März 2020 für die Stadtratswahl antritt, mischt sich zu etwa gleichen Teilen aus altbekannten SPD-Gesichtern, wie auch neu hinzugekommenen Kandidatinnen und Kandidaten, auch zahlreiche Nichtmitglieder finden ihren Platz.

Mühlfenzl und Schurer hören auf

So treten Fraktionsvorsitzende Elisabeth Platzer, Landtagsabgeordnete Doris Rauscher, der SPD-Ortsvorsitzende Dirk Schött wieder zur Wahl an. Christoph Münch (33), bei der letzten Wahl noch einer der Newcomer, inzwischen ein ausgesprochener Aktivposten im Stadtrat, tritt ebenfalls wieder an. Andere langjährige Stadtratsmitglieder, die das Leben in Ebersberg in den letzten Jahren maßgeblich mitgestaltet haben, wie Hans Mühlfenzl oder Brigitte Schurer kandidieren nicht mehr.

„Ich bin begeistert von der Vielfalt der Liste und dem Engagement!“ Omid Atai, Landratskandidat der SPD, verfolgte gespannt die Weichenstellung. Dass alle einstimmig von den Anwesenden gewählt wurden, sei ein Zeichen für geballte Kompetenz und einen Aufbruchsgeist, der beim Wahlabend deutlich spürbar gewesen sei.

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Wahlleiter Robert Schurer, selbst lange Jahre für die SPD im Ebersberger Stadtrat, zeigte sich überzeugt, dass diese Menschen Ebersbergs unnachahmlichen Geist erhalten und weiter ausbauen könnten.

 Dass die Anwesenden bereits viel inhaltlich an der Entwicklung Ebersbergs arbeiten, konnte man auch nach Ende der Veranstaltung sehen. Nachdem Robert Schurer und der Ortsvereinsvorsitzende Dirk Schött das offizielle Ende einläuteten, fanden sich an den Tischen noch diverse Gruppen zusammen. Es wurde hier wieder die ein oder andere Idee aus den Arbeitsgruppen aufgegriffen – aber auch ein zugewandter, fast freundschaftlicher Umgangston an den Tischen zeigt die Freude daran, gemeinsam für Ebersberg einzustehen.

Die Liste

1. Elisabeth Platzer, 2. Christoph Münch, 3. Doris Rauscher, 4. Dirk Schött, 5. Maria Weininger, 6. Max Ahammer, 7. Sandra Lößl, 8. Stefan Mühlfenzl, 9. Pia Gilg, 10. Richard Ranner, 11. Diana Kühnlein-Spielmannleitner, 12. Klaus Wintermann, 13. Marthe-Regina Balzer, 14. Stefan Unterholzner, 15. Brigitte Brand, 16. Leonhard Baumgartner, 17. Hannelore Beer, 18. Reinhard Gradek, 19. Christine Senning, 20. Matthias Ott, 21. Jennifer Fritz, 22. Matthias Weininger, 23. Corinna Schött, 24. Ralph Neubert Ersatzkandidaten: Claudia Lichte, Bernd Reipöler, Anita Brandl, Philipp Hasselt.

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