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Noch in den bisherigen Räumen: die Notaufnahme- Ärzte Thomas Bernatik (li.) und Arthur Klaiber.

Dauerbaustelle bleibt Dauerbaustelle

Kreisklinik Ebersberg plant neue Notaufnahme

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Die Kreisklinik Ebersberg steckt noch mitten im großen Umbau. Derzeit geht es um das Bettenhaus. Die nächsten Projekte stehen aber schon an.

Ebersberg – An der Kreisklinik Ebersberg wird in den nächsten Jahren weiter gebaut. Das wurde in den Haushaltsberatungen im Kreisausschuss deutlich. Stichworte sind eine neue Notaufnahme, eine Nachfolgeplanung für der nicht umgesetzte Ärztehaus und ein großes Hochhaus mit Personalwohnungen. Letzteres könnte auf dem Gelände südlich der Klinik entrichtet werden, dort wo heute die Container unter anderem für die Geschäftsführung des Krankenhauses stehen.

Am heutigen Dienstag wird sich der Technische Ausschuss des Stadtrats Ebersberg in nichtöffentlicher Sitzung mit dem Thema Personalwohnhaus beschäftigen. Es geht um die Vorbereitung eines städtebaulichen Wettbewerbes für das Areal. Das Projekt realisieren könnte die Wohnbaugesellschaft Ebersberg. An dem Kommunalunternehmen ist unter anderem der Landkreis beteiligt. Vorteil dieser Konstruktion: Dadurch sind Zuschüsse von 50 Prozent nicht unwahrscheinlich. Es gibt jedoch ein zeitliches Fenster. Der Zuschussantrag muss bis 30. Dezember 2019 gestellt werden.

Das Kommunalunternehmen hat sich bereits mit dem Thema beschäftigt. Einen konkreten Beschluss gibt es nicht, jedoch das Signal, die Wohnbaugesellschaft habe Interesse an der Realisierung, wenn das Vorhaben günstig, zügig und standardisiert mit bewährten Partnern umgesetzt werden kann.

Wieder aufgenommen hat die Klinik die Planungen für das Von-Scala-Haus. Das dort schon einmal geplante Ärztehaus wurde nicht umgesetzt. Das wollte ein externer Investor vermarkten, wie Landrat Robert Niedergesäß in der Sitzung erklärte. Da hätten aber „die Chemie“ und die Kommunikation nicht gestimmt.

Nun soll in dem neuen Gebäude auf einer Etage die ambulante psychosomatische Abteilung untergebracht werden. Eine weitere Etage könnte Platz für die Krankenpflegeschule bieten. In einer dritten Etage sind Räume für Arztpraxen und eine Apotheke eingeplant. Laut Niedergesäß soll es bereits Interessenten geben. Möglich wären in dem Haus auch Landengeschäfte. Und die Geschäftsführung der Klinik könnte dort einziehen, wenn die Container auf dem südlich der Klinik gegenüberliegenden Areal weg müssen um Platz für das Personalwohngebäude zu machen.

Überlegungen gibt es auch, eine neue Notaufnahme zu bauen. Auf dem vorgesehenen Areal steht derzeit noch ein kleineres Personalwohnungsgebäude, das aber derzeit laut Niedergesäß nicht mehr genutzt wird. Die neue Einrichtung könnte dann eine direkte Anbindung an die ehemalige Bundesstraße B 304 erhalten. Damit würde die schmalere Pfarrer-Guggetzer-Straße nördlich der Klinik vom Verkehr entlastet und gleichzeitig die Notaufnahme eine komfortablere An- und Abfahrt erhalten.

Laut Kreisfinanzchefin Brigitte Keller werde das Projekt erst im kommenden Jahr offiziell vorgestellt. Es gebe deshalb auch noch keine belastbare Kostenschätzung. Jedoch werde vorläufig mit einer Bausumme von etwa zehn Millionen Euro geplant. Sieben Millionen Euro werden für das Projekt als Zuschüsse erwartet.

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