Die Kreisklinik Ebersberg bekommt eine neue Notaufnahme
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Die Kreisklinik Ebersberg bekommt eine neue Notaufnahme

Kosten: 15 Millionen Euro

Kreisklinik Ebersberg: Neue Notaufnahme kommt 2022

  • Max Wochinger
    vonMax Wochinger
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Die Pläne für das neue Gebäude stehen bereits. Nun hat die bayerische Staatsregierung ihre Beteiligung zugesagt.

Ebersberg – Die Kreisklinik Ebersberg bekommt eine neue Notaufnahme. 15 Millionen Euro soll der Umbau insgesamt kosten. 10,8 Millionen Euro steuert der Freistaat bei. Das hat die Staatsregierung heute bekannt gegeben. Die Anlage ist Teil des sogenannten Jahreskrankenhausbauprogramms 2022.

Die Pläne zur neuen Notaufnahme sind bereits fertig, sagt Klinik-Chef Stefan Huber. Man habe nur noch auf die Zusage der Staatsregierung gewartet. Die geplante Notaufnahme soll direkt an der Münchner Straße situiert sein. „Das alte Ursprungskrankenhaus wird dafür weggerissen“, sagt der Geschäftsführer. Es geht um das Gebäude zwischen Klinikgebäude und Personalwohnbau, das Haus steht seit einigen Jahren leer.

Durch die neue Lage der Notaufnahme werde die Pfarrer-Guggetzer-Straße vom Verkehr entlastet. Der Weg zum Gebäude könne man sich vorstellen wie eine Hotelauffahrt, so Huber. Die Arbeiten sollen 2022 beginnen.

Auch neu: Ein Computertomograf für 1,3 Millionen Euro

Nicht nur ein neues Gebäude, auch weitere Geräte sollen angeschafft werden. Wegen der hohen Notfallfrequenz im Klinikum soll etwa ein zweiter Computertomograf gekauft werden. Kosten: 1,3 Millionen Euro.

Mittlerweile versorge das Klinikum doppelt so viele Patienten

„Der Neubau der Ebersberger Notaufnahme ist dringend notwendig, weil die bestehenden Räume inzwischen viel zu klein sind“, sagt Landtagsabgeordneter Thomas Huber (CSU). Mittlerweile versorge das Klinikum doppelt so viele Patienten wie noch vor zehn Jahren. „Corona hat uns allen gezeigt, wie wichtig eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausinfrastruktur ist“, so Huber, der im Aufsichtsrat des Ebersberger Klinikums sitzt.

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