„Fanfare Ciocarla“ bringt mitreißende Balkanbeats in den Alten Speicher.

Kulturfeuer Ebersberg

Heiße Nächte

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Elf Tage geht es rund: Vom 18. bis 29. Juli heizt das „Kulturfeuer 2018“ im Ebersberger Klosterbauhof ein - mit einem tollem Programm. 

Ebersberg – Noch einen Monat, und der Vorverkauf läuft auf Hochtouren. Das „Kulturfeuer 2018“ wird vom 18. bis 29. Juli im Ebersberger Klosterbauhof die Herzen erwärmen. Neben Karibikflair und Begegnung im Klosterbauhof bietet das Kulturfestival wieder ein Feuerwerk an Veranstaltungen im Alten Speicher.

Die Erinnerung an das „Kulturfeuer“ 2014 und 2016 ist noch lebendig: Da war der Klosterbauhof jeweils zwei Wochen lang in magisches Licht getaucht, verabredeten sich die Ebersberger Abend für Abend mit Freunden, Bekannten und Kollegen in ihrem neuen urbanen Wohnzimmer, plauderten an Biergartentischen, entspannten sich am flackernden Feuer, chillten am Strand mit Palmen, Schirmen und Liegestühlen, tanzten und sangen und genossen die magischen Nächte mitten in der Stadt – ganz ohne Zwang und Eintrittspreis.

Während der Klosterbauhof wieder um die Feuerschale aus der Werkstatt der Künstlerfamilie Larasser einen Zauber der Farben, Karibik-Flair, Live-Acts und Raum für Begegnung bereithält, setzen die Veranstaltungen im Alten Speicher in diesem Jahr erneut einen starken musikalischen und artistischen Schwerpunkt. Aber auch Kabarettfans, Familien und Feierlustige kommen nicht zu kurz. Sechs sehr unterschiedliche Konzerte stehen im Programm.

Die Eröffnung übernehmen die Blechbläser der Münchner Philharmoniker (18. Juli), die unter dem Namen „Blechschaden“ mit Leichtigkeit, Witz und Humor auf ungewöhnliche Weise bekannte Stücke covern und dafür den Deutschen Schallplattenpreis „Echo Klassik“ erhalten haben. Eine märchenhafte Erfolgsgeschichte steckt hinter der Roma-Blaskapelle „Fanfare Ciocarlia“ (19. Juli), deren mitreißenden Live-Shows seit 20 Jahren Zuschauer auf der ganzen Welt begeistern.

Auf seinem Debüt-Album „Ansa War“ besingt der österreichische Liedermacher Voodoo Jürgens (23. Juli) im Urwiener Dialekt die rauen Sitten der Straße, die Halbseidenen und die Toten, er gilt als große Hoffnung des Austro-Pop.

Percussion-Kunst mit Witz und Wumms präsentieren die „Alpin Drums“ von Toni Bartl mit selbstgebauten Musikinstrumenten und raffinierten Licheffekten, die ihnen sogar Gastspielauftritte im Oman bescherten.

Mit Instrumentenvielfalt, akrobatischer und musikalischer Kunstfertigkeit brillieren „Gogol & Mäx“, die ein Konzert für die ganze Familie geben (22. Juli).

Und ein Konzert für Tanzwütige ist Teil des „All Area Kulturfeuer Sommerfestes“ (21. Juli) mit Live-Bands und DJ im Klosterbauhof und im Alten Speicher – bei freiem Eintritt.

Den kabarettistischen Part übernehmen der Ebersberger Han’s Klaffl (22. Juli) mit seinem vierten Soloprogramm „Nachschlag! Eh ich es vergesse...“, das im Mai erst Premiere feierte, sowie der Münchner Simon Pearce (20. Juli).

Der „Prinz Charming“ der Kabarett-Szene, der bereits mit „Allein unter Schwarzen“ Erfolge feierte, hat ein klares Ziel: „Peace on Earth!“

Heiteres und Ernstes aus dem Zusammenleben vieler Kulturen zeigt das Iku-Integrationstheater des alten kinos mit Theater, Tanz und Musik (24. Juli). Die neue Produktion, die unter dem Titel „Gestrandet – Der tägliche Kampf um die Fernbedienung“ eine Multi-Kulti-WG abbildet, feierte ebenfalls erst im Mai Premiere.

Ganz im Zeichen der Farben steht der akrobatische Höhepunkt des Festivals. „Spectrum“ heißt die neue Show der Grafinger Artistikgruppe „Movimento“ (26.-28. Juli) unter Leitung von Stefan Eberherr, die alle Bewegungskünste abdeckt, am Boden und in der Luft.

Zusätzlich zu den Veranstaltungen im Alten Speicher wird es wie in den vergangenen Jahren bei schönem Wetter abends Konzerte auf einer kleinen Freiluftbühne im Klosterbauhof geben. Der Biergartenbetrieb öffnet wieder täglich – bei schönem Wetter – um 18 Uhr.

Zusätzlich bieten die Organisatoren an den Nachmittagen von Donnerstag bis Sonntag – bei schönem Wetter – erstmals ein Kinderprogramm im Klosterbauhof an, jeweils zwischen 15 und 17 Uhr.

Außerdem öffnet der Ebersberger Kunstverein während des „Kulturfeuers 2018“ seine aktuelle Ausstellung „Warten auf den rechten Augenblick (ONO)“ des Münchener Bildhauers und Zeichners Christian Jasper jeden Abend.

„Das Kulturfeuer findet nun zum dritten Mal in dieser Version statt, das ist jetzt schon fast eine Institution“, sagt Markus Bachmeier vom alten kino Ebersberg mit sichtlichem Stolz. „Das ganze Team freut sich schon, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.“ 

Vorverkauf

Karten sind erhältlich in der Ticketstelle im Foyer des Alten Speichers, telefonisch unter (0 80 92) 2 55 92 05 oder im Internet unter www.kultur-in-ebersberg.de.

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