Im Graben landete dieser Schulbus aufgrund der schneeglatten Straßenverhältnisse an der Steigung zwischen Moosach und Steinsee. Die Schüler blieben unverletzt. Foto: Stefan Rossmann

Chaos auf den Straßen

Blechschäden am laufenden Band

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Ebersberg - Die Autofahrer im Landkreis kamen Dienstagfrüh mit den winterlichen Straßenverhältnissen nicht zurecht. Es gab viele Unfälle, Verletzte und Blechschäden.

Es krachte am laufenden Band auf den Straßen im Landkreis Ebersberg. Die Streifenwagen fuhren am Dienstagmorgen von einem Unfall zum anderen. Unter anderem landete ein Schulbus im Graben.

Im Berufsverkehr in den frühen Morgenstunden des Dienstags kam es massenhaft zu Karambolagen. „18 Unfälle innerhalb von zwei Stunden“, stöhnte ein Ebersberger Polizist. Die Autofahrer kamen mit den winterlichen Straßenverhältnissen nicht zurecht, obwohl die Wetterdienste vor starkem Schneefall gewarnt hatten.

Am Spannleitenberg in Kirchseeon geriet eine Audilenkerin auf die Gegenfahrbahn und rammte dort einen entgegenkommenden Wagen. Der Fahrer eines nachfolgenden Lastwagens musste ausweichen und landete im Graben. Die Folge: Ein Stau auf der Bundesstraße.

Schulbus rutscht von der Straße: Niemand wurde verletzt

Für 15 Kirchseeoner Gymnasiasten begann der Schultag später. Ihr Bus war zwischen Moosach und Steinsee in den Graben gerutscht. Verletzt wurde niemand. Ein Shuttlebus holte die Schüler ab, der havarierte Bus wurde anschließend wieder auf die Straße geschleppt.

Die Bilder: Schulbus im Graben - Audi gegen 40-Tonner

Die Bilder: Schulbus im Graben - Audi gegen 40-Tonner

In Hohenlinden krachte eine 34-jährige Fordfahrerin in der Hauptstraße an der Kreuzung von Isen kommend gegen einen Sattelzug. Die Frau musste mit Verletzungen in die Kreisklinik eingeliefert werden.

Ein 21-Jähriger verlor auf der Strecke von Glonn nach Moosach die Herrschaft über seinen Audi und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer blieb unverletzt, an seinem Wagen entstand ein Schaden von 20 000 Euro. Über die insgesamte Schadenshöhe hat die Polizei zur Stunde noch keinen Überblick.

Im Nachbarlandkreis Erding hat der Wintereinbruch bereits ein Todesopfer gefordert. 

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