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Coronavirus im Landkreis Ebersberg: 7-Tage-Inzidenz steigt wieder über 50

  • Michael Acker
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    Josef Ametsbichler
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Die Corona-Krise hält den Landkreis Ebersberg fest im Griff. Fast täglich werden neue Todesfälle gemeldet, die Infektionen werden aber weniger. Alle Neuigkeiten hier im Ticker.

  • Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Landkreis Ebersberg ist konstant unter 50.
  • Immer wieder werden Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet.
  • Wegen der neuen Mutationen wird jeder Corona-Fall genau geprüft.

17.18 Uhr: Erneut gibt es einen Coronavirus-Ausbruch in einer Pflegeeinrichtung im Landkreis Ebersberg - wegen einer Besonderheit in der Vorschrift waren die Senioren dort nicht geimpft.

Donnerstag, 25. Februar, 6.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet eine 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg von 53,6.

15.12 Uhr: Nach einem Beschluss des bayerischen Ministerrats können zum 1. März 2021 Gärtnereien, Gartenmärkte, Blumenläden und Baumschulen sowie Baumärkte wieder öffnen. Es gelten Zutrittsbegrenzungen auf einen Kunden je 10 m2 für die ersten 800 m2 Verkaufsfläche und darüber hinaus einen Kunden je 20 m2. Darauf hat das Landratsamt hingwiesen.

Neben den Friseuren können ab kommenden Montag auch andere Dienstleistungsbetriebe zur Körperhygiene und Körperpflege wieder öffnen – Fußpflege, Maniküre, Gesichtspflege. Es gelten Hygienevorgaben für Dienstleister und Kunden. Eine Ausnahme von der Maskenpflicht gibt es nur bei der Gesichtspflege. Vor einem Besuch muss ein Termin vereinbart werden.

Alle anderen Geschäfte müssen geschlossen bleiben – mit den bekannten Ausnahmen Lebensmittelläden, Apotheken, Drogerien, Optiker etc.

Möglich sein wird ab kommenden Montag auch der Einzelunterricht in Musikschulen, wenn die 7-Tage-Inzidenz unter 100 liegt. Das ist derzeit im Landkreis Ebersberg der Fall. Bei der Nutzung von Fremdräumen, z.B. in Schulen, wird dringend empfohlen, schnellstens mit den Vermietern Kontakt aufzunehmen, weil diese zur Aktivierung ihrer Hygienekonzepte meist eine Vorlaufzeit benötigen.

Mittwoch, 24. Februar, 6.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet eine 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg von 42,5.

16.46 Uhr: Die britische Virusvariante ist im Landkreis Ebersberg angekommen. In einem aktuellen Schreiben des Bayerischen Gesundheitsministeriums wurde das In einem aktuellen Schreiben des Bayerischen Gesundheitsministeriums wurde das Gesundheitsamt darüber informiert, dass das positive Ergebnis eines sogenannten vPCR-Tests (variantenspezifisches PCR-Verfahren) bei der britischen Virusvariante so aussagekräftig ist, dass der Nachweis damit gegeben ist. Eine zeitlich intensive Genomsequenzierung ist nicht mehr erforderlich. Bislang hatten im Landkreis drei Personen positive vPCR-Test-Ergebnisse auf die britische Variante. 

Covid-Tote sind im Schnitt 84 Jahre alt

Das Durchschnittsalter der im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen beträgt im Landkreis 84 Jahre. Drei Viertel von ihnen sind in Heimen verstorben, etwas über 20 Prozent in einer Klinik und etwa drei Prozent zuhause. Das teilt das Landratsamt mit.

Dienstag, 23. Februar, 6.40 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet eine 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg von 39,7.

17.04 Uhr: Die Kapazitäten des Impfzentrums in Ebersberg werden aktuell ausgeweitet. Das meldet das Landratsamt. Bis Ende dieser Woche soll es um sechs zusätzliche Arztzimmer erweitert werden. Außerdem sei eine Außenstelle für Impfungen im Landkreisnorden in der Planung. 

Über das Impfzentrum haben laut Kreisbehörde bisher 5472 Menschen aus dem Landkreis eine Impfung erhalten, 3357 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 3,8 Prozent. Auch  im Landkreis Ebersberg herrscht bei einigen Skepsis, was den Impfstoff von AstraZeneca angeht.

Wieder wurde dem Gesundheitsamt ein Todesfall in Zusammenhang mit einer Corona-Infizierung gemeldet. 1920 demnach war der Geburtsjahrgang der verstorbenen Person. 

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit laut Landratsamt 11 Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben. Sieben von ihnen kommen aus dem Landkreis. Eine an Covid-19 erkrankte Person muss demnach auf der Intensivstation beatmet werden. In der Klinik gibt es fünf Verdachtsfälle.

Insgesamt sind laut der Kreisbehörde aktuell 146 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich im Landkreis 4691 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4384 gelten als geheilt, 161 sind leider verstorben. 174 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne. 

Montag, 22. Februar, 6.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet eine 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg von 40,4.

Sonntag, 21. Februar, 15.40: Die Sieben-Tage-Inzident ist wieder deutlich gestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldet einen Wert für den Landkreis Ebersberg von 41,1.

Samstag, 20. Februar, 8.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet eine 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg von 34,8.

18 Uhr: Die Corona-Mutationen rücken in den Fokus. Deshalb werden nun alle positiven Testergebnisse mit Hilfe eines VOC-PCR-Test auf die Mutanten getestet. Das teilte das Landratsamt mit. Fällt dieser Test positiv aus, besteht der Verdacht auf eine Virusmutation. Dann folgt eine Sequenzierung des Testmaterials in einem Labor. So kann festgestellt werden, um welche Virusvariante es sich handelt. Infizierte und ihre Kontaktpersonen der Kategorie 1 müssen in diesem Fall 14 Tage in Quarantäne bleiben. Wer sich mit einer Mutation von SARS-CoV-2 infiziert hat, braucht im Anschluss einen negativen Corona-Test um seine Isolierung beenden zu können. Es liegt derzeit noch kein Ergebnis einer Sequenzierung zu einer Mutation im Landkreis vor.

Freitag, 19. Februar, 6.26 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet eine 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg von 36,2. Der Bayern-Durchschnitt liegt bei 54,7.

Donnerstag, 18. Februar, 17.31 Uhr: Mit Stand gestern, 17. Januar haben 4 518 Menschen aus dem Landkreis eine Erstimpfung erhalten. 2 810 von ihnen sind über 80 Jahre alt. Eine Zweitimpfung haben insgesamt 2 772 erhalten davon 1 932 über Achtzigjährige. Das ergibt für den Landkreis eine Impfquote von derzeit 3,14 Prozent, teilte das Landratsamt mit.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 18. Februar, 0 Uhr bei 34,1. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 17. Februar ergibt sich eine Inzidenz von 34,05. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. 

 

17.07 Uhr: Für Freitag, 19. Februar, sind 600 Impfdosen von BioNTech angekündigt, 550 davon für Zweitimpfungen. Weitere 700 Impfdosen des Vakzins von Astra Zeneca sollen ebenfalls eintreffen. Das teilte das Landratsamt mit.

Aktuell können bestimmte Personengruppen Termine für eine Impfung mit dem Vakzin der Firma Astra Zeneca vereinbaren. Die Registrierung ist über das Impfportal www.impfzentren.bayern derzeit noch nicht möglich. Im Landkreis können sich Berechtigte deshalb über die Nummer des Impfzentrums (0 80 92) 863 140 für eine Impfung mit diesem Impfstoff anmelden.

Der Impfstoff von Astra Zeneca ist nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) nur für Personen unter 65 Jahren einsetzbar. Die neue Corona-Impfverordnung unterscheidet deshalb in der höchsten und der hohen Priorisierungsgruppe jeweils zwischen den Personen über und unter 65 Jahren. Wenn alle Personen unter 65 Jahre der höchsten Priorisierungsgruppe die Impfung erhalten haben, kommen die Impfberechtigen der nächsten Priorisierungsgruppe zum Zuge. Außerhalb der Impfzentren bieten sich laut Landratsamt für den Impfstoff von Astra Zeneca vor allem folgende Personengruppen mit höchster Priorität an: Beschäftigte der höchstpriorisierten Gruppen in Krankenhäusern, Hausärzte, die Infektionssprechstunden abhalten oder in Alten- und Pflegeheimen tätig sind, Zahnärzte, HNO-Ärzte sowie Augenärzte einschließlich der jeweiligen medizinischen Fachangestellten, Bewohner und Personal von voll- und teilstationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderung bzw. in ambulant betreuten Wohngemeinschaften bzw. betreuten Wohngruppen, mit jeweils einem medizinisch-pflegerischen Schwerpunkt, Mitarbeiter ambulanter Pflegedienste, Rettungsdienste, die in Bereichen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf SARS-CoV-2 tätig sind. e

Mittwoch, 17. Februar, 8.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet eine 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg von 37,6. Damit ist der Wert im Vergleich zum Dienstag wieder gestiegen. Der Bayern-Durchschnitt liegt bei 54,5.

Das Landratsamt Ebersberg veröffentlichte am Dienstag keinerlei Informationen zur Corona-Pandemie

Dienstag, 16. Februar, 9.33 Uhr: Etwas später als sonst am Tag meldet das Robert-Koch-Institut die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg: Mit 32,0 bleibt der Wert weiter unter 35 , obwohl zum Dienstag sonst häufig Fälle vom Wochenende nachgemeldet werden. Der Bayern-Durchschnitt liegt bei 57,9.

18.31 Uhr: Entspannung in den Pflegeheimen meldet das Landratsamt Ebersberg, was die Corona-Infektionslage angeht. Ihr Anteil am landkreisweiten Infektionsgeschehen betrage 6,1 Prozent – er lag im Dezember noch bei rund 40 Prozent. Daher müssen mit Ablauf dieser Woche die Bewohner nicht mehr mehrmals wöchentlich getestet werden.

Da der Corona-Inzidenzwert im Landkreis nun deutlich unter 100 liegt, sogar unter 35 fiel, ist die Ausgangssperre ab 21 Uhr laut Landratsamt seit Montag aufgehoben. Ab kommenden Montag, 22. Februar, dürfen und Fahrschulen unter Hygieneauflagen wieder öffnen und Grundschulen und Abschlussklassen zurück in den Wechselunterricht.

Dafür müssen Firmen aus dem Landkreis, deren Mitarbeiter über die Landesgrenze einpendeln oder grenzüberschreitend unterwegs sind, diesen Mitarbeitern eine Bescheinigung über die Notwendigkeit der Reise ausstellen, die auch der Kreisverwaltungsbehörde vorgelegt werden muss.

Am Dienstag, 16. Februar werden im Landkreis 150 Dosen des Impfstoffs von Biontech für Erstimpfungen erwartet und 510 für Zweitimpfungen. Am Freitag rechnet man mit 50 Dosen des Biontech-Impfstoffs für Zweitimpfungen und 550 für Erstimpfungen. Die Impfvorschläge für den Biontech Impfstoff kommen ausschließlich über die Registrierungssoftware des Freistaats Bayern.

Darüber hinaus sollen 700 Dosen des Impfstoffs von Astra Zeneca für Erstimpfungen eintreffen. Für letztere können sich Berechtigte der Priorität 1, die jünger sind als 65 Jahre und unter bestimmten Vorerkrankungen leiden im Impfzentrum unter der Nummer (08092) 86 31 40 anmelden. Das teilt das Landratsamt mit. Bessere Chancen, das Callcenter zu erreichen hat laut der Kreisbehörde man in den Randzeiten, z.B. von 6.00 – 8.30 Uhr oder nach 17.00 Uhr.

In der Kreisklinik werden derzeit acht Coronavirus-Patienten behandelt, keiner davon auf der Intensivstation. Positive Testergebnisse werden auf Corona-Mutationen untersucht, bislang ohne einen Nachweis im Kreis.

Montag, 15. Februar, 6.30 Uhr: Mit einem Wert von 32,7 ist die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg laut RKI so niedrig wie lange nicht mehr und deutlich unter dem bayernweiten Schnitt von 57,1 (Deutschland: 58,9). Sie liegt damit unter der wichtigen Marke von 35.

Sonntag, 14. Februar, 8.10 Uhr: Mit einem Wert von 36,2 ist die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg laut RKI so niedrig wie lange nicht mehr und deutlich unter dem bayernweiten Schnitt von 55,6 (Deutschland: 57,4). Sie liegt damit nur knapp unter der künftig möglicherweise wichtigen Marke von 35.

Samstag, 13. Februar, 7.30 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt laut Robert-Koch-Institut bei 43,9.

Freitag, 12. Februar, 6.31 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine Sieben-Tage-Inzidenz von 47,3. Sie liegt damit nicht mehr auf Rot, sondern im gelben Warnbereich unter 50. Bundesdurchschnitt: 62,2; Bayern: 62,5.

Donnerstag, 11. Februar, 6.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine Sieben-Tage-Inzidenz von 45,9. Sie liegt damit nicht mehr auf Rot, sondern im gelben Warnbereich unter 50. Bundesdurchschnitt: 64,2; Bayern: 63,3.

Mittwoch, 10. Februar, 6.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine Sieben-Tage-Inzidenz von 45,9. Sie liegt damit nicht mehr auf Rot, sondern im gelben Warnbereich unter 50. Bundesdurchschnitt: 68,0; Bayern: 69,3.

18 Uhr: Der Landkreis erhält mit der Lieferung am kommenden Freitag auch 600 Dosen des Impfstoffs von Astra Zeneca. Da dieses Vakzin nicht für Menschen über 65 verwendet werden soll, können sich Berechtigte der höchsten Priorisierungsstufe, die entsprechend jünger sind, ab 10. Februar für Impftermine ab kommenden Samstag anmelden. Das teilte das Landratsamt am Abend mit. Die Anmeldung erfolgt direkt über das Callcenter des Impfzentrums (08092) 863 140. Über das Online-Portal www.impfzentren.bayern kann man sich für diese Impfungen derzeit noch nicht registrieren lassen. Dennoch empfiehlt das Landratsamt allen Impfwilligen, sich unbedingt auf der Registrierungssoftware zu registrieren. Wer dazu Hilfe benötigt, erhält diese ebenfalls über das Callcenter.

Zum Stand 9. Februar 2021 haben im Landkreis 3495 Menschen eine Erstimpfung und 2119 bereits eine Zweitimpfung erhalten.

Dienstag, 9. Februar, 6.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine Sieben-Tage-Inzidenz von 50,8. Sie liegt damit weiter auf Rot, verpasst knapp den Rückgang in den gelben Warnbereich unter 50. Bundesdurchschnitt: 72,8; Bayern: 74,7.

17 Uhr: Bis jetzt ist im Landkreis Ebersberg noch kein Fall einer Infizierung mit einer Virusmutation von SARS-CoV-2 bestätigt. Jedoch veranlasst das Gesundheitsamt in Verdachtsfällen vorsichtshalber Zusatzuntersuchungen auf Virusmutationen – z.B. bei Reiserückkehrern oder bei Reinfektionen von Personen aus sensiblen Bereichen. In diesen Fällen werden die Kontaktpersonen der Kategorie 1 in einem Schreiben des Gesundheitsamtes darauf hingewiesen, dass ihre Quarantäne nicht von 14 auf zehn Tage verkürzt werden kann, falls sich herausstellen sollte, dass der Verdachtsfall tatsächlich mit einer Mutante von SARS-CoV-2 infiziert war. Das teilte das Landratsamt am Montag mit.

Zahl der Toten steigt auf 143

Die Anzahl der Corona-Sterbefälle hat sich unterdessen übers Wochenende von 139 auf 143 erhöht. „Die Sterbefälle, die neu in der Statistik des Gesundheitsamtes erfasst sind, datieren zwischen dem 10. Dezember 2020 und dem 18. Januar 2021. Sie haben Geburtsjahrgänge in den 1930er-Jahren“, so die Kreisbehörde. Auf die Anzahl der Neuinfektionen wirke dich der Lockdown positiv aus – es komme seltener zu Übertragungen von Mensch zu Mensch.

Aus dem Impfzentrum verlautet, die Schwierigkeiten bei der Terminvergabe über das Onlineportal impfzentren.bayern (wir berichteten) seien behoben. 300 Impfwillige habe man erfolgreich eingeladen – sie bekämen am Mittwoch, Donnerstag oder Freitag die Erstimpfung.

Eigentlich hätte diese mit dem Mittel des Herstellers Moderna erfolgen sollen. Da diese sich jedoch um eine Woche verzögere, hat das Impfzentrum laut Landratsamt für die fixen Termine zusätzliche Dosen der Firma Biontech bekommen.

Für Ende dieser Woche sind dem Landkreis außerdem 600 Dosen des Impfstoffs von Astra-Zeneca angekündigt. Er eignet sich laut Zulassung nicht für die Über-Achtzigjährigen, die in der höchsten Priorisierung ist. Nun wird laut Landratsamt geprüft, welche Personengruppen in dieser Priorisierung für eine Astra-Zeneca-Impfung in Frage kommen, der für bis zu 65-Jährige geeignet ist.

Sichergestellt sei außerdem der Nachschub für die Zweitimpfung von Personen, die die erste Dosis bereits erhalten haben. ja/e

Montag, 8. Februar, 5.43 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet zum Wochenbeginn für den Landkreis Ebersberg eine Sieben-Tage-Inzidenz von 51,5. Sie liegt damit weiter auf Rot, verpasst knapp den Rückgang in den gelben Warnbereich unter 50. Bundesdurchschnitt: 76,0; Bayern: 76,7.

Sonntag, 7. Februar, 9.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 50,1. Damit liegt der Landkreis deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (75,6). Die von der Politik gewünschte 50er-Marke ist fast unterschritten.

Samstag, 6. Februar, 7.40 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 60,6. Damit liegt der Landkreis deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (77,3).

16.31 Uhr: Im Landkreis Ebersberg sind von Donnerstag auf Freitag sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona zu verzeichnen. Das teilte das Landratsamt am Freitag mit. Die neuen Sterbefälle stammten aus der Zeit zwischen dem 8. Dezember und dem 3. Januar, ihre Geburtsjahrgänge lägen zwischen 1927 und 1940. Die zugehörigen Todesbescheinigungen seien erst jetzt beim Gesundheitsamt eingegangen oder es hätten Unklarheiten über die Todesursache bestanden, berichtet das Landratsamt. Wenn das der Fall ist, würden umfangreiche und zeitintensive Recherchearbeiten notwendig. Insgesamt liegt die Zahl der Toten nun bei 139.

800 Impfdosen für nächste Woche angekündigt

Für die kommende Woche sind über 800 Dosen für Erstimpfungen angekündigt. Läuft alles nach Plan, können ab Mittwoch und Samstag der nächsten Woche insgesamt 500 der derzeit registrierten Berechtigten geimpft werden, hofft die Ebersberger Kreisbehörde. Freitag, 5. Februar, 6.41 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 64,0. Damit liegt der Landkreis deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (79,9).

16.42 Uhr: Erstmals seit Tagen musste das Gesundheitsamt Ebersberg keinen weiteren Covid-Toten vermelden.

Donnerstag, 4. Februar, 6.39 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 70,3. Damit liegt der Landkreis deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (80,7).

16.16 Uhr: Das bayerische Innenministerium hat die Verlängerung der Allgemeinverfügung zur Testpflicht von Bewohnern in Senioreneinrichtungen im Landkreis genehmigt. Sie bleibt bis Sonntag, 21. Februar, in Kraft. Das teilte das Landratsamt mit.

Bis dahin müssen sich Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorenheime zweimal pro Woche mit einem sogenannten PCR-Test auf eine Infizierung mit dem Corona-Virus testen lassen. Ziel ist es mögliche Infektionen frühzeitig zu erkennen. Mitte Februar werden voraussichtlich die Zweitimpfungen in den Heimen abgeschlossen sein. Eine Woche später sollten die geimpften Bewohnerinnen und Bewohner bestmöglich gegen das Virus geschützt sein. „Ich möchte mich ganz herzlich bei den Bereitschaften des BRK und der Wasserwacht bedanken, die das Landratsamt weitere zwei Wochen in den Altenheimen bei der Durchführung der PCR-Tests unterstützen“, so Landrat Robert Niedergesäß.

Mittwoch, 3. Februar, 6.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 71,7.

18 Uhr: Die Zahl der Corona-Toten im Landkreis Ebersberg ist um drei weitere Opfer auf 132 gestiegen. Die neuen Todesfälle, die dem Gesundheitsamt gemeldet wurden, haben nach Angaben des Landratsamts die Geburtsjahrgänge 1927, 1930 und 1931.

In der Kreisklinik Ebersberg werden aktuell 16 Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben. 14 kommen aus dem Landkreis. Ein Corona-Patient muss auf der Intensivstation beatmet werden. In der Klinik gibt es vierzehn Verdachtsfälle. 

Dienstag, 2. Februar, 6.35 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 78,7. Damit liegt der Landrkreis deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (90,0).

Egmating seit gut einer Woche Corona-frei

17.03 Uhr: Die Gemeinde Egmating ist seit gut einer Woche Corona-frei – als einzige von 21 Kommunen im Landkreis Ebersberg. Am 22. Januar wurden in Egmating drei Menschen registriert, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert hatten, seit 25. Januar gibt es keinen einzigen Fall mehr. Das geht aus den Zahlen hervor, die das Landratsamt am Montag veröffentlichte.

Unterdessen hat das Landesamt für Gesundheit zugesichert, dass ab morgen, Mittwoch, dem Impfzentrum die Möglichkeit eingerichtet und freigeschaltet wird, sich Übersichtslisten anzeigen zu lassen von zur Impfung angemeldeten Bürgern. Damit werde das Anmeldeverfahren über das Portal www.impfzentren.bayern transparenter. Im Impfzentrum sei im Vorhinein bekannt, wer zu welchem Termin berechtigterweise zum Impfen komme, hieß es aus dem Landratsamt.

8.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 80,8.

Montag, 1. Februar, 8.40 Uhr: Bislang hat das Robert-Koch-Institut keinen tagesaktuellen Inzidenzwert für den Landkreis Ebersberg veröffentlicht. Der Artikel wird zeitnah aktualisiert, sobald die Information vorliegt.

Sonntag, 31. Januar, 7.48 Uhr: Mit einer im Vergleich zum Vortag leicht gestiegenen Sieben-Tage-Inzidenz von 85,6 bleibt der Landkreis Ebersberg auch am Sonntag knapp unter dem bayernweiten (90,3) und bundesweiten (90,2) Vergleichswert, was die Neuansteckungen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner über die zurückliegende Woche angeht. Das meldet das RKI.

Samstag, 30. Januar, 8.44 Uhr: Die kontinuierliche Abwärtsbewegung bei den Infektionszahlen setzt sich auch zum Wochenendauftakt fort: Das Robert-Koch-Institut meldet zum Samstag für den Landkreis Ebersberg eine erneut klar gesunkene Sieben-Tage-Inzidenz von 79,4. Damit fällt der Landkreis auch unter den bundesweiten (90,9) und bayernweiten (91,1) Vergleichswert.

16.35 Uhr: Nach wie vor erhält der Landkreis zu wenig Impfstoff. Heute, Freitag wurden 495 Impfdosen für Zweitimpfungen geliefert. Auch in der kommenden Woche ist fast ausschließlich Impfstoff für Zweitimpfungen angekündigt, so das Landratsamt.

Nichtsdestotrotz laufe die Planung und Organisation der Impfungen im Landkreis weiter. Bei der Hotline des Impfzentrums könnten sich nun auch Landkreisbürger melden, die über 80 Jahre alt sind und ihre Wohnung nicht mehr verlassen können. Ihr Impfwunsch werde erfasst. Sobald ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, erhielten sie Nachricht und würden dann über mobile Impfteams zuhause geimpft, hieß es aus der Kreisbehörde.

Über das Online-Portal www.impfzentren.bayern haben sich inzwischen 18.588 Landkreisbürger aller Altersgruppen zu einer Impfung angemeldet. Berechtigte der höchsten Priorität, die technische Probleme haben, wie etwa fehlende E-Mail oder Handy oder keinen Empfang oder Bedienprobleme, können sich laut Landratsamt ebenfalls an das Callcenter wenden. Die Eintragung im Registrierungsportal werde dann von dort erledigt.

Terminvergabe über Impfportal klappt nicht

Die Terminvergabe über das Impfportal Bayern laufe nicht zufriedenstellend. Der Landkreis brauche dringend die Daten der Ebersberger Bürger, denn es sei ein Unding, wenn von der Software Termine vergeben würden und im Impfzentrum nicht bekannt sei, wer kommt, so das Landratsamt. Landrat Robert Niedergesäß (CSU) sagt: „Stand heute kam noch kein einziger Kontakt über das Registrierungsportal zustande. Wer darüber einen Termin bekommen hat, ist dem Impfzentrum nicht bekannt. Das muss schnellstens geändert werden.“

Freitag, 29. Januar, 6.41 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 93,3.

18.03 Uhr: Acht neue Corona-Sterbefälle meldet das Landratsamt am Donnerstagabend. Die Senioren der Jahrgänge 1924 bis 1944 seien zwischen dem 23. und dem 27. Januar verstorben. Es handle sich nicht um ein bislang unbekanntes Ausbruchsgeschehen.

Derzeit ist bei 306 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4445 Infektionen aufgetreten. 4012 Erkrankte gelten als geheilt, 127 sind verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne befinden sich aktuell 335 Landkreisbewohner.

 In sechs Heimen sind laut Landratsamt die Zweitimpfungen abgeschlossen, Mitte Februar werden in allen Heimen die Zweitimpfungen durchgeführt sein. Der volle Schutz für die Geimpften solle dann eine Woche später eintreten. “Hoffentlich gehören dann Todesfälle in den Heimen wegen Corona der Vergangenheit an“, betont die Kreisbehörde.

Eine für den morgigen Freitag angekündigte Impfstofflieferung werde ausschließlich für Zweitimpfungen gebraucht.

13.02 Uhr: Eine Woche nach der zweiten Spritze hat die Ebersberger Zeitung bei den vier Senioren nachgefragt, die als erste Landkreisbürger einen Impftermin bekommen haben. Die Quintessenz: Sie würden es wieder tun. Im Impfzentrum arbeitet derweil die Lufthansa-Stewardess Sandra Kummert aus Grafing mit fünf ihrer Kolleginnen. Die Flugbegleiterinnen können wegen der Pandemie nicht fliegen, also unternehmen sie etwas gegen das Coronavirus.

10.25 Uhr: Erstmals seit Anfang Januar sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg wieder unter die 100er-Schwelle, wenn auch knapp: Das Robert-Koch-Institut meldet einen Wert von 98,9, das entspricht in etwa dem Bundesdurchschnitt.

Donnerstag, 28. Januar, 9.18 Uhr: Bislang hat das Robert-Koch-Institut keinen tagesaktuellen Inzidenzwert für den Landkreis Ebersberg veröffentlicht. Der Artikel wird zeitnah aktualisiert, sobald die Information vorliegt.

18.57 Uhr: Am Donnerstag wird die Erstimpfung der Bewohner aller Altenheime im Landkreis Ebersberg abgeschlossen. Wie das Impfzentrum gegenüber der EZ am Mittwoch bestätigte, sind die Impfdosen für den Markt Schwabener Walterhof, die letzte noch nicht durchgeimpfte Einrichtung, planmäßig eingetroffen.

Wegen Corona-Ausbrüchen in mehreren Einrichtungen und Impfstoff-Knappheit hatte sich die vollständige Impfung aller impfwilligen Heimbewohner – laut Landratsamt deutlich mehr als 90 Prozent der Berechtigten – immer wieder verzögert. Das soll bei der nach drei Wochen anstehenden Zweitimpfung nicht geschehen, eine ausreichende Anzahl an Dosen seien dafür bereits zurückgehalten. Die volle Schutzwirkung entfaltet das Biontech/Pfizer-Vakzin laut Hersteller sieben Tage nach der zweiten Impfdosis, seine Wirksamkeit liege bei 95 Prozent.

17.58 Uhr: Derzeit ist laut Landratsamt bei 317 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4419 Infektionen aufgetreten. 3983 Erkrankte gelten als geheilt, 119 sind verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne befinden sich aktuell 338 Landkreisbewohner. Die Zahlen sind mittlerweile seit Tagen deutlich rückläufig.

Ein weiterer Todesfall wurde dem Gesundheitsamt gemeldet: Eine Landkreisbürgerin, die 1938 geboren wurde.

Mittwoch, 27. Januar, 6.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 103. Im Markt Schwabener AWO-Seniorenzentrum sind 19 Todesfälle zu beklagen.

18.16 Uhr: Fast 17 000 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg haben sich bisher über das Impfportal www.impfzentren.bayern für eine Impfung vormerken lassen. Das teilte das Landratsamt am Dienstagabend mit. Insgesamt hätten 2788 Landkreisbewohner eine Erstimpfung erhalten. 1920 von ihnen seien älter als 80 Jahre. Die Gesamtzahl der Zweit-Impfungen betrage 994. 828 der bereits zum zweiten Mal Geimpften seien älter als 80 Jahre.

Der Koordinierungsarzt für die Hausärzte im Landkreis, Marc Block, weist darauf hin, dass in den Arztpraxen im Landkreis der Infektionsschutz gewährleistet sei. Die Menschen könnten bedenkenlos in den Praxen auch zu Routineuntersuchungen einen Termin vereinbaren.

Außerdem war es dem Mediziner im Krisenstab am Dienstag ein Anliegen auf die in den Heimen geleistete Arbeit des Pflegepersonals hinzuweisen, das in dieser Pandemie extrem gefordert ist. Obwohl dort alles getan werde, um Infektionen zu vermeiden, „lassen sich Ausbrüche in den Heimen leider nicht verhindern“.

In acht Pflegeheimen im Landkreis ist es dazu gekommen. Vereinzelte Infizierte gab es in vier Pflege-Einrichtungen, in zwei sind bisher keine Infizierungen aufgetreten. Auch in Behinderteneinrichtungen hat es vereinzelte Fälle gegeben.

Dienstag, 26. Januar, 6.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 120,4.

16.25 Uhr: Laut Landratsamt ist bei 377 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine akute Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4393 Infektionen aufgetreten. 3903 Erkrankte gelten als geheilt, 113 sind verstorben. Zwei Todesfälle sind dabei neu in der Statistik, die Geburtsjahrgänge der Verstorbenen: 1929 und 1938.

Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne befinden sich aktuell 353 Landkreisbewohner. Insgesamt waren bisher über 15000 Menschen aus dem Landkreis als sogenannte KP1 in Quarantäne.

Wieder Impfstoff verfügbar

Bürgerinnen und Bürger der obersten Priorität werden vom Landratsamt gebeten, sich auf www.impfzentren.bayern.de einzutragen. Die Funktion ist die einer Warteliste. Die Impftermine werden innerhalb der Priorisierung nach dem Datum der Eintragung auf dem Portal gewährt. Wer nicht die Möglichkeit hat, sich dort einzutragen, kann sich nach wie vor im Callcenter melden. Die Nummer: 08092 863 140. Ab sofort können der Kreisbehörde zufolge wieder ca. 400 Erstimpftermine an Landkreisbewohner vergeben werden.

Montag, 25, Januar, 6.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 121,8.

Sonntag, 24. Januar, 9.18 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 121,1. Damit liegt die Inzidenz den achten Tag in Folge unter der kritischen Wert von 200.

Samstag, 23. Januar, 8.57 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 135,7. Damit liegt die Inzidenz den siebten Tag in Folge unter der kritischen Wert von 200.

17.42 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis ist seit Tagen rückläufig. Nach den neuesten Zahlen von Freitagnachmittag sinke die Inzidenz an diesem Samstag auf unter 140, teilte das Landratsamt mit. Landrat Robert Niedergesäß habe daher unmittelbar die Aufhebung der 15-km-Regelung für den Landkreis Ebersberg ab Sonntag, 0 Uhr, angeordnet. Die 15-km-Regelung besagt, dass die Landkreisbürger touristische Tagesausflüge nur im Umkreis von 15 Kilometern um ihren Wohnort unternehmen dürfen, wenn der Wert für die Sieben-Tages-Inzidenz über 200 liegt. Seit vergangenem Sonntag erreicht er diese Marke im Landkreis Ebersberg nicht mehr. Wenn das insgesamt sieben Tage lang der Fall war, was am Samstag der Fall ist, kann die 15-km-Regel aufgehoben werden. Landrat Niedergesäß: „Wir handeln umgehend und warten nicht etwa unnötig bis Montag.“

2593 Menschen im Landkreis sind geimpft

Bisher haben insgesamt 2.593 Landkreisbewohner eine Erstimpfung erhalten. 1851 von ihnen sind über 80 Jahre alt. 418 sind bereits zum zweiten Mal geimpft und haben damit den vollständigen Impfschutz. 348 von ihnen sind über 80 Jahre alt. 

Anzahl der Reservebetten wird augestockt

Der ärztliche Leiter Krankenhauskoordinierung für die Landkreise Ebersberg, Erding und Freising, Dr. Rainald Kaube, berichtete dem Krisenstab im Landratsamt Ebersberg, dass wegen der in anderen Landkreisen bereits aufgetretenen stärker infektiösen Corona-Mutationen in den drei zugehörigen Kliniken die Reservebetten für Patienten, die beatmet werden müssen, um dreißig Prozent aufgestockt werden sollen.

Freitag, 22. Januar, 6.40 Uhr: Den sechsten Tag in Folge liegt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg unter der kritischen 200er-Marke: Das RKI meldet einen Wert von 147,6. Das ist der niedrigste Wert seit langem. Bleibt der Wert für mindestens sieben Tage am Stück niedriger als 200, kann das Landratsamt die 15-Kilometer-Beschränkung für touristische Tagesausflüge der Landkreisbürger wieder aufheben.

15.15 Uhr: Um alte und pflegebedürftige Menschen besonders zu schützen, ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen der Pflege, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sowie in Altenheimen und Seniorenresidenzen mit Kontakt zu den Bewohnern nunmehr eine FFP2-Maskenpflicht im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung verankert. Das ist neben Impfungen, engmaschigen Testungen, Besucherregelungen, Hygienekonzepten etc. eine weitere Maßnahme, mit der der häufig zu beobachtenden schnellen Weiterverbreitung von Infizierungen mit SARS-CoV-2 in Seniorenheimen entgegengewirkt werden soll.

Auch Beschäftigte von ambulanten Pflegediensten und teilstationären Pflegeeinrichtungen müssen jetzt eine FFP2-Maske tragen, wenn sie in Kontakt mit Pflegebedürftigen sind.

Die Erstimpfungen an den Heimen werden Ende der Woche abgeschlossen sein. Mit den Zweitimpfungen in den Heimen wurde bereits begonnen. Ab kommenden Montag werden vom Callcenter die Daten der Bürgerinnen und Bürger aufgenommen, die nicht mehr mobil sind und zu Hause geimpft werden. Es werden Routen geplant und die Betroffenen werden vom Termin des Hausbesuchs verständigt. Die mobilen Teams können gleichzeitig von derzeit zwei auf fünf aufgestockt werden. Sobald Impfstoff verfügbar ist, geht es los.

Ende der Woche wird voraussichtlich wieder Erstimpfstoff in Ebersberg ankommen, so dass im Callcenter ab Freitag wieder eine geringe dreistellige Anzahl an Impfterminen vergeben werden kann. Geimpft werden derzeit ausschließlich Personen der Priorität 1, also vor allem Bürgerinnen und Bürger, die älter als 80 Jahre sind. Die Telefonnummer: 08092 863 140.

Donnerstag, 21. Januar, 6.45 Uhr: Den fünften Tag in Folge liegt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg unter der kritischen 200er-Marke: Das RKI meldet einen Wert von 167,8. Bleibt der Wert für mindestens sieben Tage am Stück niedriger als 200, kann das Landratsamt die 15-Kilometer-Beschränkung für touristische Tagesausflüge der Landkreisbürger wieder aufheben.

16.22 Uhr: Seit Dienstag, 19. Januar, gelten neue Regelungen für die Einreise aus Gebieten mit besonders hohem Infektionsrisiko durch besonders hohe Inzidenzwerte oder durch verbreitetes Auftreten bestimmter Varianten von SARS-CoV-2. Letzteres betrifft ganz Brasilien, Großbritannien, Nordirland und gesamt Irland sowie Südafrika. Darauf hat das Landratsamt hingewiesen.

Click&Collect-Lösung für Büchereien

Unterdessen zeichnet sich eine Lösung ab für die Öffnung der Büchereien mit einem System anlog zu „Click&Collect“ im Einzelhandel. „Bei Bibliotheken und Archiven wird die Abholung vorbestellter Bestände unter gleichen Voraussetzungen ermöglicht, unter denen im Handel die Abholung vorbestellter Ware bereits heute möglich ist (insb. FFP2-Maskenpflicht für Abholer, Mindestabstand, Hygienekonzept, keine Ansammlungen von Wartenden)“, heißt es in einer Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei zur heutigen Sitzung des Bayerischen Kabinetts. Landrat Robert Niedergesäß möchte das im Landkreis umgehend vollziehen. „Lesen ist in der Zeit des Lockdowns eine sinnvolle und bereichernde Beschäftigung, von der besonders auch Kinder und Jugendliche profitieren und lernen. Nicht zu vergessen ist auch der soziale Aspekt. Nicht alle Eltern haben in diesen Tagen die Ressourcen ständig neue Bücher zu kaufen“, so der Landrat. 

Neben der allgemeinen Test- und Nachweispflicht seien für Einreisen aus diesen besonderen Risikogebieten spezielle Maßnahmen vorgesehen. Die Reisenden seien verpflichtet, bereits bei der Einreise einen Nachweis über ein negatives Testergebnis oder entsprechendes ärztliches Zeugnis über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mitzuführen.

Genauere Informationen dazu findet man auf der Seite des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de. ez

Mittwoch, 20. Januar, 5.40 Uhr: Den vierten Tag in Folge liegt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg unter der kritischen 200er-Marke, wenn auch knapp: Das RKI meldet einen Wert von 180,3. Bleibt der Wert für mindestens sieben Tage am Stück niedriger als 200, kann das Landratsamt die 15-Kilometer-Beschränkung für touristische Tagesausflüge der Landkreisbürger wieder aufheben.

17.27 Uhr: Wenn am kommenden Freitag, 22. Januar, die geplante Menge an Impfstoff eintrifft, können am Wochenende die Erstimpfungen in den Senioreneinrichtungen im Landkreis Ebersberg abgeschlossen werden. Darauf hat das Landratsamt am Dienstag hingewiesen.

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit 25 Patienten behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet sind. 16 von ihnen kommen aus dem Landkreis. Drei Corona-Patienten müssen auf der Intensivstation behandelt werden, zwei mit Beatmung. Es gibt in der Klinik 14 Verdachtsfälle.

Dienstag, 19. Januar, 6.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 189,4. Damit liegt die Inzidenz den dritten Tag in Folge unter der kritischen Wert von 200.

14.47 Uhr: Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, liegt jetzt bei 103. Das teilte das Landratsamt mit. Seit vergangenem Freitag sind 13 neue Todesfälle gemeldet worden. Sie sind zwischen dem 22. Dezember 2020 und dem 16. Januar 2021 verstorben. Die Geburtsjahrgänge liegen zwischen 1925 und 1942 mit Schwerpunkt in den 1930er Jahren. Betroffen sind neun Frauen und vier Männer. Wiederum neun von ihnen sind in Senioreneinrichtungen verstorben, vier in Kliniken.

Das Gesundheitsamt erhalte die Meldungen und die Dokumente zu Sterbefällen immer wieder mit relativ großer zeitlicher Verzögerung, so dass die neuen Fälle in der Statistik nicht automatisch bedeuten, dass sie seit der letzten Veröffentlichung der Zahlen verstorben sind, so das Landratsamt. Wegen des hohen Infektionsgeschehens in den Senioreneinrichtungen hat der Krisenstab letzte Woche angeordnet, dass die Pflicht, sich zweimal pro Woche testen zu lassen, die für die Beschäftigten dort besteht, auch auf die Bewohner ausgedehnt wird. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wurde von der Regierung von Oberbayern genehmigt.

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit 23 Patienten behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet sind. 14 von ihnen kommen aus dem Landkreis. Zwei Corona-Patienten müssen auf der Intensivstation beatmet werden. Es gibt in der Klinik 17 Verdachtsfälle.

Der Vertreter der Hausärzte im Krisenstab des Landkreises, Marc Block informiert, dass der Impfstoff der Firma Biontech nun als fertig vorbereitete Spritze transportiert werden darf. Damit ist es grundsätzlich möglich, Personen zuhause zu impfen, die zwar der höchsten Prioritätsstufe angehören, denen es aber nicht mehr möglich ist zum Impfzentrum zu kommen. Im Impfzentrum wird dazu derzeit ein Konzept erarbeitet. Begonnen werden kann mit diesen Impfungen, sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht, auch wenn die Impfungen in den Heimen dann noch nicht abgeschlossen sind. Es besteht die Möglichkeit, die derzeit zwei Impfteams auf fünf Impfteams zu erweitern. 

Montag, 18. Januar, 6.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 165,7.

11 Uhr: Die nun vom Robert-Koch-Institut gemeldete Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt bei 177,5 und damit erstmals seit Inkrafttreten des 15-Kilometer-Radius für touristische Tagesausflüge wieder unter der dafür maßgeblichen Marke. Allerdings kann die Beschränkung laut bayerischem Innenministerium erst wieder aufgehoben werden, wenn der Inzidenzwert mindestens sieben Tage in Folge den Wert von 200 nicht überschreitet.

Sonntag, 17. Januar, 10 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet bislang keine aktuellen Corona-Zahlen für den Sonntag. Der Ticker wird schnellstmöglich aktualisiert, sobald diese verfügbar sind.

Samstag, 16. Januar, 6.15 Uhr: Zum Samstag meldet das Robert-Koch-Institut einen nochmals leicht gestiegenen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 226,2.

Freitag, 15. Januar, 16.07 Uhr: Ende nächster Woche können die Corona-Erstimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen abgeschlossen werden. Zusammen mit den Bewohnern, die die Krankheit bereits durchgemacht haben, betrage in den Heimen dann die Immunität 94 Prozent, meldet das Landratsamt. An der Kreisklinik seien bisher zusätzlich 75 Impfdosen verabreicht worden. Neben den Hausärzten seien nun auch Zahnärzte und zahnmedizinische Fachangestellte in die höchste Priorität für eine Impfung aufgenommen worden. Das gleiche gelte für Menschen, die in Behinderteneinrichtungen leben.

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit 22 Patienten behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet sind. 15 von ihnen kommen aus dem Landkreis Ebersberg. Ein Corona-Patient muss aktuell auf der Intensivstation beatmet werden. Es gibt in der Klinik 13 Verdachtsfälle, so die Kreisbehörde.

Freitag, 15. Januar, 7.58 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine Sieben-Tage-Inzidenz von 222,1.

Ein Prozent der Bürger im Landkreis Ebersberg sind geimpft

18.26 Uhr:  Nach anfänglicher Skepsis nimmt die Impfbereitschaft beim Heim-Pflegepersonal im Landkreis Ebersberg zu. Von 100 Pflegern neu auf der Warteliste berichtet Norbert Neugebauer, der für das Landratsamt die Arbeit des Impfzentrums koordiniert. „Wir haben nur derzeit keinen Impfstoff.“ 100 Dosen für die Zweitimpfung der ersten Impflinge im Landkreis werden am heutigen Freitag erwartet. Die Erstimpfung haben laut Neugebauer 1134 Menschen im Impfzentrum sowie 410 Menschen über die mobilen Teams in den Pflegeheimen erhalten. Damit sind 1544 Menschen mit der Erstimpfung versorgt, das entspricht knapp über einem Prozent der Landkreis-Gesamtbevölkerung. In den bereits durchgeimpften Pflegeheimen liege die Quote bei über 95 Prozent.

Drastische Zahlen aus den Pflegeheimen im Landkreis Ebersberg

16.23 Uhr: Das Landratsamt meldet am Donnerstag vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus – erstmals seit längerer Zeit ist darunter ein Landkreisbürger, der jünger als 60 Jahre war: Die Verstorbenen gehören den Jahrgängen 1925, 1929, 1946 und 1966 an. ist bei 476 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4075 Infektionen aufgetreten. 3511 Erkrankte gelten als geheilt, 88 sind verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 In Quarantäne befinden sich aktuell 315 Landkreisbewohner.

Ein beträchtlicher Anteil der Fallzahlen im Landkreis ist laut Kreisbehörde den Heimen zuzurechnen. Waren zum 1. Januar 91 Bewohner und 69 Mitarbeiter in 6 Einrichtungen positiv getestet, so waren es eine knappe Woche später am 7. Januar bereits 124 Bewohner und 93 Mitarbeiter. Bis 10. Januar 2021 ist die Zahl der betroffenen Bewohner dann auf 144 angestiegen und die der Mitarbeiter auf 100 verteilt auf acht Einrichtungen. In den vergangenen Wochen (Zeitraum 22. November 2020 bis zum 10. Januar 2021 wurden 56 Todesfälle in Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2-Infektion in Heimen gemeldet.

Donnerstag, 14. Januar, 7.44 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg steigt weiter. Laut Robert-Koch-Institut liegt sie zum Donnerstag bei 228,3.

Mittwoch, 13. Januar, 17.30 Uhr: In den kommenden drei Wochen sollen die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Landkreis jeweils zweimal pro Woche auf eine Infizierung mit dem Corona-Virus getestet werden. Dazu wird aktuell im Landratsamt eine Allgemeinverfügung erarbeitet. Sie muss von der Regierung von Oberbayern genehmigt werden.

In mehreren Einrichtungen im Landkreis sind in den vergangenen Wochen und Monaten Infektionen mit SARS-CoV-2 aufgetreten. Bislang wurden dort die Bewohner in ihrer Gesamtheit meist erst dann getestet, wenn eine Infektion in dem Haus aufgetreten war. Die nun geplanten regelmäßigen Testungen der Heimbewohner sollen helfen das zu verhindern. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein Test zweimal pro Woche schon seit längerem Pflicht.

Am kommenden Freitag, 15. Januar 2021 erhält der Landkreis Ebersberg keine Impfstoff-Lieferung für Neuimpfungen. Lediglich 100 Dosen für die Zweitimpfung von bereits Geimpften sind angekündigt. In der kommenden Woche soll wieder Impfstoff geliefert werden – voraussichtlich am Dienstag und Freitag je 490 Impfdosen.

Ebenfalls in der höchsten Priorisierungsstufe für eine Impfung sind nun die Hausärzte, da sie in engen Kontakt mit Covid-19-Kranken kommen können.

Mittwoch, 13. Januar, 6.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet zum Mittwoch für den Landkreis Ebersberg eine weiter gestiegene 7-Tage-Inzidenz von 218,6.

Impfstoff-Lieferung nach Ebersberg fällt aus

Dienstag, 12. Januar, 17.26 Uhr: Bei der Hotline des Impfzentrum mit der Nummer (0 80 92) 863 140 haben von vergangenem Freitag bis einschließlich Montag 4583 Landkreisbewohner angerufen. Viele Anrufer müssen enttäuscht werden, weil der Impfstoff nicht in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Die 450 Dosen, die am Dienstag geliefert wurden, seien komplett „terminiert“. Die für Freitag anstehende nächste Lieferung falle nach derzeitigem Stand aus, so das Landratsamt, es könnten also erst nächste Woche wieder Termine vergeben werden. Diesbezüglich habe Landrat Robert Niedergesäß gegenüber der Regierung von Oberbayern bereits sein Unverständnis geäußert.

Zum Stand Dienstag ist bei 400 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 3967 Infektionen aufgetreten. 3484 Erkrankte sind wieder gesund, 83 sind er verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 In Quarantäne befinden sich aktuell 331 Landkreisbewohner.

Bei dem neuerlichen Todesfall handelt es sich nach Angaben der Kreisbehörde um einen Mann, der 1934 geboren wurde.

9.51 Uhr: Das bayerische Innenministerium führt den Landkreis Ebersberg nun offiziell als von der 15-Kilometer-Regel betroffene Region. Damit sind für Landkreisbewohner touristische Tagesausflüge über diesen Radius hinaus untersagt, bis die Sieben-Tage-Inzidenz länger als eine Woche wieder unter die 200er-Marke fällt. Maßgeblich ist die Entfernung zur Grenze der Heimatkommune des jeweiligen Bürgers.

Dienstag, 12. Januar, 6.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet eine erneut deutlich gestiegene 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg. Der Wert liegt nun über dem kritischen Wert von 200, nämlich bei 207,5 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner über die vergangenen sieben Tage. Damit gilt die neue Regel, dass touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um die Wohnortgemeinde hinaus untersagt sind. Eine Bestätigung aus dem Innenministerium, dass die Regel bereits ab heute gilt, ist am späten Vormittag zu erwarten.

Montag, 11. Januar, 16.06 Uhr: Zum Stand Montag, 11. Januar 2021 ist bei 410 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 3954 Infektionen aufgetreten. 3462 Erkrankte sind wieder gesund, 82 sind gestorben. Die drei neuen Opfer sind aus den Jahrgängen 1935, 1945 und 1949.

Das Impfzentrum weist darauf hin, dass alle, die einen Impftermin erhalten haben, auch geimpft werden. Es ist deshalb nicht nötig am Tag der Impfung mit großem zeitlichen Vorlauf ins Zentrum zu kommen. Grundsätzlich ist es einem reibungslosen Ablauf dort sehr zuträglich, wenn die vereinbarten Zeiten eingehalten werden. Doch auch wer sich verspätet, wird im Normalfall die Impfung bekommen. 

Montag, 11. Januar, 8.25 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet zum Wochenstart für den Landkreis Ebersberg eine leicht gesunkene 7-Tage-Inzidenz von 196,3. Der Wert fällt damit knapp unter die 200er-Marke, ab der schärfere regionale Maßnahmen wie der 15-Kilometer-Radius für touristische Tagesausflüge gelten.

Dazu ist aus dem bayerischen Innenministerium zu erfahren: „Dafür erstmalig maßgeblich ist der Zahlenstand des Robert Koch-Instituts (RKI) am Montag, 11. Januar 2021, 0.00 Uhr.“ Damit ist der Landkreis Ebersberg nach derzeitigem Stand nicht von den schärferen Maßnahmen betroffen. Sollte die 7-Tage-Inzidenz die 200er-Marke in den kommenden Tagen überschreiten, gelten sie solange, bis der Wert für mindestens sieben Tage wieder unter dieser Schwelle liegt.

Sonntag, 10. Januar, 17:16 Uhr: Im AWO-Seniorenzentrum in Markt Schwaben sind insgesamt 45 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Heim wurde schon am 6. Januar geschlossen, wie das Landratsamt Ebersberg erst am Sonntag, also vier Tage später, mitteilte. Am Montag soll sich der Krisenstab mit der Lage vor Ort befassen.

Sonntag, 10. Januar, 9.48 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet eine erneut deutlich gestiegene 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg. Der Wert liegt nun bei 208,1 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner über die vergangenen sieben Tage. Bleibt er auch am Montag so hoch, dann gilt die neue Regel, dass touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um die Wohnortgemeinde hinaus untersagt sind.

Samstag, 9. Januar, 11.16 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet eine erneut deutlich gestiegene 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg. Der Wert liegt nun bei 158,0 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner über die vergangenen sieben Tage.

Freitag, 8. Januar, 15.13 Uhr: Es ist ein Lichtblick im Pandemie-Winter: Spätestens bis Sonntag, 17. Januar, werden laut Landratsamt alle Alten- und Pflegeheime im Landkreis Ebersberg mit der ersten Dosis des Coronavirus-Vakzins durchgeimpft sein. Bisher seien es etwa die Hälfte. Eine Ausnahme bilden zwei Heime, die mit erhöhtem Infektionsaufkommen zu kämpfen haben. Im AWO-Seniorenzentrum Kirchseeon brachte nach EZ-Informationen eine Reihentestung zahlreiche Fälle zutage, auf die auch der jüngste Anstieg der Fallzahlen in der Gemeinde (91 akute Ansteckungen derzeit) zurückgeht.

Heime weiter stark betroffen - Appell aus dem Landratsamt

Der Impfstoff – für Dienstag und Donnerstag werden je rund 500 Dosen erwartet – wird in den Heimen dringend gebraucht: 57 Prozent, also deutlich mehr als die Hälfte des Corona-Infektionsgeschehens im Landkreis spielt sich laut Kreisbehörde dort ab. Sie meldet vier neue Todesfälle – alle unter Heimbewohnern. Das Landratsamt appelliert daher an die Mitarbeiter, Schnelltests in Anspruch zu nehmen und sich impfen zu lassen. Der Krisenstab prüfe weitere Maßnahmen, sofern das Geschehen nicht in den Griff zu bekommen ist.

Der Ansturm auf die Hotline des Impfzentrums übersteigt derweil weit die verfügbaren Dosen: Auf 2733 Anfragen seit Montag hin konnten 60 Impftermine pro Tag vergeben werden. Der Rest ging an die Heime. Über den Januar werden laut Amt alle 8430 Landkreisbürger über 80 postalisch über den Ablauf der Impfung informiert.

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit 20 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, 14 davon aus dem Landkreis Ebersberg. Vier Patienten befinden sich auf der Intensivstation und werden dort beatmet. Zudem gibt es in der Klinik zehn Verdachtsfälle.

Das Diagnostikzentrum testete allein am Donnerstag 534 Landkreisbürger auf eine Coronavirus-Infektion.

Sieben-Tage-Inzidenz steigt wieder über 100

Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 123,9. Tags zuvor hatte er noch bei 94,7 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnern über die vergangenen sieben Tage gelegen. Die Berliner Behörde warnt allerdings nach wie vor vor bundesweit möglichen Verzögerungen bei der Meldung der Fallzahlen in den Tagen um Weihnachten und Neujahr. Derzeit ist bei 395 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 3814 Infektionen aufgetreten. 3343 Erkrankte sind wieder gesund, 76 sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 sind derzeit 332 Landkreisbewohner in Quarantäne

Bisherige Informationen zum Infektionsgeschehen können Sie in unserem vorherigen Ticker nachlesen. Alle Nachrichten aus dem Landkreis Ebersberg finden Sie auf der Startseite der Ebersberger Zeitung.

Rubriklistenbild: © Felix Kästle

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