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Sonja Ziegltrum-Teubner: Die Kapazitätsgrenzen sind längst erreicht. 

Industrie- und Handelsgremium

Mehr Platz für mehr Verkehr

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Die Landkreise Ebersberg und Erding wachsen. Die Wirtschaft blüht, die Menschen ziehen in die Region. Der Regionalausschuss Ebersberg der Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern (IHK) fordert daher, die Flughafentangente Ost schnell auszubauen. 

Landkreis Die Staatsstraße verbindet die Autobahnen 92 und 94 zwischen Erding und Markt Schwaben, führt von dort östlich am Flughafen München vorbei – und muss bereits sehr viel Verkehr aufnehmen.

Bei der jüngsten Sitzung des IHK-Regionalausschusses wurde deshalb einstimmig ein Positionspapier verabschiedet, das die Flughafentangente (FTO) als „wichtigste Nord-Süd-Verbindung im nordöstlichen Oberbayern“ benennt. Durch den Bevölkerungszuwachs der Region werde es zu einem „erheblichen Anstieg des Quell- und Zielverkehrs im Einzugsgebiet der FTO kommen“, heißt es.

Neben dem IHK-Regionalausschuss Erding-Freising, fordert jetzt auch der Ebersberger Ausschuss einen drei- bis vierspurigen Ausbau des nördlichen Teils der Strecke und eine Ertüchtigung der Straße im Süden. Die Planungen dafür solle der Freistaat „zeitnah aufzunehmen“, sagt Sonja Ziegltrum-Teubner, Ausschussvorsitzende.

Pläne für den Ausbau des nördlichen Teils der FTO laufen bereits seit 2010. Das zuständige Staatliche Bauamt Freising hat einen entsprechenden Antrag beim Freistaat Bayern gestellt.

Doch der Ausbau könnte sich noch auf viele Jahre verzögern, wie von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Innenministerium zu hören ist. Den Wirtschaftsvertretern des Regionalausschusses dürfte das nicht schmecken, sie sind überzeugt, dass die Mobilität der Menschen im Landkreis Ebersberg schnell gestärkt werden müsse.

Unterstützung kommt von Landrat Robert Niedergesäß (CSU). Er unterstützt die Position des Regionalausschusses, der Ausbau der FTO sei notwendig.

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