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Bärbel Zankl, Sprecherin der Energieagentur, und Hans Gröbmayr, Klimaschutzmanager, an der Landkreiskarte „Erneuerbare Energien“. 

Energieagentur Ebersberg 

Vernetzt in die Energiewende

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Der Landkreis hat viele Ziele, eines der größten ist wohl die Energiewende 2030. Heißt: Bis 2030 soll jede Kommune frei sein von fossilen Energieträgern.

Ebersberg – Ein Ziel, das sich der Landkreis einiges kosten lässt, deshalb würden Ressourcen geschaffen, wie der Klimaschutzmanager des Landkreises, Hans Gröbmayr, sagt.

Was er meint, ist der stetige Ausbau der Energieagentur Ebersberg, dessen Chef er ist. Gegründet 2014, als kleines Büro im Landratsamt. Über die Jahre ist die Agentur gewachsen, das Thema Energie, Klima- und Umweltschutz wurde immer präsenter, übrigens auch in den einzelnen Gemeinden, die beispielsweise eigene Klimaschutzmanager einstellten. 2016 folgte der Umzug der Energieagentur in das ehemalige Postgebäude gegenüber dem Landratsamt.

Am Mittwoch fand der erste Tag der offenen Tür in den Räumen statt, das Team um Hans Gröbmayr, insgesamt acht Mitarbeiter, präsentierte sich, und deren Projekte und Ziele. Die Politik im Landkreis wolle die Energiewende, sagte Gröbmayr. Das Vertrauen in die Agentur bekomme er zu spüren. Aber: Es gebe noch viel zu tun.

EBERwerk: 19 Gemeinden sind dabei 

Dessen ist sich auch der Landrat, Robert Niedergesäß (CSU), bewusst und sagte: „Es ist eine hartnäckige Arbeit.“ Derzeit versuche der Landkreis die einzelnen Kommunen, 21 sind es, zu vernetzen. Sprich: Alle Gemeinden für gleiche Ziele zu mobilisieren, beispielsweise bei der aktuellen Umsetzung des Projekts EBERwerk.

In dieser vom Landkreis gegründeten Gesellschaft nehmen 19 Gemeinden teil. Ziel ist es, kommunale Stromnetze im Landkreis zu betreiben. Die Energieagentur erweitert ihr Portfolio ständig und will bereits die Schüler beim Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz sensibilisieren.

Seit Herbst 2016 gibt es dazu ein Schulprojekt – von der Grundschule bis zum Gymnasium. Vermitteln wollen Marion Eder, Barbara Fischer und Lisa Huber von der Agentur den Kindern einen „achtsamen Umgang mit Ressourcen“ wie Wasser, Strom und Wärme. Sie bilden einzelne Schüler aus, die dann im Klassenzimmer ein Auge darauf haben, ob richtig gelüftet wird oder das Licht aus ist, wenn sie nach Hause gehen.

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