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Hier grüßt der Landrat. Früher hatte in diesem Raum ein Mitglied des Sparkassenvorstands sein Büro.

Kreissparkasse braucht das Haus nicht mehr

Des Landrats neue Räume

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Wo einst die Vorstände der Kreissparkasse in Ebersberg ihre noblen Büros hatten, wird künftig Landrat Robert Niedergesäß (CSU) arbeiten. Zum Jahreswechsel zieht ein Teil der Behörde um. 

Ausgeräumt: Zulassungsstelle, Führerscheinstelle und Bürgerbüro sollen im Erdgeschoss Platz finden.

Ebersberg – Der Landkreis hat das 25 Jahre alte Gebäude an der Dr.-Wintrich-Straße für rund zwölf Millionen Euro gekauft. Etwa 3,3 Millionen Euro sollen für Sanierung und Umbau aufgewandt werden. Unter anderem muss in die Tiefgarage investiert werden, weil dort durch Wasser Schäden entstanden sind. Was genau unternommen werden muss, wird ein Gutachten klären, dass Ende des Monats vorliegen soll. Landrat Niedergesäß betonte beim Rundgang, die Schäden seien bereits vorher bekannt gewesen und beim Kaufpreis berücksichtigt worden. Im Gebäude selbst sind erhebliche Umbauten vorgesehen. Unter anderem sollen große Büros geteilt werden. Dazu müssen zusätzliche Wände eingezogen werden. Es geht unter anderem darum, beispielsweise im Bereich Jugendamt ungestört Gespräche mit Eltern führen zu können. Auch in Bezug auf den Brandschutz sind noch eine ganze Reihe von Fragen offen.

Zum Kaufvertrag gehört auch ein Nebengebäude, das näher an der Bahnlinie liegt. Dort sind unter anderem Schulungsräume und Wohnungen untergebracht. Laut Monica Spachmann vom Landratsamt ist die Bausubstanz schlecht. Auch sei derzeit noch nicht klar, wie das Haus künftig genutzt werden könne. Eine dortige Wohnung ist noch vermietet, eine weitere Wohnung steht schon länger leer. Unklar ist auch, was aus einem separaten Raum im eigentlichen Sparkassengebäude werden soll, der einst für die Schilderprägerei gegenüber der Zulassungsstelle gedacht war.

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