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Bei eisigen Temperaturen hatte sich die Heizung in der Traglufthalle aus unzureichend erwiesen

Eisige Flüchtlings-Halle in Grub

Landratsamt: Notfallplan hat funktioniert

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Ebersberg/Grub – „Wir haben einen Notfallplan. Dass er funktioniert hat, haben wir gesehen“, betont  Marion Wolinski, Leiterin des Kreis-Sozialamtes. Kritiker hatten dem Landratsamt  vorgeworfen, angesichts der frierenden Flüchtlinge in der Traglufthalle in Grub untätig gewesen zu sein.  

Landrat Robert Niedergesäß machte deutlich: „Den Vorwurf der Untätigkeit weise ich zurück.“ Am Dreikönigstag war die Heizung in der Traglufthalle in Grub (Gemeinde Poing) den frostigen Temperaturen nicht mehr gewachsen. Die dort untergebrachten rund 190 Flüchtlinge froren bei zehn Grad. Es hagelte Kritik am Landratamt.

Er habe bei einer Veranstaltung von den Bürgermeistern Roland Frick (Pliening) und Albert Hingerl (Poing) von der Situation erfahren, so Niedergesäß, und danach mit Wolinski telefoniert. Diese erklärte, sie haben einen Anruf von den Sicherheitskräften erhalten. Vor Ort sei die Temperatur in der Halle gemessen worden. Sie habe das Technische Hilfswerk alarmiert, so Wolinski. „Das THW war innerhalb einer Stunde vor Ort“. Auch das Roten Kreuz wurde eingebunden. Decken seien in Absprache des Landratsamtes mit Hingerl ausgegeben worden. Eine Notheizung wurde aufgebaut. Die Stimmung vor Ort sei ruhig gewesen, so Wolinski.

Inzwischen hat sich die Lage entspannt. Die Bewohner in Grub sollen baldmöglicht wieder in die Traglufthalle nach Pliening umziehen, an der nach einem Brand aber derzeit noch repariert wird. Auf dem Gelände in Grub sollen Wohncontainer mit 150 Plätzen aufgestellt werden. Im April soll die Halle in Pliening schließen. Dann soll die neue Unterkunft in Pöring fertig sein.

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