Im ehemaligen Sparkassen-Gebäude in Ebersberg soll das Impfzentrum entstehen.
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Im ehemaligen Sparkassen-Gebäude in Ebersberg soll das Impfzentrum entstehen.

Vorbereitungen abgeschlossen – Ausschreibung für Personal läuft

Mitte Dezember steht das Corona-Impfzentrum in Ebersberg

  • Michael Acker
    vonMichael Acker
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In Ebersberg wird ein Corona-Impfzentrum errichtet. Es entsteht im selben Haus, wo derzeit das Diagnostikzentrum untergebracht ist.

Ebersberg – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht davon aus, dass noch in diesem Jahr die ersten Bundesbürger in Impfzentren gegen das Corona-Virus immunisiert werden können. Er habe die Länder gebeten, dass die Impfzentren bereits Mitte Dezember einsatzbereit seien, sagte der Minister. In Ebersberg wird das klappen.

Bis zum 15. Dezember soll das Impfzentrum für den Landkreis Ebersberg startklar sein. Das sagte Sebastian Hallmann, persönlicher Referent von Landrat Robert Niedergesäß, am Montag unserer Zeitung. Die Planungen seien abgeschlossen, jetzt werde die Ausschreibung für das Personal gestartet.

Genügend Platz für weitere medizinische Einheit

Entstehen soll das Impfzentrum im ehemaligen Sparkassengebäude in Ebersberg, das dem Landkreis gehört. Im Moment ist dort das Diagnostikzentrum untergebracht, wo tagtäglich Menschen auf das Coronavirus getestet werden. Es ist genügend Platz für eine weitere medizinische Einheit vorhanden.

Aufgebaut wie eine Arztpraxis

In der vergangenen Woche haben Experten des Liegenschaftsamts und des Gesundheitsamts sowie ein Architekt das Gebäude auf die neuen Anforderungen hin untersucht. Die erforderlichen baulichen Maßnahmen seien bis Mitte Dezember zu schaffen, sagt Landrat-Referent Hallmann. Das Impfzentrum werde aufgebaut wie eine Arztpraxis mit Aufnahmebereich, Wartebereich und Arztzimmer. Das Personal werde extern angeworben. Eine entsprechende Ausschreibung an die Dienstleister Bayerisches Rotes Kreuz (BRK), MKT, Johanniter und andere sei auf dem Weg.

Neben dem Impfzentrum wird es ein mobiles Impfteam geben, das zum Beispiel in Seniorenheimen eingesetzt wird. Das laufe dann genauso wie mit dem seit längerem existierenden mobilen Abstrich-Team, das vor Ort zum Einsatz komme, um den zumeist alten Menschen den Weg ins Diagnostikzentrum nach Ebersberg zu ersparen.

100 Impfungen am Tag geplant

Das Landratsamt geht davon aus, dass im Ebersberger Zentrum 100 Impfungen am Tag möglich sein werden. Begonnen werde mit vulnerablen Gruppen, sprich Menschen aus Risikogruppen wie Pflegepersonal und Menschen mit Vorerkrankungen, für die das Coronavirus besonders gefährlich werden könne.

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