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Ihre zukünftigen Büros nehmen die neue Rotkreuz-Kreisgeschäftsführerin Elisabeth Seibl-Kinzlmaier (l.) und Rettungsdienstleiterin Martha Stark schon in Augenschein. Endlich mehr Platz – die Vorfreude darauf war beim Richtfest schon zu spüren, auch wenn noch nackter Beton und Ziegel vorherrschen.

Neue BRK-Zentrale in Ebersberg feiert Richtfest

Einsatzzentrale mit Ausblick

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Ebersberg -  Der Enge entfliehen – diesem Ziel fühlt sich das Ebersberger BRK seit Freitag ein gutes Stück näher. Das Richtfest für das neue Rotkreuzzentrum am westlichen Rand der Kreisstadt stand an. Dort entsteht eine neue Einsatz- Verwaltungs- und Ausbildungszentrale.

In ihrem alten Zuhause war es Rotkreuzlern über die Jahrzehnte zu eng geworden, die Aufgaben wuchsen in den vergangenen 40 Jahren von drei auf 13 Geschäftsfelder an – hinzu kamen zum Beispiel Hausnotruf, Fahrdienst und Kindertagesstätten. Für die vielen Mitarbeiter soll ab kommenden Sommer reichlich Platz sein: Dann soll das neue Rotkreuzheim bezugsfertig sein.

Der Rohbau steht mittlerweile, damit sind die Dimensionen des zweistöckigen Gebäudes mit rund 1000 Quadratmetern Geschossfläche zu erkennen. „Der Bau ist in drei Abschnitte untergliedert“, erklärt Architekt Simon Bauer. Rettungswache, Verwaltung und Fahrzeuggarage, Ausbildungszentrum und Lager sind gleichzeitig die Funktionsbereiche. Dazwischen entstehen verglaste Treppenhäuser, die das Gebäude heller und weniger wuchtig erscheinen lassen sollen.

Freuen können sich die haupt- und ehrenamtlichen Helfer auf ihre Fortbildungen: Aus den Ausbildungsräumen im ersten Stock blickt man ins Grüne und auf den Egglburger See. Der Bau liegt am Rand des den See umgebenden Landschaftsschutzgebiets und soll so die Stadt im Westen abschließen, so Bürgermeister Walter Brilmayer (CSU) beim Richtfest.

Mit einer möglichen Ausnahme: Ein bisschen Platz ist auch nach Begrünung und Ausweisen der Parkplätze noch übrig im Norden des gut 5000 Quadratmeter großen Grundstück, das komplett dem Roten Kreuz gehört. „Vielleicht kommt dort irgendwann ein Kindergarten hin“, spekuliert Brilmayer. Konkrete Pläne gebe es dafür zwar nicht, aber der Platz sei geeignet, so sich der Bedarf ergeben sollte.

Jetzt muss aber erst die neue BRK-Zentrale fertig werden, die sich der Verband rund 4,3 Millionen Euro kosten lässt. Vom Zeitplan her sei man „voll im Soll“, so der zuständige Bauunternehmer.

„Für Ebersberg ist das eine tolle Sache“, sagt Rathauschef Brilmayer über die neue Rotkreuzzentrale. Landrat Robert Niedergesäß sieht in dem Neubau einen „beachtlichen und zentralen Mosaikstein im sozialen Gefüge unseres Landkreises."

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