Die Polizei führte im Landkreis Ebersberg Schwerpunktkontrollen durch. Für einige Autofahrer wird es teuer.

Aktionswoche der Polizei in drei Landkreisen

Hunderte Verkehrssünder ertappt

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Hunderte Autofahrer in den Landkreisen Erding, Ebersberg und Freising hat die Polizei im Rahmen der Aktionswoche Verkehrssicherheit kontrolliert.

Erding – Jetzt zieht das Polizeipräsidium Oberbayern Nord Bilanz: Im Fokus standen Raser, Alkohol- und Drogensünder, Gurtmuffel und Fahrer mit Handy am Ohr. Ein Sprecher erklärte, dass man auch auf verkehrserzieherische Gespräche mit besonders gefährdeten Risikogruppen gesetzt habe, etwa Radfahrer.

320 Autos mit 336 Insassen wurden seit Montag voriger Woche kontrolliert. 169 Verkehrsteilnehmer waren mindestens 21 Kilometer pro Stunde zu schnell dran. Sie wurden angezeigt. Besonders verantwortungslos verhielt sich Polizeiangaben zufolge ein Fahrer auf der Nürnberger Autobahn auf Höhe des Kreuzes Neufahrn. Er wurde am Freitagvormittag auf dem Abfahrtsast Richtung Flughafen mit 126 Kilometern pro Stunde geblitzt – bei maximal erlaubten 60 km/h. „Hier sind neben 440 Euro Geldbuße zwei Punkte in Flensburg und ein monatiges Fahrverbot fällig“, so der Sprecher.

Bei weiteren rund 300 Verkehrsteilnehmern seien „nur“ Verwarnungen bis zu 55 Euro fällig geworden. Teuer wird es auch für 41 Personen, die während der Fahrt mit dem Handy telefoniert hatten – ohne Freisprecheinrichtung. Zehn hatten den Sicherheitsgurt nicht angelegt, ein Fahrer war betrunken. Die Verkehrspolizei Freising führte eine Abstandskontrolle durch. Die Beamten der Autobahnpolizeistation Hohenbrunn mussten 384 Fahrer beanstanden, darunter 58 Brummi-Lenker.

„Ziel der Kontrollwoche war es, die Unfallentwicklung in den drei Landkreisen insgesamt positiv zu beeinflussen“, so die Polizei. „Hierzu waren täglich gleichzeitig bis zu fünf Polizeidienststellen mit Unterstützung unterstellter Kräfte der Bereitschaftspolizei Eichstätt in wechselnden Schwerpunkten tätig.“

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