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Noch fehlt der Minutenzeiger auf der Nordseite am Zifferblatt der Sebastianikirche in Ebersberg. er ist inzwischen aber aufgetaucht, wurde nicht Opfer eines Diebes und soll bald wieder montiert werden.

Polizei entdeckt verschwundenes Teil in der Dachrinne

Zeiger der Ebersberger Kirchturmuhr ist wieder da!

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Gut, dass die Ebersberger Polizisten ein so scharfes Auge haben: Aufgrund der Berichterstattung in der Ebersberger Zeitung über den vermeintlich ruchlosen Dieb des Turmuhrzeigers der Sebastianikirche nahmen die Beamten sofort Ermittlungen auf. Und siehe da, der Zeiger war gar nicht geklaut worden. Das abgestürzte Teil hatte sich nur gut versteckt.

Ebersberg - Nach einem Bericht in derEbersberger Zeitung über das mysteriöse Verschwinden des Minutenzeigers auf der Nordseite der Sebastianikirche hatte die Polizei den „Tatort“ untersucht. Danach konnten die Beamten Entwarnung geben.

„Bei einer gemeinsamen Nachschau konnte der Uhrzeiger am Mittwoch auf der Gebäude-Ostseite am Dach der Pfarrkirche aufgefunden werden. Unglücklicherweise war der Uhrzeiger auf der vergoldeten Seite, auf einem Blech zum Liegen gekommen und dürfte daher wohl nur schwer erkennbar gewesen sein“, teilten die Beamten mit. 

Ein Einwirken von Personen auf das Uhrwerk sei bislang nicht festgestellt worden. Damit ist klar: Es war wirklich der Wind, der das Teil abgerissen hatte. Vom Sturm gepackt, flog das zwei Meter lange Trumm Richtung Osten auf das Kirchendach, schlitterte dort in einer Kupferverblechung am Langschiff in die Tiefe und bohrte sich mit der Spitze in die Dachrinne. Der Zeiger durchschlug das Blech und ragte ein paar Zentimeter hervor. „Das haben die Polizisten gesehen“, berichtet Kreisheimatpfleger Markus Krammer erleichtert. 

Jetzt wird der Uhrzeiger von Zimmerer Franz Schechner aus Halbing geborgen, der zu Reparaturarbeiten dieser Tage ohnehin aufs Dach der Kirche muss. Dann wird das wieder aufgetauchte Teil renoviert, von dem schon angenommen worden war, er sei die Beute eines Souvenirjägers geworden.

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