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Im Rathaus Kirchseeon darf man sich über rekordverdächtige zwei Millionen Euro vom Freistaat freuen.

Schlüsselzuweisungen

Rekord-Geldsegen: Freistaat beschert Landkreis und Kommunen

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Landkreis – 22,6 Millionen Euro schüttet der Freistaat Bayern im kommenden Jahr an den Landkreis Ebersberg und seine Gemeinden aus. Hier erfahren Sie, wer wie viel bekommt.

Weihnachtszeit ist Bescherungszeit. Damit hält es auch der Freistaat Bayern, der dieser Tage die Schlüsselzuweisungen an die Kommunen und den Landkreis für das kommende Jahr bekannt gegeben hat. Hinter dem sperrigen Begriff verbirgt sich ein echter Geldsegen von über 22,6 Millionen Euro.

„Eine Folge davon, dass die Steuereinnahmen des Freistaats angestiegen sind“, erklärt die Ebersberger Landtagsabgeordnete Doris Rauscher (SPD). „Die Kommunen bekommen mit dem Anstieg also das, was ihnen als Anteil ohnehin zusteht!“

„Es zeigt sich erneut, dass kein anderes Bundesland so gut wirtschaftet wie Bayern“, erklärt Thomas Huber, CSU-Landtagsabgeordneter aus Grafing, weshalb die Schlüsselzuweisungen im Vergleich zum (Rekord-)Vorjahr nochmals um über vier Prozent gestiegen sind. Damals flossen 21,3 Millionen Euro in den Landkreis Ebersberg.

Über das Geld können die Empfänger frei verfügen

Die Schlüsselzuweisungen sind Geldmittel, über die die Empfänger frei verfügen können. Der Landkreis bekommt den Löwenanteil der Zahlung ab: rund 15,8 Millionen Euro. Etwa 6,8 Millionen Euro werden auf die Gemeinden verteilt, Maßgabe dabei ist es, Gemeinden mit geringerem Steueraufkommen zu stärken. Dabei wird auch die unterschiedliche Aufgabenlast der Kommunen berücksichtigt.

Markt Schwaben springt von null auf 300.000 Euro, Zorneding geht dieses Jahr leer aus

Darum entwickelt sich die Schlüsselzuweisung je nach Gemeinde unterschiedlich. Mehr Geld als im Vorjahr gibt es für Anzing (114.000 Euro), Aßling (459.000), Emmering (477.000), Grafing (1,15 Millionen) und Moosach (101.000). Mit rund zwei Millionen Euro bekommt Kirchseeon die größte Gemeindeportion zugewiesen, gut 200.000 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Markt Schwaben, das 2016 leer ausging, erhält rund 319.000 Euro. Zorneding geht dagegen, im Gegensatz zum Vorjahr, völlig leer aus. Ebensowenig gilt die Bescherung für Ebersberg, Forstinning, Hohenlinden Oberpframmern, Vaterstetten, Pliening und Poing.

Die übrigen Gemeinden aus dem Landkreis Ebersberg (gerundet, in Euro): Baiern: 192.000, Bruck: 293.000, Egmating: 175.000, Frauenneuharting: 373.000, Glonn: 489.000, Steinhöring: 633.000.

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