Freiwillige Feuerwehr abgebrannte Almhütte in Abtenau bei Salzburg
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Die Feuerwehr steht dort, wo mal eine Almhütte war.

Zwei Frauen aus Ebersberg

Urlauberinnen wollen auf Almhütte nur Tee kochen: Waldbrand droht - Feuerwehr steht vor irrwitzigem Problem

  • Andreas Knobloch
    vonAndreas Knobloch
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Schlimme Hitze am Wochenende, doch deutsche Urlauberinnen haben auf dem Thermometer nochmal einen draufgesetzt. Sie fackelten versehentlich eine Almhütte ab.

  • Zwei deutsche Urlauberinnen wollten nur einen Tee auf einer Hütte trinken.
  • Dabei benutzten sie einen Gaskocher.
  • Die Feuerwehr konnte die Almhütte nicht mehr retten.

Salzburg - Die Waldbrandgefahr ist bei hohen Temperaturen und trockenen Gebieten im Sommer wieder höher. Doch das gefährliche Naturereignis ist wohl eher seltener auf einen Teekocher zurückzuführen. In Österreich, 60 Kilometer südlich von Salzburg wäre das aber wohl fast passiert. Der Bergwald konnte gerettet werden, eine Almhütte ist aber komplett abgebrannt. Was war passiert?

Zwei deutsche Urlauberinnen aus Ebersberg habe laut den Salzburger Nachrichten am Samstagvormittag Tee kochen wollen. Eine 22-Jährige und eine 28-Jährige haben dazu wohl einen Zwei-Flammen-Gaskocher benutzt. Ein Prozedere, das jeder Camper oder Festivalbesucher so zig Male problemlos durchgeführt hatte.

Wie die Ebersbergerinnen allerdings berichteten, fing auf einmal die Unterseite des Gaskochers an zu brennen. Und zum Pech der beiden Damen breitete sich das Feuer schnurstracks über den Holztisch auf das komplette Gebäude aus. In Nullkommanichts stand die ganze Holzhütte in Flammen.

Die beiden Urlauberinnen retteten sich und konnten die Feuerwehr verständigen. Allerdings war die 32-minütige Anfahrt zur Hütte mit den Löschfahrzeugen eine große Herausforderung. Eine fast 800 Meter lange Leitung über fast 200 Höhenmeter musste gelegt werden, um den Einsatz erfolgreich ausführen zu können, wie die Freiwillige Feuerwehr Abtenau berichtet.

Salzburg/Abtenau: Die Polizei ermittelt nun

Die Almhütte konnte nicht gerettet werden, die ist nur noch Schutt und Asche. Der Feuerwehr ging es darum, dass die Flammen nicht auf den Wald übergreifen. Die Urlauberinnen wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, sind aber wohl unverletzt. Die Polizei ermittelt wegen der Brandursache. Auch ein defekter Gaskocher ist nicht ausgeschlossen.

Im Ebersberger Forst wurde ein uralter Brunnen gefunden. Jetzt haben eine Kamera in die Dunkelheit hinabgelassen, um das Innere zu untersuchen.

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