Freuen sich über das Ergebnis (v.l.): Thomas von Sarnowski, Waltraud Gruber und Christoph Lochmüller von den Grünen gestern am Hamberger Windrad.
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Freuen sich über das Ergebnis (v.l.): Thomas von Sarnowski, Waltraud Gruber und Christoph Lochmüller von den Grünen gestern am Hamberger Windrad.

Abstimmung wird ausgezählt

Ticker zum Windkraft-Bürgerentscheid Ebersberger Forst: Knappe Mehrheit steht - Verlierer wollen klagen

  • Michael Acker
    VonMichael Acker
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  • Josef Ametsbichler
    Josef Ametsbichler
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Fünf Windräder im Ebersberger Forst, dazu läuft im Landkreis Ebersberg ein Bürgerentscheid. Heute fällt die Entscheidung. Alle Ergebnisse, Fakten, Hintergründe und Reaktionen lesen Sie hier im Ticker.

  • Ein Investor will fünf Windkraft-Anlagen im Ebersberger Forst bauen.
  • Darüber können die Bürger im Landkreis Ebersberg in einem Bürgerentscheid abstimmen.
  • Heute wird die Entscheidung für oder gegen das Projekt fallen.
  • Alle Entwicklungen zum Bürgerentscheid hier im Liveticker.

Grüne: „Gewonnen ist gewonnen“ - Bayernpartei: „Tiefer Riss durch den Landkreis“

21.22 Uhr: Waltraud Gruber, Grünen-Kreisrätin, deren Partei wie die meisten anderen für die Windräder ist, meinte: „Gewonnen ist gewonnen“. Das Ergebnis des Bürgerentscheids sei ein wichtiger Schritt für die Energiewende und ein Zeichen weit über die Landkreisgrenzen hinaus.

21.20 Uhr: „Das Ergebnis schmerzt, aber wir müssen es akzeptieren“, sagte Robert Böhnlein, Kreisvorsitzender der Bayernpartei, die von Anfang an gegen das Windräder-Projekt gekämpft hatte. Durch den Landkreis Ebersberg gehe ein tiefer Riss.

Traurig über das Ergebnis (v.l.): Walter Schmidtke, Josef Gessler, Simone Binder, Manfred Michalsky und Robert Böhnlein von der Bayernpartei.

Endergebnis: 52,74 Prozent stimmen mit Ja - hohe Wahlbeteiligung

20.52 Uhr: Damit steht nun das Endergebnis fest: Die Abstimmung geht mit 52,74 Prozent Ja-Stimmen knapp an die Windkraft-Befürworter. 47,26 Prozent stimmen dagegen. Die Wahlbeteiligung liegt bei satten 61,89 Prozent

Das Endergebnis: 52,4 Prozent stimmen für die Windkraft im Forst.

20.51 Uhr: Nun sind auch die Letzten fertig: Grafing liefert ein Endergebnis von 58 Prozent pro Windkraft.

Ja-Stimmen siegen knapp: Gegner kündigen schnelle Klage an

20.50 Uhr: Enttäuschung bei den Gegnern des Windkraft-Vorhabens im Forst, aber aufgeben wollen sie nicht. Kerstin Mertens, Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Ebersberger Forst, kündigt an, zügig gegen das Vorhaben klagen zu wollen. „Bevor die Veränderung des Landschaftsschutzgebiets kommt.“ „Wir haben Klagerecht und werden es nutzen“, sagt sie. Das Ergebnis zeige, dass der Landkreis bei dem Thema gespalten sei. „Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis, das wir mit unseren geringen Mitteln erreicht haben. Es sei schade, dass sich viele Bürger mit dem Votum für die Windräder gegen den Forst ausgesprochen hätten.

Knapper Sieg für Befürworter: Das sagt Landrat Robert Niedergesäß

20.33 Uhr: In einer ersten Stellungnahme sagte Landrat Robert Niedergesäß (CSU), er habe mit einem knappen Ergebnis gerechnet. Ein klareres Votum wäre ihm lieber gewesen. Erfreulich sei die hohe Wahlbeteiligung von rund 60 Prozent, was zum einen am Thema Ebersberger Forst gelegen habe und zum anderen daran, dass der Bürgerentscheid als reine Briefwahl durchgeführt wurde. Niedergesäß sagte, die Sorgen der vielen Menschen, die mit Nein gestimmt hatten, gelte es ernst zu nehmen und bei den weiteren Schritten im Auge zu haben. Es müsse behutsam mit dem Forst umgegangen werden.

Emotional geführter Wahlkampf: Plakate von Gegnern und Befürwortern der Windkraft-Pläne hängen im Stadtpark Grafing nebeneinander.

20.30 Uhr: Bruck ist ausgezählt: 65 Prozent stimmen mit Ja. Landkreisweit kommen die Befürworter damit auf 52,7 Prozent. Nur Teile Grafings fehlen noch fürs Endergebnis - werden aber nicht groß daran rütteln.

20.22 Uhr: Die Wahlbeteiligung liegt zum aktuellen Stand bei über 60 Prozent. Das ist saugut, vor allem, weil gleichzeitig keine weitere Wahl stattfindet - dürfte aber auch der bequemen Briefwahl geschuldet sein.

20.20 Uhr: Lebenszeichen aus dem Landkreis-Süden: Aßling ist ausgezählt - 60 Prozent dafür, 40 dagegen. In Emmering stimmen 65,8 Prozent dafür. In Frauenneuharting stimmen 59,9 Prozent für die Rotoren. Das dürfte das Ergebnis besiegeln: Es wird ein Sieg für die Befürworter - aber ein richtig knapper. Es fehlen noch drei Stimmbezirke aus Grafing und die Gemeinde Bruck fürs Endergebnis.

20.16 Uhr: Die Tagesschau ist vorbei - aber in Aßling, Bruck, Emmering, Frauenneuharting und Grafing wird noch gezählt.

20.13 Uhr: Eins ist jetzt schon klar: Beim Thema Windkraft ist der Landkreis beinahe mittig in Befürworter und Gegner gespalten. Ein klares Votum wäre der Politik wohl lieber gewesen, denn sollen die Pläne umgesetzt werden, stehen noch viele Gutachten, Planungsbeschlüsse und möglicherweise Gerichtsverfahren an.

20.10 Uhr: In Anzing stimmen 71,6 Prozent der Bürger gegen die geplanten Windräder im Ebersberger Forst.

20.09 Uhr: Poing ist ausgezählt. 52,8 Prozent stimmen mit Ja.

20.05 Uhr: Na also, Markt Schwaben hat ausgezählt. Mit 51,6 Prozent liegen die Gegner knapp vorn. Noch gar nichts von sich hören lassen hat die coronagebeutelte VG Aßling. Das liegt laut Landratsamt aber daran, dass dort eine andere Software verwendet wird. Auch aus Bruck gibt es noch keine Zahlen.

20.01 Uhr: Das ist spannender als die Tagesschau. Liebe Leser - wir sind noch wach, aber warten momentan auf weitere Ergebnisse.

19.52 Uhr: Vaterstetten stimmt mit 57,8 Prozent für die Windkraft-Pläne. Es ist die größte Gemeinde im Landkreis - ein Schlag ins Kontor für die Gegner. Die sitzen unter anderem in Forstinning: 65,1 Prozent der Wähler stimmen dort gegen das Windkraft-Projekt.

19.50 Uhr: Zorneding ist ausgezählt. 51,8 Prozent stimmen mit Ja. Insgesamt verbuchen die Befürworter zum aktuellen Stand landkreisweit 52,5 Prozent der Stimmen für sich.

Zwischenstand 19.50 Uhr

19.47 Uhr: Auch wenn es knapp aussieht: Für die Gegner dürfte es schwierig werden, dieses Ergebnis noch zu drehen. In den Großgemeinden zeichnet sich Zustimmung ab und auch die weiter vom Forst entfernten Landgemeinden tendieren zum Ja. Vor allem Forst-Anrainer scheinen gegen das Projekt gestimmt zu haben.

19.43 Uhr: Klare Sache in Moosach: 58,1 Prozent sind für die Rotoren.

19.41 Uhr: 52,7 Prozent der Ebersberger stimmen gegen die Windkraft-Pläne im Forst. Die Kreisstadt ist damit komplett ausgezählt. Und liefert weine rekordverdächtige Wahlbeteiligung von 69,3 Prozent. Und auch Oberpframmern ist durch: 63,5 Prozent der Bürger sind dafür.

19:39 Uhr: Das Interesse der Leser von merkur.de und der Ebersberger Zeitung an dem Bürgerentscheid ist gewaltig: Die Internetseite verzeichnet Zugriffszahlen, wie es sie sonst bei großen Wahlen gibt.

19.35 Uhr: Egmating stimmt mit 52,4 Prozent für die Windräder - das meldet Bürgermeisterin Inge Heiler der Redaktion.

Der Vorsprung der Befürworter schrumpft aber etwas, die Auszählung gerät zum Krimi. Die aktuellen Stimmverhältnisse: 52,3 zu 47,9 Prozent.

19.31 Uhr: Das engste Gesamtergebnis bisher liefert Kirchseeon: 50,8 Prozent der Bürger stimmen mit Ja.

Zwischenstand 19.28 Uhr

19.27 Uhr: Glonn ist fertig - und es sieht gut für die Befürworter aus. In der Gemeinde holen sie 69,3 Prozent, landkreisweit liegen sie bei 54,2 Prozent.

19.25 Uhr: Die Windkraft-Befürworter holen die Gemeinde Baiern mit 66,6 Prozent nach vollständiger Auszählung. Die Befürworter bauen ihren Vorsprung auf 53,4 Prozent aus.

19.19 Uhr: Pliening ist als dritte Gemeinde mit der Auszählung durch: 52,7 Prozent der Bürger stimmen mit Ja. Das entspricht exakt den derzeitigen Kräfteverhältnissen landkreisweit.

19.17 Uhr: Vaterstetten: 4 von 8 Stimmbezirken sind in der größten Gemeinde des Landkreises mit 57,5 Prozent dafür. In Zorneding: 3 von 6 sind mit 58,6 Prozent für die Rotoren. In Pliening: 2 von 7 mit 54,7 Prozent dafür.

Zwischenstand um 19.16 Uhr

19:15 Uhr: Landkreisweit liegen nun die Windkraft-Befürworter knapp mit 51,2 Prozent vorne. Das liegt an ersten Ergebnissen aus Grafing, wo 2 von 9 Stimmbezirken mit 58,8 Prozent mit Ja stimmen.

19.13 Uhr: Erste Zahlen aus dem Landkreiswesten: In Kirchseeon stimmen 4 von 6 Stimmbezirken mit 50,1 Prozent gegen die Windkraft-Pläne.

19.11 Uhr: Das liegt auch an den ersten Stimmen aus Glonn: 2 von 3 Wahlbezirken stimmen mit 68,7 Prozent für die Windkraftanlagen im Forst.

Bürgerentscheid zur Windkraft im Ebersberger Forst: Erst liegen die Gegner vorn - dann dreht der Wind

19.09 Uhr: Zum ersten Mal haben an einer Stelle im Landkreis die Windkraft-Befürworter die Nase vorn: In Steinhöring stimmen die Bürger knapp mit 52,9 Prozent dafür. Landkreisweit liegen die Gegner knapp mit 51,24 Prozent vorne.

19:07 Uhr: Als erste Gemeinde ist Hohenlinden komplett ausgezählt: Die Windkraft-Gegner dürfen sich über satte 67,9 Prozent der Stimmen freuen. Mehr als eine Zweidrittelmehrheit.

19:02 Uhr: Die Gegner bauen ihren Vorsprung aus: Nach 3 von 4 ausgezählten Stimmbezirken in Hohenlinden führen sie dort mit 68,3 Prozent. In Ebersberg kommen sie nach 3 von 7 Bezirken auf 53,1 Prozent. Insgesamt kommen die Nein-Stimmen zu diesem sehr frühen Stand auf 58,4 Prozent. Beides sind Forst-Anrainer-Gemeinden - ein Faktor, der Einfluss auf die Entscheidung haben könnte. Noch ist nichts entschieden.

Erstes Ergebnis: Hauchzarter vorläufiger Vorsprung für Windkraft-Gegner in der Kreisstadt

18.58 Uhr: Erstes Ergebnis: Nach 2 von 7 ausgezählten Stimmbezirken in der Stadt Ebersberg liegen die Windkraft-Gegner mit 51,62 Prozent der Stimmen vorn. Was das fürs Gesamtergebnis heißt: Noch nicht viel, außer dass es insgesamt knapp werden könnte.

18.52 Uhr: Windkraft andernorts im Landkreis Ebersberg verhindert hauptsächlich Horst Seehofers 10-H-Regelung. An der rüttelte jüngst ein Staatsminister - mit mäßigem Erfolg.

18.46 Uhr: Die Mitarbeiter der Stadt Grafing sind fleißig am Auszählen. Die Kommune rechnet mit einem Ergebnis bis 19 Uhr.

18.10 Uhr: Ein Sprecher der Stadt Ebersberg sagte, er rechne mit dem Ergebnis zwischen 19.30 Uhr und 20 Uhr. Mal schauen, welche der 21 Kommunen am schnellsten ist.

Beim Warten auf Wahlergebnisse gibt‘s Pizza, das hat Tradition in der Redaktion und gilt auch für Bürgerentscheide.

18 Uhr: Jetzt wird ausgezählt!

18 Uhr: Auch bei einer reinen Briefwahl gibt es eine Deadline und die ist jetzt erreicht: Ab sofort wird ausgezählt! Möge das Nägelkauen beginnen.

17.55 Uhr: Der Investor Green City Energy ist überzeugt: Wenn die Bürger im Landkreis Ebersberg für die Windkraft stimmen, hat das Strahlkraft für ganz Bayern.

Blick ins Unterholz: Vom Aufnahmepunkt bis zu den drei Personen hinterm Flatterband sind es 60 Meter - eine Waldfläche von 50x60 Metern pro Windrad würde dauerhaft gerodet werden.

17.45 Uhr: Jetzt aber im Sauseschritt! 15 Minuten Zeit bleiben noch, um abzustimmen. Apropos Endspurt: In letzter Minute hat sich am Freitag Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger den Windkraft-Standort im Ebersberger Forst angesehen - und sich für das Projekt ausgesprochen. An der Abstimmung wird es nicht mehr viel geändert haben, weder dafür noch dagegen.

17.35 Uhr: Umstritten war auch, dass der Landkreis die Windkraft-Informationskampagne von der Ebersberger Energieagentur abwickeln ließ. Kritiker werfen ihr vor, nicht neutral aufzuklären.

17.30 Uhr: In einer halben Stunde beginnt die Auszählung.

Streit um Info-Kampagne, Fragestellung und Mess-Daten zur Windkraft im Forst

Umstritten war, ob im Forst genug Wind für die Rotoren weht. Basierend auf vergangenen Messungen sagt der Investor: Müsste reichen.

17.23 Uhr: Kritik von den Windkraft-Gegnern gab es an der Fragestellung des Bürgerentscheids. Ein Jurist sagt: Die Formulierung führt Wähler in die Irre.

17 Uhr: Noch eine Stunde, dann sind die Würfel gefallen: Wollen die Bürger im Landkreis Ebersberg fünf Windräder im Ebersberger Forst? Sobald erste Ergebnisse vorliegen, lesen Sie diese hier im Ticker. Übrigens: An der Mülldeponie Schafweide könnte sich die Stadt Ebersberg Windkraftanlagen im Forst vorstellen.

Windkraft-Pläne im Ebersberger Forst - Was dafür und was dagegen spricht

16.44 Uhr: Auch in der Redaktion der Ebersberger Zeitung gibt es unterschiedliche Meinungen über das Windkraft-Projekt im Ebersberger Forst. Lesen Sie hier das Pro und Contra.

Visualisierung: So sähen die geplanten Windkraftanlagen laut Technischer Universität München aus - betrachtet aus Richtung des Naturdenkmals Ingelsberg (Gemeinde Zorneding).

Bürgerentscheid zu Windkraft im Forst: Hohe Wahlbeteiligung - Ergebnis offen

16.00 Uhr: Zwei Stunden lang darf noch abgestimmt werden - per Einwurf der Briefwahl-Unterlagen im Rathaus Ihrer Gemeinde. Dann wird ausgezählt. Es sieht nach einer hohen Wahlbeteiligung jenseits der 50 Prozent aus - auf das voraussichtliche Ergebnis traut sich aber kaum jemand eine Wette. Voraussichtlich ist nach ein bis zwei Stunden mit den ersten Zahlen aus den Gemeinden zu rechnen. Viele Faktoren spielen für den Ausgang eine Rolle, schließlich stimmen die Bürger nicht nur über den nächsten Schritt für die Energiewende im Landkreis Ebersberg, sondern gleichzeitig auch über den Waldschutz ab.

15.40 Uhr: Einer Bürgerinitiative wäre es am liebsten, wenn jede Gemeinde im Landkreis Ebersberg mindestens ein Windrad bekäme. Im Landkreis gibt es auch weitere geplante Windkraft-Projekte. In Zorneding zum Beispiel liegt die Debatte derzeit auf Eis.

Corona-Ausbruch im Rathaus: Bürgerentscheid-Auszählung soll trotzdem klappen

14.59 Uhr: Ein Coronavirus-Ausbruch hat das Aßlinger Rathaus weitgehend lahmgelegt. Trotzdem soll der Bürgerentscheid für die Gemeinden Aßling, Emmmering und Frauenneuharting, die Teil der Verwaltungsgemeinschaft sind, pünktlich ausgezählt werden. Das Landratsamt hat dafür Amtshilfe zugesagt, so eine Sprecherin.

13.44 Uhr: Der Klimawandel macht vor dem Ebersberger Forst nicht Halt. Die Bayerischen Staatsforsten sind daher mitten im Waldumbau und versuchen sich auch an exotischen Baumarten wie der Libanon-Zeder.

Rotoren-Pläne im Forst: So sieht es vor Ort aus

12.22 Uhr: Viele kennen den Ebersberger Forst, aber längst nicht alle wissen wie es dort aussieht, wo die Windräder entstehen sollen. Ein Ortsbesuch.

Am Heilig-Kreuz-Geräumt will der Investor Green City Energy fünf Windkraft-Anlagen bauen. Ob die Pläne weiterverfolgt werden dürfen, entscheiden die Bürger des Landkreises Ebersberg per Briefwahl.

11.35 Uhr: Rund um den Ebersberger Forst geschehen mehr Dinge, als man meinen möchte: Eine Steueroase, ein geheimnisvoller Brunnen, ein Zaubersee und die Geister-Gruselgeschichte um die Weiße Frau sorgen beispielsweise immer wieder für Schlagzeilen.

Nicht irgendein Wald: Der Ebersberger Forst ist den Menschen im Landkreis lieb und teuer

10.50 Uhr: Kein Thema hat die Menschen im Landkreis Ebersberg in letzter Zeit so gespalten wie die aktuellen Windkraft-Pläne. Das liegt am geplanten Standort: Der Ebersberger Forst ist nicht irgendein Wald.

10.10 Uhr: Je mehr Bürgerinnen und Bürger sich beteiligen, desto mehr Aussagekraft hat der Bürgerentscheid. Große Teile der Bevölkerung im Landkreis Ebersberg haben bereits abgestimmt. Wer es bisher verschwitzt hat: Möglich ist eine Teilnahme am Windkraft-Bürgerentscheid auch heute noch bis 18 Uhr, dann wird ausgezählt. Für den Postweg ist es aber zu spät. Wer noch abstimmen will, wirft seine Unterlagen vor 18 Uhr im Postkasten seines Rathauses ein; an der Adresse, die auf dem Umschlag steht.

Windräder im Forst: Erster Bürgerentscheid im Landkreis Ebersberg

Sonntag, 16. Mail 2021, 10.00 Uhr: Willkommen zu unserem Ticker an diesem besonderen Tag für den Landkreis Ebersberg. Hier bleiben Sie auf dem Laufenden zu einer historischen Entscheidung: Der erste Bürgerentscheid in der Geschichte des Landkreises wird heute ausgezählt - und es geht um ein Thema so emotional wie keines der vergangenen Jahrzehnte: Darf ein Stück des Ebersberger Forstes gerodet werden, um dort nachhaltige Windenergie zu erzeugen?

Die Entscheidung wird von Beobachtern und Bürgerinnen und Bürgern mit Spannung erwartet - wie sie ausfällt, ist bislang kaum abzuschätzen. Befürworter und Gegner des Windkraft-Vorhabens stehen sich unversöhnlich gegenüber - und haben mit Plakataktionen und Veranstaltungen für ihre Sache getrommelt wie bei einer Bundestagswahl.

Alle Nachrichten aus dem Landkreis Ebersberg bei der Ebersberger Zeitung. Übrigens: Alles aus der Region gibt‘s jetzt auch in unserem neuen, regelmäßigen Ebersberg-Newsletter.

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