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Während der Woche wird der Parkplatz nördlich des Waldsportparks auch von Mitarbeitern des benachbarten Gewerbes genutzt. Der TSV will, dass er ausgebaut wird.

TSV Ebersberg geht der Platz aus

Körperpflege statt Parkplatz

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Ebersberg - Dem TSV Ebersberg geht der Platz am Waldsportpark aus. Er fordert die Stadt auf, den Parkplatz im Norden der Sportstätten zu vergrößern und so Platz zu schaffen für eine Erweiterung dieser. Das Parken im Bereich der Sportstätten soll danach nicht mehr möglich sein.

In seinem Antrag an die Stadt schreibt TSV-Chef Martin Schedo, der für die CSU im Stadtrat sitzt, die Stadt solle 30 000 Euro für die erforderlichen Planungsarbeiten zur nördlichen Parkplatzerweiterung in den Haushalt 2017 einstellen. Umfangreiche Untersuchungen im gesamten Gemeindegebiet hätten in den Jahren 2007 bis 2010 ergeben, „dass nur im Waldsportpark entsprechend geeignete Erweiterungspotentiale für den Sport bestehen. „Selbsterklärend ist in diesem Zusammenhang, dass bei derzeit 17 Jugend-, fünf Herren- und zwei Seniorenmannschaften weder die Anzahl der Umkleiden noch die Anzahl der Sanitäranlagen ausreichend sind“, schreibt Schedo. Nicht vergessen werden dürfe, dass neben dem Fußball auch die Sportarten Leichtathletik und Stockschießen sich stark entwickelt hätten. Außerdem sollten künftig die Bogenschützen im Waldsportpark eine entsprechende Schießanlage erhalten.

Schedo fordert für den TSV umfangreiche Sanierungsmaßnahmen und Neubauten nach jahrzehntelanger intensiver Nutzung der Umkleiden und Sanitätanlagen.

Im vergangenen Jahr beauftragte die Stadt ein Architekturbüro, ein neues Konzept für den Waldsportpark zu erstellen. Schedo: „Erstes Ergebnis hierbei war, dass, egal bei welcher Baumaßnahme auch immer, ein Parken im Bereich der Sportanlagen nicht mehr möglich sein wird.“ Rathaus und TSV seien sich einig, dass zukünftig nur im Norden des Stadions geparkt werden solle. Die dort bestehenden Parkplätze würden derzeit von den Tennisspielern des TC Ebersberg und Mitarbeitern des benachbarten Gewerbes intensiv genutzt. Freie Parkplätze seien nur „spärlich festzustellen“.

Schedo will, dass die Stadt in diesem Jahr den aktuellen und zukünftigen Stellplatz ermittelt, das Grundstück vermessen lässt sowie einen Baumbestandsplan in Auftrag gibt. Dann gehe es um die Kostenermittlung für das Fällen von Bäumen und die Erstellung des neuen Parkplatzes.

Schedo weist darauf hin, dass die sich die Einwohnerzahl der Stadt in den vergangenen 40 Jahren nahezu verdoppelt habe. Ähnlich habe sich der Mitgliederbestand des TSV Ebersberg entwickelt. Das derzeitige Angebot im Waldsportpark habe mit dieser Entwicklung nicht Schritt gehalten.

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