Die Mitglieder des Volksfestvereins trafen sich in der Volksfesthalle zur Jahreshauptversammlung. Foto: kn

Volksfest hat guten Ruf bis nach Salzburg

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Ebersberg - Wo trifft sich ein Verein zur Förderung und Erhaltung von Volks- und Heimatfesten zu seiner Jahreshauptversammlung? Natürlich in der Volksfesthalle.

Die Besucher konnten es aber anscheinend kaum erwarten, dass die Ebersberger Wiesn bald ihren Betrieb aufnehmen wird, denn die ersten Gäste fanden sich schon um 17.45 Uhr ein, obwohl der Start zur Hauptversammlung des Vereins, der sich der Erhaltung der Tradition verschrieben hat, erst um 18.30 Uhr fallen sollte. Vorsitzender Sepp Riedl konnte dazu viele Mitglieder begrüßen, die unter anderem sogar aus dem Salzburger Raum anreisten und damit die weiteste Anfahrt hatte. Die anderen haben es nicht so weit, 747 Mitglieder des Vereins sind aus Ebersberg selbst, 112 aus Grafing, unter ihnen weilte auch Swantje Schlederer, die Bräuin des Wildbräu Grafing. Der aktuelle Mitgliederbestand mit 1125 Personen wurde kräftig beklatscht. Sepp Riedl wies darauf hin, dass vom Mitgliedsbeitrag zusammen mit der Stadt Ebersberg der Seniorennachmittag auf der Ebersberger Wiesn finanziert werde. Er bedankte sich für die Unterstützung des BRK und Malteser-Fahrdienstes. Außerdem werde mit den Mitgliedsbeiträgen auch der Kindernachmittag mit tollen Spielen und super Preisen (ca. 500 gekaufte) sowie die Gutscheinhefte für den Kindergartenmontag finanziert. Die Schausteller haben an diesem Tag wieder Sonderpreise und arbeiten mit dem Verein eng zusammen.

Seit zwei Jahren sind die Kindergartenkinder eingeladen, die auch beim Einzug alle mit Lebkuchenherzen bedacht werden. Riedl sprach noch kurz die in der Presse bekanntgemachte Problematik des Abwassers am Volksfestplatz an. Die gültige Regelung sei nicht optimal (die Ebersberger Zeitung hatte exklusiv darüber berichtet).

Im Rahmen der Versammlung wurden die neuen grünen und roten „Vereinswesten“ vorgestellt.

Die Entlastung der gesamten Vorstandschaft erfolgte einstimmig. Riedl überreichte Kassier Anni Purschke zum Dank für die geleistete Arbeit einen Essensgutschein und bedankte sich auch bei allen Vorstandsmitgliedern und allen nichtgenannten fleißigen Helfern für die Unterstützung.

Festwirt Martin Lohmayer verwies auf die „handgemachte“ Tischdeko, die neue Bekleidung des Personals und gab noch einige Informationen zum Volksfest-Programm.

2. Bürgermeister Toni Ried gab in seiner kurzen Ansprache der Hoffnung Ausdruck, dass man bei auftretenden Schwierigkeiten weiter „immer miteinander reden kann, damit immer wieder ein wunderbares Volksfest durchgeführt werden kann“.

Unter Wünsche und Anträge fragte Sepp Schauberger von den Feuerschützen, warum der Verein bisher keine eigene Fahne hat. Riedl begründete dies mit den enormen Kosten für eine Fahne und mit dem bekannten Problem der Fahnenträger, die schwierig zu finden seien. Der Verein wolle das Geld lieber für die Kinderveranstaltungen verwenden, was sofort mit starkem Applaus bedacht wurde.

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