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Das Ebersberger Museum Wald und Umwelt an der Ludwigshöhe wird autark, was die Stromversorgung angeht.

Waldmuseum bekommt Photovoltaikanlage 

Endlich: Sieg nach acht Jahren

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Das Ebersberger Museum Wald und Umwelt ist eine Umweltbildungsstätte von nationalem Rang. Umso ärgerlicher war es für die Verantwortlichen, dass es bis heute nicht gelungen ist, die Energie für das Haus aus regenerativen Quellen zu zapfen.

Ebersberg – Jetzt soll sich endlich etwas ändern: Das Landratsamt genehmigte eine Photovoltaikanlage an der westseitigen Traufe entlang. Die Anlage ist nur 1,40 Meter breit, dafür aber 23,5 Meter lang. Von unten ist sie fast nicht sichtbar, wie Bürgermeister Walter Brilmayer am Freitag sagte.

Bereits seit acht Jahren hatte sich die Stadt um eine regenerative Energieversorgung für das Haus bemüht, das mittels Hackschnitzeln beheizt wird. Eine großflächige Photovoltaikanlage scheiterete am Denkmalschutz, ein geplantes kleines Windrad am Landschaftsschutz – ebenso wie eine aufgeständerte Photovoltaikanlage am Boden. 

„Gut Ding braucht Weile“, freut sich Brilmayer jetzt über die Genehmigung aus dem Landratsamt. Noch heuer soll die neue Anlage montiert werden.

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