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Pünktlich wie vorhergesagt: Ertüchtigter Wanderweg ist fertig

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Von: Robert Langer

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Bürgermeister Ulrich Proske (li.) und Georg Schuder vom Verschönerungsverein auf dem ertüchtigten Weg.
Bürgermeister Ulrich Proske (li.) und Georg Schuder vom Verschönerungsverein auf dem ertüchtigten Weg. © Rossmann

Georg Schuder vom Ebersberger Verschönerungsverein und Stadt präsentieren aufgehübschten Weiherweg.

Ebersberg – Es ist still, sehr still im Osten von Ebersberg. Die Vögel zwitschern. Der schmale Kiesweg schlängelt sich durch die blühende Wiesen der leicht hügeligen Landschaft. Der Kumpfmühlweiher und der Kleinmühlweiher glitzern in der Sonne. Ein kleines Schild für Wanderer am Zufluss des Motzenbachs weist den Weiherweg.

Über zehn Jahre hatte sich das Projekt hingezogen, das Bürgermeister Ulrich Proske und Georg Schuder vom Verschönerungsverein am Donnerstag vor Ort vorstellten. Umgesetzt wurde es in Etappen. „Wir können nicht alles schaffen“, sagt Schuder.

Weg für Räder und Kinderwägen, statt für Autos

Spaziergänger und Wanderer können nun auf der Nordseite von Ebersberg vom Egglburger See bis zum Kumpfmühlweiher auf einem ertüchtigten Wanderweg gehen. Ein zentraler Punkt ist die Ebrachbrücke. Ein Teil des Weges wurde gänzlich neu gebaut, andere, bereits bestehende Teile, wurden verbessert und hergerichtet. Die Umgebung ist Landschaftsschutzgebiet.

„Es gibt uralte Wegerechte, die auch im Katasteramt eingetragen sind“, erklärt Schuder. „Wir wollen hier keine Autobahn, sondern nur einen Weg, der auch für Kinderwagen oder Räder möglich ist.“

Schuder vom Verschönerungsverein hat bereits die nächsten Ideen

Das Projekt wurde gemeinsam vom traditionsreichen Verein mit rund 150 Mitgliedern und der Stadt umgesetzt. „Die Sachen für das Herz bleiben im Tagesgeschäft oft liegen“, sagt Schuder. Proske ergänzt: „Die Ideen, die Entwürfe, die Kontakte zu den Grundstückseigentümern“, das komme vom Verein. Die Stadt unterstütze, vor allem finanziell. „Wir haben auch Spender“, sagt Schuder. Für den Unterhalt des Weges wird künftig der städtische Bauhof sorgen. Entlang des Weges laden Ruhebänke zum Verweilen ein. Was alles zusammen genau gekostet hat, kann nicht beziffert werden.

An Ideen mangelt es nicht. Es gibt Überlegungen, Stichwege zum neuen Weg zu verbessern. Auch darüber könne man gemeinsam nachdenken, meint Schuder vorausschauend. „Als Bürgermeister kann ich froh sein, solche Ehrenamtliche zu haben“, sagt Proske. „Wenn man etwas miteinander macht, bringt man manches auf den Weg“, meint Schuder. Und das passt genau zu dem jetzt fertiggestellten Projekt.

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