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Die Straßenmeisterei Ebersberg soll umziehen. Das schlägt die Ebersberger CSU vor. Das Grundstück könnte bessere Verwendung finden, etwa für die Erweiterung oder Auslagerung des Finanzamtes oder Wohnbebauung.

Ebersberger CSU hat Pläne mit dem Grundstück - Büro- und Behördenstandort

Straßenmeisterei soll umziehen

Der CSU-Ortsverband Ebersberg und sein Vorsitzender Alexander Gressierer sowie Stellvertreter Florian Brilmayer haben im Ebersberger Stadtrat den Antrag gestellt, das Grundstück der Straßenmeisterei einer städtebaulich effizienteren Nutzung zuzuführen.

Ebersberg – Das Areal hätte Entwicklungspotenzial. „Mit dem Grundstück an der Wasserburger Straße befindet sich die Straßenmeisterei aktuell in relativer Stadtnähe, ist fußläufig auch vom Bahnhof gut erreichbar und bereits jetzt von Wohnbebauung umgeben. Alles Anforderungen, die die Straßenmeisterei nicht benötigt, für andere Nutzungen aber wertvolle Kriterien darstellen würden“, fasst Gressierer die Beweggründe für den Antrag zusammen.

Flächen dringend benötigt

Für die städtebauliche Entwicklung Ebersbergs würden Flächen dieser Art dringend benötigt. Vorstellbar sei laut Gressierer beispielsweise eine Entwicklung als Wohngebiet. Insbesondere für Sozialwohnungen bestehe unumstrittener Bedarf.

Finanzamt braucht Platz

Ebenso denkbar wäre eine teilweise Nutzung als Büro- und Behördenstandort. So sei schon länger bekannt, dass das Finanzamt in den aktuellen Räumlichkeiten seinen Bedarf nicht mehr ausreichend decken kann. Unter Umständen könne die Fläche auch als neuer Feuerwehrstandort in Frage kommen heißt es in der CSU. Hier sei aber erst eine ausreichende Überprüfung der Alarmierungsfristen notwendig.

Areal effizienter nutzen

„Auf jeden Fall müssen wir das Grundstück effizienter nutzen als bisher. Angesichts der Flächenknappheit in Ebersberg ist eine mehrgeschossige Nutzung unabdingbar“, fordert Gressierer. Zwar befindet sich das Grundstück nicht im Eigentum der Stadt Ebersberg, sodass die Zusammenarbeit mit Landkreis und Freistaat notwendig ist, in der CSU zeigt man sich hier aber zuversichtlich.  

Lesen Sie dazu auch:CSU-Jüngling bekräftigt seinen Führungsanspruch

und Ebersberger CSU-Chef fordert mehr Parkplätze.

ez

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