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Staatsforsten versprechen: Bald Handyempfang im ganzen Ebersberger Forst

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Von: Robert Langer

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Treffen im Wald: (v.l.) Clemens Scheerer (KJR), Jochen Hoepner (Radwege), Augustinus Meusel (Landratsamt, Runder Tisch Tourismus), Michael Waldherr (Staatsforsten), Georg Schuder (Verschönerungsverein) und Thomas Warg (Kreisheimatpfleger).
Treffen im Wald: (v.l.) Clemens Scheerer (KJR), Jochen Hoepner (Radwege), Augustinus Meusel (Landratsamt, Runder Tisch Tourismus), Michael Waldherr (Staatsforsten), Georg Schuder (Verschönerungsverein) und Thomas Warg (Kreisheimatpfleger). © kees

Handyempfang soll es künftig überall im Ebersberger Forst geben. Das versprechen die Staatsforsten. In zwei Jahren soll es so weit sein.

Landkreis - Michael Waldherr von den Bayerischen Staatsforsten kündigte den Handyempfang jetzt bei einem Pressegespräch im Forst an. Zeitlicher Rahmen: zwei Jahre. Vorgesehen sind mehrere Sendemasten. Damit wird auch die Erreichbarkeit von Rettungsdiensten bei Unfällen verbessert. „Die Standorte gibt es schon, die Netzabdeckung wird kommen“, so Waldherr.

Dies passt auch zu einem anderen Projekt: Moderne Kommunikationstechnik, Internet und QR-Code, Genuss der Natur und Gespür für den Wald sowie die Vermittlung traditioneller Werte: Das gehört heute durchaus zusammen, zumindest bei einem Vorhaben im Forst – wenn dann der Handyempfang im Wald funktioniert. Das Vorhaben ist zudem generationenübergreifend gedacht. Aktuell werden Teilnehmer gesucht.

Radtouren werden medial weiterentwickelt

Im Juli wurde eine neue, aktualisierte Freizeitkarte für den Ebersberger Forst vorgestellt. Neu sind zwei jeweils rund 23 Kilometer lange Radtouren, die auch gut für Familien geeignet sind. Sie sollen nun medial weiter entwickelt werden. Das Projekt wurde am Seegrassstadl neben dem Forsthaus Hubertus präsentiert.

Entlang der beiden Radwege, die auch als Wanderrouten mit Abkürzungen genützt werden können, gibt es eine Reihe von markanten Punkten mit interessanten Geschichten. Beispiele sind der Nonnenstein oder das Forsthaus Diana. In einem Medienworkshop am 15. und 16. Oktober können Interessierte ihre eigenen Eindrücke von diesen Punkten filmen und kreativ umsetzen. Vorgesehen ist eine generationenübergreifende Gruppe von 15 Personen ab 14 Jahren.

QR-Code an Infotafeln führen zu spannenden Filmen

Die Ergebnisse dieser Sequenzen sollen nach Abschluss des Projektes im Internet veröffentlich werden, können also schon vor einer Radtour herunter geladen werden. Mittelfristig sollen an den jeweiligen Stellen Infotafel informieren. Durch einen QR-Code können dann künftig die Informationen und die entstandenen Filme direkt vor Ort auf das Smartphone geladen werden.

In einem weiteren Projekt mit einer Schulklasse soll eine interaktive Schnitzeljagd für den Forst entwickelt werden, neudeutsch „Actionbound“ genannt, mit Hilfe von Smartphone und Tablet.

Insgesamt sollen durch die Projekte besondere Ausflugs- und Erholungsmöglichkeiten geschaffen werden, um den Wald besser kennen zu lernen. „Das ist nur mit ehrenamtlichen Helfern möglich“, sagte Augustinus Meusel vom Landratsamt.

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Gefördert wird das Projekt durch die Partnerschaft für Demokratie (Kreisjugendring), dem Ortsverschönerungsverein Ebersberg und den Forstbetrieb Wasserburg. Anmeldung für das Medienprojekt unter mail@demokratie-ebe.de. Zusätzliche Infos hier.

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