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Ebersberger Forst: Grüner Geheimtipp in Stadtnähe

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Von: Laura Wittstruck

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Schattige, leicht begehbare Wege führen quer durch den Ebersberger Forst. © IMAGO

Östlich von München wartet im Ebersberger Forst ein idyllisches Waldgebiet auf Tagesausflügler. Vor allem für Familien ist das Areal mit Wildpark und Spielplatz ein echter Geheimtipp.

Weit ist es nicht bis in den Ebersberger Forst – er liegt nur etwa 25 Kilometer von München entfernt. Dabei gehört er zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten in Deutschland. Zwischen hohen Bäumen und versteckten Weihern können Besucher die Natur genießen und zur Ruhe kommen. Auch seltene Tierarten wie die Bechstein-Fledermaus fühlen sich hier pudelwohl.

5 Fakten zum Ebersberger Forst:

 Ebersberger Forst: Anfahrt mit Auto oder S-Bahn

Anfahrt: Mit dem Auto dauert es nur etwas über eine halbe Stunde zum Ebersberger Forst. Am schnellsten geht es über die A94, doch auch die B12 und die B304 sind mögliche Routen. 

S-Bahn: Von München fahren gleich zwei S-Bahnlinien nach Ebersberg. Mit der S2 ist ein einmaliges Umsteigen notwendig, die S6 macht direkt in Ebersberg Halt. 

Wanderwege im Ebersberger Forst: Anspruchsvoll bis familienfreundlich

Spazierwege für Familien: Die Runde startet an der Waldgaststätte Sauschütt, an der es kostenlose Parkplätze gibt. Von hier aus führt der Walderlebnispfad ins Grüne. Höhepunkt des Pfads ist ein großes Wildgehege, an dem es für große und kleine Wanderer jede Menge zu sehen gibt. Zum Abschluss der Tour lohnt sich der Besuch des Biergartens am Startpunkt, neben dem ein liebevoll gestalteter Waldspielplatz wartet.

Wanderwege: In dem ausgedehnten Waldgebiet sind auch längere Wanderungen möglich. Zirka vier Stunden braucht man beispielsweise für den Weg, der vom Hubertus-Biergarten rund um den Egglburger See führt. Auch von der Ludwigshöhe zum Biergarten beim Forsthaus St. Hubertus gibt es eine schöne Route durch den schattigen Wald. 

Ausflugsziel für Geisterfans – die weiße Frau im Ebersberger Forst

Spuk an der Hubertuskapelle: Auch Schauriges soll sich im Ebersberger Forst zugetragen haben: Das macht das Waldstück für Liebhaber von Gruselgeschichten zu einem echten Highlight. An der Hubertuskapelle soll vor einigen Jahrzehnten eine Frau überfahren worden sein. Der Legende nach ließ sie der Unfallfahrer einfach zurück. Seitdem taucht ihr Geist angeblich immer wieder an der Kapelle an der Staatsstraße auf, manche berichten gar von gruseligen Geisterlichtern. Sogar ein Fernsehteam aus Japan wurde auf den Fall aufmerksam. Fakt ist: Tatsächlich kommt es an der Stelle häufiger zu Unfällen, Aufzeichnungen zu einem solchen Vorfall mit Fahrerflucht gibt es jedoch nicht.

Für einen skurrilen Polizeieinsatz sorgte in Ebersberg eine Dame, die die Legende der Weißen Frau wohl etwas zu ernst genommen hatte... Mehr Neuigkeiten aus dem Landkreis Ebersberg erfahren Sie hier. Übrigens: Alle Geschichten aus der Region gibt‘s auch in unserem regelmäßigen Ebersberg-Newsletter.*Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA (lw)

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