Die Teilnehmer der Klausurtagung der Sozialdemokraten auf Schloss Aspenstein. Mitte v. r.: Der Ebersberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ewald Schurer und seine Landtagskollegin Doris Rauscher aus Ebersberg. Foto: kn

Klausurtagung

SPD gegen Rechts

Landkreis Ebersberg - Schloss Aspenstein über dem Kochelsee war Tagungsort für die Klausurtagung der Landkreis-SPD.

Historisch gesehen ist dieser Platz mit brauner Vergangenheit belastet, allerdings ist er seit 1948 mit der Georg-Von-Vollmar-Akademie fester Lernort für demokratische Bildung. Bezeichnenderweise war auch eines der vielen Themen dieser Veranstaltung der momentan zu beobachtende Rechtsruck in Deutschland.

„Wir beobachten einen dramatischen, politischen Wandel - auch im Landkreis Ebersberg - auf den wir reagieren müssen“ stellte der SPD-Kreisvorsitzende Thomas Vogt fest. Die SPD will sich mit ihrer politischen Arbeit in den Jahren 2016/2017 massiv gegen radikale Tendenzen von Rechts positionieren.

Die Sozialdemokraten setzten sich intensiv mit der Flüchtlingskrise auseinander, vor allem in Bezug auf die speziellen Herausforderungen im Landkreis. „Es geht nicht nur darum, Flüchtlinge zu integrieren und in den Arbeitsmarkt zu bringen, sondern auch das Wohl aller Bürger zu wahren und Ängste zu nehmen“, so Vogt. Viele der Tagungsteilnehmer engagieren sich bereits in zahlreichen Landkreisprojekten.

Schwerpunktthemen: Flüchtlingskrise und bezahlbares Wohnen

Ein weiteres Schwerpunktthema wird in den nächsten zwei Jahren das Thema bezahlbares Wohnen sein. Albert Hingerl und Dr. Ernst Böhm hatten das Thema bereits in den vergangenen Jahren in den gesellschaftspolitischen Vordergrund gerückt und erste Schritte unternommen. Ziel ist es, Konzepte zu realisieren, um Wohneigentum und Mieten, insbesondere vor dem Hintergrund des immer größer werdenden Preisdrucks im Münchner Umland, für alle gesellschaftlichen Schichten bezahlbar zu machen.

Die Kreis-SPD werde künftig zusätzlich zum persönlichen Gespräch stärker auf digitale Medien wie Social Media (Facebook, Twitter, Instagram) und Internet sowohl bei der internen Abstimmung als auch im Dialog mit dem Bürger setzen. Dadurch sei es möglich, in kürzerer Zeit mehr Menschen zu erreichen und den Dialog stärker zu pflegen. Das Web-Team bilden vor allem junge Leute der Partei, die schon von Kindesbeinen an über Erfahrung und Know-how im Internet verfügen. ez

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