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Die 830 Bauarbeiter im Landkreis Ebersberg sollen mehr Lohn bekommen. Das fordert die Gewerkschaft.

Es geht um ein Plus von sechs Prozent

Gewerkschaft fordert „mehr Kies“ für Bauarbeiter im Landkreis

Die rund 830 Bauarbeiter aus dem Landkreis Ebersberg sollen mehr Geld verdienen. In der anstehenden Tarifrunde verlangt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) eine Lohnerhöhung von sechs Prozent über zwölf Monate.

Landkreis  Ein Facharbeiter hätte damit am Monatsende gut 200 Euro mehr auf dem Lohnzettel, so die IG BAU Oberbayern am Donnerstag. „In der Bauwirtschaft läuft es so gut wie seit Jahren nicht mehr. Die Auftragsbücher der Unternehmen sind prall gefüllt – oft kommen sie mit dem Bauen kaum hinterher“, sagt Bezirksvorsitzender Michael Müller. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts verzeichnete die Branche in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres ein Umsatz- Plus von 5,7 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bereits für 2016 hatte die Behörde einen Rekordumsatz von 107 Milliarden Euro gemeldet. Müller: „Es ist höchste Zeit, dass die Bauarbeiter, die den Bau-Boom erst möglich machen und ihren Betrieben mit steigenden Umsätzen Rekordgewinne bescheren, davon auch etwas im eigenen Portemonnaie merken.“

So fordert die IG BAU neben dem Lohn-Plus auch ein volles 13. Monatseinkommen. Außerdem sollen Firmen die Ausbildungskosten komplett übernehmen und die Fahrt zur Baustelle als Arbeitszeit vergüten. „Nur wenn die Bauwirtschaft bei den Arbeitsbedingungen attraktiver wird, können wir den Trend zum Fachkräftemangel stoppen und umkehren“, so Müller. Die Tarifverhandlungen beginnen am 7. Februar.  ez

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