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Auf dem Facebook-Auftritt der AfD-Kreisgruppe Ebersberg-Erding ist am Donnerstag noch keine Rede davon, dass die Veranstaltung bereits abgesagt wurde.

Absage an AfD nach Protestbrief

"Zu roh gedroht" - Kommentar zum gescheiterten AfD-Vortrag

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Landkreis - Die AfD richtet sich einmal mehr zu Unrecht in der Opferrolle ein, sagt unser Autor. Trotzdem geht der offene Protestbrief der "Demokratischen Jugend" am Ende zu weit. Ein Kommentar.

Es ist die Strategie der AfD, mit kleineren und größeren Ungeheuerlichkeiten auszutesten, wo die Schmerzgrenze in der öffentlichen Debatte liegt. Und diese dabei immer wieder ein Stück weiter nach rechts zu verschieben. Die Einladung an den Antisemiten Martin Hohmann ist dafür jüngstes Beispiel.

Die Kritik ist massiv – und das völlig zu Recht. Die AfD aber fühlt sich wieder einmal ihrer Meinungsfreiheit beraubt und übersieht dabei geflissentlich, dass diese auch die Kritik der anderen abdeckt. Und dass es das Recht des Wirtes ist, zu beherbergen, wen er möchte und wen nicht.

Übers Ziel hinausgeschossen ist aber die „Demokratische Jugend“ mit dem letzten Satz ihres Protestbriefs. Denn pauschal Gastwirten mit „massivem Schaden“ zu drohen, hat mit Demokratieverständnis wenig zu tun. Sondern ist eine Steilvorlage für die AfD, sich gemütlich in der Opferrolle einzurichten.

Lesen Sie den Artikel zum Kommentar: "AfD blitzt bei Gastwirten ab"

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