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Stolz auf das Erreichte (v.l.): Sebastian Pauker, Thomas Mangstl, Stefan Rott, Pascal Luitz, Michael Kaiser, Mattis Kindorf, Doris Heilmann, Martin Christlhuber (Bildungszentrum Ro senheim), Martin Schmid, Obermeister.

Die besten Maurer-Junggesellen im Landkreis Ebersberg geehrt

Am eigenen Haus der Zukunft gebaut

Eine besondere Ehrung ist den besten vier Maurer-Junggesellen der Bauinnung Wasserburg/Ebersberg zuteil geworden. Obermeister Martin Schmid sprach bei der Herbstversammlung dem besonders erfolgreichen Nachwuchs im Maurerhandwerk seine höchste Anerkennung aus und lobte den Einsatz und die Fähigkeiten der neuen Gesellen.

Wasserburg/Ebersberg – Als besondere Anerkennung überreichte Schmid seinen „Jungs“ eine Uhr, nicht ohne schmunzelnd anzumerken, „damit’s an Feierabend ned überseht’s!“

Gar nicht so leicht war es im Vorfeld gewesen, einen Termin für die Ehrung zu finden. Mattis Kindorf, der bei der Firma Alois Kaiser in Griesstätt gelernt und seine Gesellenprüfung mit 1,0 abgeschlossen hatte, schaffte es nach einem achtmonatigen Aufenthalt in Kanada gerade noch rechtzeitig zur Feier zu kommen. Ludwig Acker, der nach seinem Abitur bei der Firma Martin Heilmann in Frauenneuharting gelernt hatte, fehlte bei der Feier, weil er derzeit gerade in einem Kinderheim in Ecuador arbeitet. In seiner Laudatio lobte der Obermeister besonders auch Pascal Luitz, der nach Abitur und begonnenem Bauingenieursstudium im Betrieb Rott&Wimmer in Forstinning seine Ausbildung absolviert und auf Grund seiner Leistungen die Teilnahme am Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks geschafft hatte. Im Bereich der Handwerkskammer für München und Oberbayern erreichte er dabei einen hervorragenden 3. Platz. Der Vierte im Bunde, Thomas Mangstl, hatte in einem sogenannten Verbundstudium Bauingenieur und Maurerausbildung bei der Firma Sebastian Pauker in Alteiselfing kombiniert. Mangstl durfte auf Grund seiner Prüfungsergebnisse als Vertreter der Bauinnung bei der Begabtenförderung Oberbayern und Niederbayern teilnehmen und belegte dabei einen 2. Platz.

Mit diesen Erfolgen, betonte Schmid, hätten die Junggesellen an ihrem „Haus der Zukunft“ gebaut, ihm quasi die beste Statik und Architektur gegeben und ein äußerst solides und stabiles Fundament geschaffen. Der Gesellenbrief bescheinige ihnen zudem sehr gute Fachkenntnisse, handwerkliches Können und ein hohes Maß an Flexibilität, Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit und vor allem auch Durchhaltevermögen. Nichtsdestotrotz hieße es aber, auch weiter am Berufsgebäude weiterzubauen. Trotz Technisierung im Bauhandwerk stehe immer noch der Mensch, also der Arbeiter, im Mittelpunkt. Alle sollten den jugendlichen Schwung in den Betrieb einbringen und gleichermaßen von der Erfahrung älterer Kollegen profitieren. 

Karlheinz Rieger

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