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„Seine Verwurzelung vor Ort ist für die CSU wichtig“, sagt der Kreisvorstand über den Bundestagsabgeordneten Andreas Lenz, der sich hier beim Kickerspiel versucht.

Bundestagswahl 2017

Lenz soll für den Landkreis Ebersberg am Ball bleiben

Landkreis  - Der CSU-Kreisvorstand Ebersberg hat den Wahlkreisabgeordneten für Ebersberg/Erding im Deutschen Bundestag, Andreas Lenz (35), auf Vorschlag von CSU-Chef Thomas Huber einstimmig als Kandidaten für die Nominierung zur Bundestagswahl 2017 vorgeschlagen.

„Dieser Beschluss ist für uns eigentlich nur eine Formsache, denn die Unterstützung deiner CSU in Ebersberg hast du“, sagte CSU-Kreisvorsitzender Thomas Huber in Richtung des Frauenneuhartingers, führte über seinen Kollegen weiter aus: Lenz bleibe auch in Zukunft die richtige Wahl für Ebersberg und Erding. Seine Arbeit und seine Sachkompetenz im Ausschuss für Wirtschaft und Energie bringe ihm viel Anerkennung. Seine Verwurzelung vor Ort und das ihm entgegen gebrachte Vertrauen der Wählerinnen und Wähler sei aber für die CSU ebenso wichtig. Auf die CSU in Ebersberg könne sich Lenz immer verlassen.

Neben dieser Personalentscheidung hat sich der Kreisvorstand auf seiner Klausur mit vielen Themen, die die Bürger betreffen, auseinandergesetzt. Neben der aktuellen Asyl- und Flüchtlingspolitik waren dies die Auswirkungen des demografischen Wandels im Landkreis Ebersberg auf den Wohnungsmarkt, den veränderten Fachkräftebedarf, die Verbesserung der Polizeiausstattung, mehr Anstrengungen bei der Erreichung der Barrierefreiheit und der aktuelle Stand zum Breitbandausbau. Großen Raum nahm auch die Diskussion um die Bahnprojekte ein, die den Landkreis betreffen. Die Forderung nach der zweiten Stammstrecke in München sei gerade für den Landkreis von hoher Bedeutung. Der CSU-Kreisverband begrüßt deshalb auch das Bekenntnis des Bundesverkehrsministers, Alexander Dobrindt, zu diesem Projekt. Der Kreisverband verabschiedete eine Resolution, in der auf die Bahnprojekte im Landkreis eingegangen wird. Hinsichtlich der Zulaufstrecke zum Brennerbasis-Tunnel wird darin die Notwendigkeit weiterer Lärmschutzmaßnahmen herausgestellt. Außerdem sei der so genannte Ostkorridor, eine Entlastungsstrecke über Landshut-Mühldorf-Rosenheim, unbedingt voranzutreiben.

Auch bei der Ausbaustrecke München-Mühldorf-Freilassing müsse der Lärmschutz oberste Priorität haben. Dies müsse gerade jetzt nach Vorstellung der Vorplanungen durch die DB Netz deutlich gemacht werden. Der Kreisverband fordert darüber hinaus den viergleisigen Ausbau der Strecke München - Markt Schwaben, da ansonsten hier eine Engpasssituation entstehe. Bei allen Projekten sei die Barrierefreiheit zu berücksichtigen, in Grafing-Bahnhof und Markt Schwaben sei man hier schon einen Schritt vorangekommen, so Lenz und Huber.

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