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„Wir wollen der nächsten Generation keinen Schuldenberg hinterlassen“: Waltraud Gruber auf dem Aussichtsturm. 

Nominierung erfolgt im November

Grüne Landratskandidatin Waltraud Gruber: Kräuter-Eistee und Weitblick

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Waltraud Gruber, 61-jährige Umweltingenieurin aus Aßling und langjährige Kreisrätin, macht Landrat Robert Niedergesäß (CSU) das Amt streitig. Sie kandidiert bei der Wahl 2020.

Ebersberg– Für Waltraud Gruber ist dieser Ort symbolträchtig und sie nutzt die Metaphern. Der Ebersberger Aussichtsturm stehe im grünen Herzen des Landkreises. „Ich habe ein grünes Herz, das für den Landkreis schlägt“, sagt sie. Der Vorstand der Landkreisgrünen wird Gruber am Samstag, 9. November, in Grafing als Landratskandidatin vorschlagen. 

Wahlkampfauftakt in luftiger Höhe

Oben auf dem Turm startete Gruber (61, Umweltingenieurin, stellvertretende Landrätin) am Donnerstag ihren Wahlkampf: Anstoßen mit Kräuter-Eistee. Der Blick hinaus zeige, wie der Wald unter der Erdüberhitzung leide, ein Zeichen des Klimawandels, so Gruber. Aufgeben gehe aber gar nicht.

Weg vom Klein-Klein

Das Panorama biete Weitblick. Man müsse weg von den Klein-Klein-Diskussion, sagt Gruber. Im Blick nach draußen sieht sie einen Blick in die Zukunft. Die designierte Landratskandidatin will dabei vor allem die Themen Energiewende, Mobilität sowie Natur- und Landschaftsschutz anpacken.

In den Fokus rücken will sie aber auch das Leben miteinandern, die soziale Komponente sowie das Thema Finanzen. „Wir wollen der nächsten Generation keinen Schuldenberg hinterlassen.“

„Raus aus den Hinterzimmern“

Weil man vom Turm bei schönen Wetter die Aussicht genießen kann, sei auch in der Politik Positives wichtig. „Raus aus den Amtsstuben und Hinterzimmern und den Blick dem Horizont öffnen“, so Grubers Appell. Zudem sei der Turm für alle sichtbar und für jeden frei zugänglich. Darin sieht Gruber einen Ansporn für sich selbst.

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Hans Urban stieß auf seinem Hof mit einem Google-Street-View-Auto zusammen. Der Grünen-Abgeordnete erstattete Anzeige wegen Körperverletzung. Doch die Kamera lief mit und zeigt offenbar etwas anderes.

Auch privat legt sie Wert auf die Umsetzung ihrer politischen Ziele. Dies sieht man beim Klimaschutz an er Sanierung ihres alten Hauses in Aßling – zusammen mit ihrer Familie.  

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