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In der Kreisklinik Ebersberg könnte eine ganze Station freigeräumt werden für Corona-Patienten.

Wenn es im Landkreis Ebersberg viele Krankheitsfälle geben sollte

Corona-Virus: Kreisklinik Ebersberg könnte ganze Station für Patienten räumen

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Die Kreisklinik Ebersberg ist angefragt worden, ob sie Corona-Patienten aus ganz Oberbayern aufnehmen könnte. Warum das nicht geht, erklärt Geschäftsführer Stefan Huber.

  • Die Kreisklinik Ebersberg wurde aus München angefragt, ob sie viele Corona-Patienten aufnehmen könnte
  • Die Eberberger Klinik ist derzeit aber schon zu 95 Prozent ausgelastet
  • Eine ganze Station könnte für Corona-Fälle trotzdem freigeräumt werden


Landkreis – Eine ganze Station könnte in der Kreisklinik Ebersberg freigeräumt werden, wenn es im Landkreis plötzlich viele Krankheitsfälle nach einer Ansteckung mit dem Corona-Virus geben sollte. Das bestätigte Klinik-Geschäftsführer Stefan Huber am Freitag auf Nachfrage der Ebersberger Zeitung. Dann würde es für diesen Bereich besondere Vorkehrungen geben, etwa einen eigens eingerichteten Zugang mit einer extra gesicherten Schleuse.

Kreisklinik Ebersberg erteilte eine Absage

Die betroffenen Patienten würden dann nicht über andere Stationen der Klinik verteilt. Wie Huber auch bestätigte, sei die Klinik vom zuständigen Ministerium in München angefragt worden, ob sie im Notfall möglicherweise infizierte Patienten aus anderen Bereichen beispielsweise von Oberbayern aufnehmen könnte. Hier habe die Kreisklinik eine Absage erteilt, so Huber. Hintergrund: Das Krankenhaus sei derzeit zu rund 95 Prozent belegt. „Wir sind also quasi voll.“

Patienten aus dem Landkreis Ebersberg werden aber aufgenommen

Corona-Patienten aus dem Landkreis Ebersberg würde man aber selbstverständlich aufnehmen, versicherte der Geschäftsführer gegenüber der EZ.Bereits Anfang der Woche hatte Huber erklärt: „Wir sind vorbereitet. Und das nicht nur jetzt, sondern ständig.“ Bei einem Verdachtsfall werde die betroffene Person zunächst isoliert. Dazu gibt es in der Kreisklinik sowohl in der Notaufnahme als auch auf den Stationen speziell ausgestattete Räume unter anderem mit Sicherheitsschleusen. Mitarbeiter dürften die Räume nur mit Vorsichtsmaßnahmen betreten: Schutzkleidung, Schutzkittel, Handschuhe, Schutzbrille, Maske.

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Vorsichtsmaßnahmen in Kinderbetreuungseinrichtungen

Beim Thema Kinderbetreuungseinrichtungen rät das bayerische Sozialministerium zu „besonnenem Umgang“. Grundsätzlich sollten Eltern ihre Kinder, wenn diese an Symptomen einer Infektionskrankheit leiden, wie zum Beispiel Schnupfen oder Husten, nicht in eine Gemeinschaftseinrichtung schicken, sondern erst wieder, wenn das Kind ganz gesund sei. Kinder, die einschlägige Krankheitssymptome zeigten und sich zuletzt in den bekannten Verbreitungsgebieten aufgehalten haben, dürfen die Kita nicht mehr besuchen. Kontakt zum Hausarzt oder kassenärztlichem Bereitschaftsdienst unter 116 117 aufnehmen.

Der Gasthof Stocker aus Landsham hat in Zeiten des Coronavirus eine ungewöhnliche Idee: Freibier zum Selbstzapfen. Auf Spendenbasis gibt es dort Helles und Weißbier - und das für einen guten Zweck.

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