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Ein Metzger füllt bei der Produktion von Leberkäse einen Cutter mit Hackfleischm, in dem sich bereits das Brät befindet.

Grund sind gestiegene Exporte nach Asien

Metzger: Fleisch und Wurst werden teurer

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Schlechte Nachricht für Verbraucher: Fleisch und Wurst werden teurer. Grund sind deutlich gestiegene Exporte nach Asien, sagt Innungs-Obermeister Peter Heimann.

Landkreis – Allein seit Jahresbeginn sind die Preise für Schweinefleisch um mehr als 40 Prozent gestiegen. Grund dafür sind zunehmende Exporte aus Europa nach Asien. Dort wütet nach wie vor die Afrikanische Schweinepest und die dadurch entstehenden Versorgungsengpässe versucht man unter anderem durch verstärkte Einkäufe in Europa auszugleichen. Das treibt den Preis in die Höhe. Diese Entwicklung bereitet dem Metzgerhandwerk Sorgen.

Preissprünge belasten Handwerk

Durch die regionale Versorgung zahlt ein Handwerksmetzger ohnehin schon meist höhere Einkaufspreise als die industriellen Verarbeiter. Die Preissprünge belasten das Handwerk in diesem Segment also besonders stark. Obwohl der Lebensmitteleinzelhandel, mit dem die Handwerksmetzgereien in unmittelbarem Wettbewerb stehen, die Verkaufspreise bereits im Sommer erhöht hat, ist der Preiswettbewerb unvermindert im Gang. Nach wie vor wird vielerorts auch Billigfleisch zu extrem niedrigen Preisen angeboten.

Handwerk setzt weiter auf Qualität

„Das Metzgerhandwerk wird aber auch in dieser Situation definitiv am hohen Qualitätsstandard festhalten. Wir werben weiter darum, dass trotz dieser Preissituation handwerklich hochqualitative Produkte aus der Region gekauft werden.“, betont Obermeister Peter Heimann von der Metzgerinnung Ebersberg.

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Die Mitgliedsbetriebe des Fleischerverbandes Bayern informieren die Kunden bereits seit Anfang des Jahres über die Preisentwicklungen und diese reagieren mit Verständnis. Denn auch wenn Fleisch und Wurst nun etwas teurer geworden sind, so gibt es nach ersten Erhebungen der Fleischerverbände bislang keine rückläufige Nachfrage. 

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