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Robert Niedergesäß (5.v.l.) bei der Delegiertenversammlung im Kreise seiner Unterstützer, die Wahlkampf-Schilder in die Höhe halten. 

CSU nominiert Landratskandidaten

Der Omnipräsente: Niedergesäß holt fast 100 Prozent

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Robert Niedergesäß ist von der CSU für eine weitere Amtszeit als Landrat nominiert worden. Er bekam 97,9 Prozent der Delegiertenstimmen.

Grafing – Die CSU feiert sich selbst. Auf jedem Tisch in der Grafinger Stadthalle liegen Bierdeckel mit aufgedruckten Erfolgszahlen, die zeigen sollen, was in den vergangenen sechs Jahren alles erreicht wurde. Kurz, knapp, eindeutig.

Große Geschlossenheit

Das Ergebnis der Kandidatenaufstellung für die Kreistagsliste zur Kommunalwahl ist dann ebenso eindeutig, die Christsozialen zeigen große Geschlossenheit. Landrat Robert Niedergesäß wird mit 185 Stimmen von 189 gültigen Stimmen erneut als Kandidat für die Spitzenposition im Ebersberger Landratsamt nominiert. Das entspricht 97,9 Prozent.

Überall „dahoam“

Niedergesäß sei „omnipräsent“ und fast in jeder Gemeinde „irgenwie dahoam“, hatte zuvor CSU-Kreisvorsitzender Thomas Huber gesagt. Er sei ein Landrat, mit dem man kollegial zusammerbeiten könne. „Freundlich im Ton, aber hart in der Sache.“

„Schönstes Amt der Welt“

Niedergesäß selbst hatte betont: „Ich bewerbe mich für eine zweite Amtsperiode für das schönste Amt der Welt.“ Ebersberg sei einer der am stärksten wachsenden Landkreise. „Es macht Spaß, sich diesen Herausforderungen stellen.“

Masterplan Schule

Punkt für Punkt zeigt Niedergesäß die Erfolge der vergangenen Jahre auf, wobei er nicht am Rednerpult verharrt, sondern sich mit Karteikarten in der Hand mitten in die Zuhörerreihen stellt. Zum Thema Bildung sagt er, dass „kein Talent verloren gehen“ dürfe. Der Landkreis habe in den vergangenen Jahren viel investiert. Er verweist auf den Masterplan Schule mit einem Volumen von 160 Millionen Euro, das geplante neue Gymnasium in Poing und die Berufsschule in Grafing-Bahnhof.

Landwirte als Partner

Beim Klimaschutz „haben wir auch nicht erst in diesem Jahr angefangen“, sagt Niedergesäß. Schon vor über zehn Jahren sei die Energieagentur gegründet worden, zudem auch das Eberwerk. Er verwies auf den Runden Tisch Landwirtschaft und Naturschutz. Mittlerweile seien alle überzeugt, dass der Naturschutz eine Gemeinschaftsaufgabe sei. „Wir müssen nicht übereinander, wir müssen miteinander reden.“ Die Landwirtschaft sei ein wichtiger Partner auch im Bereich Energiewende und Klima.

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Ein weiteres Thema: Bezahlbarer Wohnraum. Auch hier habe der Landkreis Verantwortung übernommen, habe ein gemeinsames Wohnbauunternehmen gegründet.

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Bei der Mobilität sei die S-Bahn das „Problemkind“. Sie sei in einer sehr instabilen Phase. „Hier setze ich mich intensiv ein. „Das sind Dinge, die dauern. Wir brauchen mehr Infrastruktur.“ Die Kreisklinik bezeichnet Niedergesäß als „Juwel“. Er sei froh darüber, die dass sie nicht privatisiert worden sei.

Die Kreistagsliste

1. Robert Niedergesäß, 2. Thomas Huber, 3. Angelika Niebler, 4. Christa Stewens, 5. Franziska Hilger, 6. Susanne Linhart, 7. Martin Wagner, 8. Walentina Dahms, 9. Andreas Lenz, 10. Martin Fürbeck, 11. Magdalena Föstl, 12. Walter Brilmayer, 13. Leonhard Spitzauer, 14. Piet Mayr, 15. Barbara Burgmayr-Weigt,16. Renate Pfluger, 17. Christian Bauer, 18. Kathrin Alte, 19. Alexander Gressierer, 20. Roland Frick, 21. Josef Oswald, 22. Thomas Stark, 23. Frank Eichner, 24. Martin Lechner, 25. Sonja Ziegltrum-Teubner, 26. Martin Pregler, 27. Marina Matjanovski, 28. Johann Schwaiger, 29. Maximilian Frhr. Von Seckendorff, 30. Alois Hofstetter, 31. Bernhard Wieser, 32. Peter Seemüller, 33. Sieglinde Frisch, 34. Susanne Fauth, 35. Manfred Vodermair, 36. Martin Riedl, 37. Michael Eisenschmid, 38. Robert Weinhart, 39. Elfriede Gindert, 40. Albert Wirth, 41. Thomas Bayer, 42. Angela Imhoff, 43. Renè Buchmann, 44. Jan Paeplow, 45. Achim Schmeißer, 46. Patrick Eichler, 47. Josef Schwäbl, 48. Udo Ockel, 49. Heinrich Schmitt, 50. Josef Zistl, 51. Johann Riedl, 52. Alexandra Ott, 53. Maximiliane Chrastny, 54. Maria Weindl, 55. Bernd Dominique Freytag, 56. Anni Wachinger, 57. Jutta Sirotek, 58. Max-Emanuel Graf von Rechberg, 59. Hubert Hörndl, 60. Maximilian Mack.

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