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Die Feuerwehr bedankte sich, auch bei ihren Unterstützern: von links Martin Zellermayr (für Obermaier Bau GmbH), Landrat Robert Niedergesäß, Gertrud Hanslmeier-Prockl (BZ Steinhöring), Alfons Hemauer, Christian Herbst und Franz Rothuber (verdiente Kommandanten) sowie Andreas Heiß Kreisbrandrat.

Ehrungen im Alten Speicher Ebersberg

Feuerwehr hat einen sehr guten Ruf

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Landkreis – „Die Menschen vertrauen denjenigen am meisten, die ihnen in der größten Not helfen.“ Auf den tadellosen Ruf seiner Feuerwehrmänner und -frauen ist Kreisbrandrat Andreas Heiß stolz.

Das ließ er bei der Ehrung der Einsatzkräfte im Alten Speicher in Ebersberg erkennen. Sorgen hat der oberste Feuerwehrmann im Landkreis trotzdem: „Es gibt aber auch die andere Seite bei der Feuerwehr, die nicht immer so schön ist. So hat jeder Einsatz sein Gesicht. Das gilt es in der Bevölkerung deutlich zu machen. Schade finde ich, dass in letzter Zeit der Respekt vor uns ehrenamtlich Tätigen immer mehr abnimmt. Wir sind es, die nachts aus den Träumen gerissen werden, um so manchen Albtraum zu erleben.“ Und wenn man dann auch noch beschimpft oder beleidigt werde, so Heiß, weil zum Beispiel eine Straße gesperrt sei, „dann ist der Spaßfaktor schon ziemlich unten angesiedelt. Wir wollen helfen und keinen ärgern, auch das gilt es in der Bevölkerung kund zu tun.“

Weitaus die meisten aller Bürger im Landkreis Ebersberg bringen den Ehrenamtlichen aber Respekt entgegen: „Gerade die Berufsgruppen von Sanitätern, Krankenpflegern und Feuerwehrleuten zählen mit weit über 90 Prozent als am vertrauenswürdigsten beurteilt“, freute sich Heiß über das Renommee der Helfer. Diese hervorragende Beurteilung sei aber nur möglich durch intensive Ausbildung und Schulung. „Ich würde gerne die Stunden, die ihr in den letzten 25 bzw. 40 Jahren ehrenamtlich und in der Freizeit nur für Übungen und Fortbildungen aufgebracht habt, einmal zusammenzählen. Wir alle würden vermutlich erstaunt sein, welch gigantische Zahl hier herauskommen würde“, so Heiß.

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