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Das Gesundheitsamt Ebersberg hat die Impfaktion gegen Hirnhautentzündung verlänger. es ist ein neuer Fall aufgetreten.

Impfaktion des Gesundheitsamtes Ebersberg wird verlängert

Behörden in großer Sorge: Fünfter Fall von Hirnhautentzündung - 13-Jährige erkrankt

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Die Fälle von gefährlicher Hirnhautentzündung im Kreis Ebersberg halten die Behörden nach wie vor in Atem und verunsichern die Bevölkerung. Jetzt ist eine 13-Jährige erkrankt.

Landkreis - Das Landratsamt Ebersberg informierte am Dienstagnachmittag die Öffentlichkeit, dass ein neuer Fall aufgetreten ist. An der gefährlichen Hirnhautentzündung erkrankt ist ein 13-Jähriges Mädchen aus dem Landkreis München. Sie hatte Kontakt mit erkrankten Personen aus dem Kreis Ebersberg und hat sich vermutlich dabei angesteckt. 

Behörde reagierte umgehend

Die Behörde reagierte umgehend: Wegen der großen Nachfrage wird die Impfaktion des Gesundheitsamts Ebersberg verlängert. Noch bis einschließlich Freitag, 4. Oktober, können Jugendliche im Alter von 15 bis 24 Jahren aus dem südlichen Landkreis Ebersberg einen Termin für eine kostenlose Impfung gegen Meningokokken in der kommenden Woche vereinbaren. 

Lesen Sie dazu auch: Gesundheitsministerium will zuerst alle Daten prüfen

Terminvereinbarung zur Impfung

Die Terminvereinbarung ist telefonisch unter der Nummer (08092) 823 391 möglich. Bisher haben dieses Angebot deutlich über 460 junge Menschen in Anspruch genommen. Weitere Informationen finden sie auf der Homepage des Landratsamtes mit der Adresse www.lra-ebe.de.

Kontakt innerhalb der Inkubationszeit

Die Dreizehnjährige aus dem nordöstlichen Landkreis München hat sich mit dem exakt gleichen Erreger infiziert, wie die vier Patienten aus dem Landkreis Ebersberg. Da sie im Rahmen der Inkubationszeit Kontakt mit infizierten Personen aus dem südlichen Landkreis Ebersberg hatte, ist anzunehmen, dass der Erreger dort noch immer zirkuliert. 

Gesundheitsamt empfiehlt Impfung

Das Gesundheitsamt Ebersberg empfiehlt deshalb allen, die im südlichen Landkreis wohnen, arbeiten oder häufigen nahen Kontakt zur dortigen Bevölkerung haben, sich bei ihrem Hausarzt impfen zu lassen.

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