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Hubert Schulze neuer KBW-Vorsitzender.

Wechsel an der Spitze des Kreisbildungswerk Ebersberg

Sirotek geht – Schulze kommt

Das Jahresmotto „Europa (er)leben“ des Kreisbildungswerk Ebersberg bleibt weiterhin aktuell. Gewählt wurde dort auch schon.

Landkreis –  Ein buntes, vielfältiges Angebot, sich mit einem Kontinent, seinen Menschen und Kulturen auseinanderzusetzen, wartet auf die Teilnehmer an den verschiedenen Angeboten. Spannend ist, wie sich die EU gegenüber den Flüchtlingen verhalten soll, die über das Mittelmeer zu uns kommen. Im Planspiel „Europa und die Boatpeople“ können die Teilnehmer selbst Strategien entwickeln und erfahren, wie die EU funktioniert.

Vorsitzenden neu gewählt

Eine andere Wahl hat kürzlich im kleineren Kreise stattgefunden: In der Mitgliederversammlung des KBW wurden neben dem Geschäftsführenden Ausschuss auch die Vorsitzenden neu gewählt. Jutta Sirotek, die in den letzten zwölf Jahren mit Herzblut und großem Engagement dem Kreisbildungswerk vorstand, hat sich entschieden, nicht mehr zu kandidieren und ihren (Un-)Ruhestand im Kreise ihrer Familie zu genießen. Als ihr frisch gewählter Nachfolger stellt sich Hubert Schulze aus Ebersberg, Baujahr 1972, ledig, Beamter vor.

Umweltauditor der Pfarrgemeinde

„Am Kreisbildungswerk habe ich mich 2013 zum Umweltauditor meiner Heimatpfarrei St. Sebastian Ebersberg ausbilden lassen, begleite seither in Kooperation mit der Energieagentur Ebersberg-München die regelmäßigen Energiewende-Fachgespräche und durfte mit der Berufung in den Geschäftsführenden Ausschuss vor zwei Jahren auch die strategische Seite der Bildungsarbeit und die Vernetzung in der Katholischen Erwachsenenbildung kennen lernen“, berichtet Schulze über seinen „Werdegang“. Beruflich sei er im Landratsamt Ebersberg ebenfalls für vielfältige Bildungsthemen verantwortlich. Von der Schulentwicklung über den Sachaufwand für die Realschulen, Gymnasien und Förderzentren bis zur Kostenfreiheit des Schulweges und der Bildung für Neuzugewanderte kümmert sich das Team Bildung um einen bunten Strauß an Fragestellungen. Im Rahmen der „Bildungsregion Landkreis Ebersberg“ vernetzen sich viele Bildungsakteure, um das Angebot noch bedarfsgerechter zu gestalten. „Bildung und Zusammenarbeit sind so auch die Eckpunkte, die mich als neuer Vorsitzender des Kreisbildungswerkes bewegen“, sagt Schulze.  

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ez

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