Nicht wegzudenken aus dem Einsatzgeschehen im Landkreis Ebersberg: Die Kräfte des BRK leisteten im Jahr 2015 wieder ganze Arbeit. Foto: kn

Hilfe auf hohem Niveau

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Landkreis - Der Kreisverband des Roten Kreuzes legt eine beeindruckende Bilanz für das Einsatzjahr 2015 vor. Die Helfer leisteten über 70.000 Stunden.

Ein Hilfsangebot auf hohem Niveau bewältigte der Ebersberg Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuz (BRK). Insgesamt leisteten die ehrenamtlichen Helfer im Einsatzjahr 2015 über 70 000 Stunden.

Beim BRK Ebersberg engagieren sich 850 ehrenamtlich Aktive in elf Bereitschaften, vier Wasserwacht-Ortsgruppen sowie sieben Jugendrotkreuz-Gruppen. Über 2100 Hilfeleistungen wurden durch diese Personen erbracht. „Um dieses vielfältige Hilfsangebot aufrechterhalten zu können, bedarf es vieler zusätzlicher Stunden, in denen die Helfer selbst auf den jeweils neuesten Wissensstand gebracht werden. Nur so kann dauerhaft professionelle Hilfe gewährleistet werden“, informiert Erika Habenicht vom Kreisverband.

Die Ehrenamtlichen tragen ihr Wissen in die breite Bevölkerung: Insgesamt wurden Kurse mit etwa 1900 Teilnehmern durchgeführt.

Auch der Nachwuchs im Jugendrotkreuz, derzeit 98 Mitglieder, übernimmt bereits Verantwortung, die sich in beachtlichen 7600 Einsatzstunden zeigte. „Dabei wurden mit unseren jüngsten Mitgliedern unter anderem Gruppenstunden und Freizeitmaßnahmen durchgeführt, und außerdem leistete der Nachwuchs über 160 Mal Erste Hilfe im Schulsanitätsdienst“, so Habenicht.

Die drei Rettungswachen Ebersberg, Markt Schwaben und Vaterstetten sowie der Stellplatz Grafing hatten im Jahr 2015 fast 14 000 Einsatzfälle. Dabei wurden knapp 10 000 Patienten transportiert und von professionellen Rettungsassistenten und Rettungssanitätern versorgt.

In den 15 Kindertagesstätten des BRK-Kreisverbandes Ebersberg werden derzeit 804 Plätze für Kinder in den Kinderhäusern, Kindergärten, Kinderkrippen und der Mittagsbetreuung vorgehalten. Über hundert Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen und Praktikantinnen fördern die Entwicklung der Kinder und bieten hierfür vielfältige Erfahrungs- und Lernräume.

Zunehmender Beliebtheit erfreut sich der Mahlzeitdienst „Essen auf Rädern“. Dieser Service konnte die Zahl seiner ausgelieferten Menüs im Jahr 2015 auf knapp 6000 gegenüber dem Vorjahr steigern (2014 waren es noch 4700). Damit leistete das BRK wieder einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Selbstständigkeit vieler Senioren. Zusätzlich versorgt der Dienst auch die Kindertagesstätten unter der Trägerschaft des Kreisverbandes.

In der „Häuslichen Pflege“ werden derzeit 63 Personen von qualifizierten Pflegekräften betreut. Darüber hinaus tätigte der Dienst rund 336 hauswirtschaftliche Versorgungen.

Die sehr gute Qualität der Leistungen wurde im Juni 2015 erneut durch die unabhängige Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) bestätigt. „Dieses positive Ergebnis bedeutet für uns eine Motivation für eine dauerhaft hohe Qualität unserer Arbeit“, sagt Habenicht. Auch das Hausnotrufsystem des BRK-Kreisverbandes erfährt in den letzten Jahren eine stetig wachsende Nachfrage in der Bevölkerung. Knapp 700 Teilnehmer hatten ein Hausnotrufgerät als Sicherheit bei sich zu Hause installiert. 2015 wurde die Notruftaste 5650 Mal getätigt.

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