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Nächste Woche geht’s los: Schülerlotse in Ebersberg.

Polizei bittet um Rücksichtnahme

Starke Kontrollen zu Schulbeginn

Wenn in der kommenden Woche am Dienstag, 12. September, das neue Schuljahr beginnt, sind alle Verkehrsteilnehmer aufgefordert, sich besonders vorsichtig und rücksichtsvoll zu verhalten.

Landkreis Mehrere tausend ABC-Schützen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord, zu dem der Landkreis Ebersberg zählt, werden dann ihren ersten Schultag antreten. Die Polizei kündigt insbesondere im Schulumfeld verstärkte Verkehrskontrollen an.

Neben Geschwindigkeitsüberwachungen will sie eigenen Angaben zufolge besonderes Augenmerk auf die Einhaltung der Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht legen. Der Anteil der nicht gesicherten Pkw-Insassen an Verkehrstoten sei in Bayern weiterhin hoch. Fast jeder fünfte tödlich verunglückte Pkw-Insasse sei 2016 nicht angeschnallt gewesen. Im vergangenen Jahr seien 306 Menschen im Auto ums Leben gekommen, wobei 60 der Verunglückten nicht den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt getragen hätten. Darunter auch zwei Kinder, die nicht ordnungsgemäß gesichert im Wagen mitgenommen worden seien. „Bis einschließlich Mai 2017 waren erneut nachweislich 21 Todesopfer nicht angegurtet“, so ein Polizeisprecher.

Im vergangenen Schuljahr 2016/2017 verringerte sich die Zahl der Schulwegunfälle im Präsidialbereich gegenüber dem Vorjahr auf 80 (Vorjahr: 94), dabei wurden 89 (98) Kinder verletzt. „Glücklicherweise war wie im Jahr zuvor kein tödlicher Schulwegunfall zu verzeichnen“, schreibt das Polizeipräsidium Oberbayern- Nord.

Diese Fakten verdeutlichten, wie wichtig es sei, die Kinder zu unterstützen, um eine möglichst sichere Teilnahme am Straßenverkehr bzw. sicheren Schulweg zu gewährleisten. Eine Aufgabe, bei der neben den Verkehrsteilnehmern auch Eltern, Schule und Sicherheitsbehörden gleichermaßen gefordert seien. Im Rahmen der landesweiten Aktionstage vom 12. bis 15. September werden die Angehörigen der Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord verstärkt in Sachen Schulwegsicherheit unterwegs sein. „Schwerpunktmäßig finden diese Kontrollen im unmittelbaren Bereich von Schulen, Kindergärten und stark frequentierten Schulwegen statt“, heißt es in der Mitteilung des Präsidiums.

Bei der Auswahl des Schulwegs sollte die sicherste Variante, die über Querungshilfen wie Fußgängerampeln oder Zebrastreifen verfügt, der kürzeren vorgezogen werden. Viele Gemeinden böten Schulwegpläne zur Orientierung an, so die Polizei.  ez

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