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Dankt für das Vertrauen: CSU-Kreischef Thomas Huber.

Kommunalwahl 2020

Nach Kommunalwahl im Ebersberger Landkreis: CSU mit Wahlergebnis zufrieden

Nach Kommunalwahlen im Landkreis Ebersberg: Die Partei lobt das starke Abschneiden auf Kreisebene. In zwölf von 20 Kommunen hatten CSU-Kandidaten gewonnen.

Landkreis Der CSU-Kreisverband Ebersberg zieht eine positive Bilanz der Kommunalwahlen im Landkreis. Mit einem „überwältigenden Ergebnis“ von über 60 Prozent sei Landrat Robert Niedergesäß im Amt bestätigt worden. Mit 24 Kreisrätinnen und Kreisräten sei der Landkreis Ebersberg einer von nur drei Landkreisen in Oberbayern, in dem die CSU bei der Kreistagswahl über 40 Prozent Zustimmung habe erzielen können.

Bürgermeisterwahlen: In zwölf von 20 Kommunen CSU-Kandidaten durchgesetzt

In zwölf von 20 Kommunen, in denen Wahlen stattfanden, hätten sich am 15. März und den Stichwahlen am vergangenen Sonntag die jeweiligen CSU-Kandidaten durchgesetzt. „Die fachlich gute Arbeit in den Gemeinden und im Landkreis in den letzten sechs Jahren hat sich ausgezahlt und wurde von den Bürgern honoriert“, sagt CSU-Kreisvorsitzender Thomas Huber.

Mit den im ganzen Landkreis gesetzten Themen – vom bezahlbarem Wohnraum, der verbesserten Mobilität und enormen Investitionen in die Bildung – und mit „unseren starken Kandidatinnen und Kandidaten haben wir das Vertrauen der Wähler gewinnen können“, betont der CSU-Kreisvorsitzende, der selbst wieder in den Stadtrat von Grafing und in den Ebersberger Kreistag gewählt wurde.

Besonders erfreulich sei das Ergebnis in Anzing, Vaterstetten, Poing und Grafing

Besonders erfreulich sei das Ergebnis in Anzing (Kathrin Alte), Vaterstetten (Leo Spitzauer), Poing (Thomas Stark) und Grafing (Christian Bauer), wo sich die jeweiligen neuen CSU-Kandidaten durchgesetzt hätten und die Rathäuser für die CSU wieder zurückgewinnen konnten. Die Rathäuser verteidigen konnten mit Jan Paeplow in Kirchseeon und Michael Eisenschmid in Moosach ebenfalls zwei neue Kandidaten, die nun ebenfalls in ihre erste Wahlperiode starten. Belohnt worden sei die gute Arbeit der jeweiligen CSU-Bürgermeister in Bruck, Glonn, Forstinning, Oberpframmern, Pliening und Zorneding, die jeweils in ihren Ämtern bestätigt wurden.

Huber: fraktionsübergreifend zusammenzustehen

Huber bedauerte, dass die CSU in Steinhöring, Ebersberg und Egmating nicht mehr die Bürgermeister stellt. „Ich danke den Kandidaten dafür, dass sie sich zur Verfügung gestellt und mit hohem persönlichem Engagement demokratisch gekämpft haben“. Hier zählt es nun, mit guter Sacharbeit im Gemeinde- oder Stadtrat vor Ort zu überzeugen.

„In allen Gemeinden zählt angesichts der aktuellen Corona-Krise, die Herausforderungen im Sinne der Bürger zielgerichtet und mit großer Sensibilität anzugehen“, so der Kreisvorsitzende und appelliert an alle Kommunalpolitiker, fraktionsübergreifend zusammenzustehen: „Was jetzt zählt, ist Zusammenhalt und Solidarität mit den Schwächsten in unserer Gesellschaft.“ 

Nach Stichwahl in Ebersberg: Nach 48 Jahren verliert die CSU das Bürgermeisteramt. Eine Analyse von EZ-Redaktionsleiter Michael Acker.

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