PETA erstattet Anzeige

Übler Vorfall auf Bauernhof: Landwirt misshandelt hilfloses Rind brutal - Video zeigt die Szenen

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Das Video zeigt schreckliche Bilder. Ein Landwirt aus dem Landkreis Ebersberg drischt mit einem Stock auf den Kopf eines Rinds ein. PETA hat Anzeige erstattet

  • Im bayerischen Ebersberg ist es zur Misshandlung einer Kuh gekommen.
  • Jetzt hat die Tierschutzorganisation PETA einen Landwirt angezeigt.
  • Ein Video der Misshandlungen kursiert jetzt im Netz. 

Landkreis - Die Tierschutzorganisation PETA hat einen Landwirt aus dem südlichen Landkreis Ebersberg angezeigt, nachdem dieser mit anderen Personen ein hilfloses Rind brutal misshandelt haben soll. Die Augen des Tieres sollen verbunden gewesen sein. PETA verbreitete am Montag, 3. Februar ein Video der Tat. Dieses sei von einem Nachbarn des Bauernhofs heimlich aufgenommen worden, sagt Evelyn Bauer, Vorsitzende des Ebersberger Tierschutzvereins.

Ebersberg (Bayern): Kuh misshandelt - Schläge auf den Kopf

Immer wieder prasseln Schläge auf Kopf und Körper des orientierungslosen Tiers ein, das verzweifelt versucht, den Stockhieben auszuweichen. Erfolglos rennt das Rind gegen einen Schuppen und verfängt sich in einem Busch.

Nach Kuh-Misshandlung: Whistleblower meldet Vorfall

Videoaufnahmen von dem Vorfall seien der Tierrechtsorganisation über das Whistleblower-Formular zugespielt worden, teilte diese mit. PETA hat eigenen Angaben zufolge  Strafanzeige gegen die Beteiligten bei der Staatsanwaltschaft München II erstattet und das zuständige Veterinäramt informiert. Die Tierrechtsorganisation fordert ein Tierhalteverbot sowie eine harte Strafe für den verantwortlichen Landwirt.

Video: Woran liegt es, wenn Menschen Tiere quälen

Unglaubliche Szenen in Bayern: PETA fordert Tierhalteverbot für Landwirt

„Die unglaublichen Szenen auf dem Hof in Oberbayern sind leider kein Einzelfall“, so  Edmund Haferbeck, Leiter der Rechts- und Wissenschaftsabteilung bei PETA. „Der Landwirt muss mit seinen Helfershelfern hart bestraft werden. Wer ein Rind in derart tierquälerischer Weise misshandelt, muss sofort die Zulassung zur Tierhaltung entzogen bekommen. Ein Tierhalteverbot ist unerlässlich.“

Kuh-Misshandlung im bayerischen Ebersberg: Offensichtlich nicht der erste Angriff

Es soll nicht der erste Angriff des Landwirts gegen eines der Tiere gewesen sein. Ein Nachbar beobachtete laut PETA seit einiger Zeit, dass der Landwirt immer brutaler mit den Rindern in seiner Obhut umging. Daher filmte der Zeuge den aktuellen Gewaltausbruch stellvertretend für weitere vergleichbare Vorgänge und meldete den Übergriff an PETA. Laut Berichten des örtlichen Tierschutzvereins war auch das Veterinäramt bereits vor Ort und hat weitere Tiere identifiziert, die eine tierärztliche Behandlung benötigten. Wie es mit den 86 Tieren weitergeht, ist noch unklar.

Tierschutz-Vereine nach Kuh-Misshandlung entsetzt

Evelyn Bauer vom Tierschutzverein im Landkreis Ebersberg sagte, sie habe in der Sache mit dem Veterinäramt schon Anfang Januar Kontakt gehabt. Mediziner seien auch vor Ort gewesen und hätten die Tiere untersucht. Etliche Tiere hätten gelahmt, sei ihr mitgeteilt worden, so Bauer.

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Ein Herz kann der Täter nicht haben, da sind sich die Besitzer von Kater Klausi sicher. Ein bislang Unbekannter hat auf das erst neun Monate alte Tier geschossen – vermutlich aus nächster Nähe.*

Entsetzen über Massen-Abschuss:In Tirol haben Jäger 33 Stück Rotwild geschossen.*

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Rubriklistenbild: © PETA

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