Neuer Radl- und Wanderführer

Die schönsten Touren im Landkreis Ebersberg

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Landkreis - Der Baldhamer Jochen Hoepner (69) gibt einen neuen Führer für Radfahrer und Wanderer heraus, der 25 lohnenswerte Ziele im Landkreis Ebersberg beschreibt und mit Geschichte aufwartet. Wir haben ihn uns angesehen.

Ein Buch mit 25 Radl- und Wandertouren, alle im Landkreis Ebersberg und der näheren Umgebung, stellt der Baldhamer Jochen Hoepner (69) am kommenden Freitag, 18. März, in Glonn vor. „Ich hätte nie gedacht, dass es in unsrem näheren Umfeld so viele schöne Plätze gibt“, erzählt Hoepner. 15 Jahre war er mit der Familie oder auch alleine immer wieder im Landkreis unterwegs. „Freunde haben mir dann gesagt, ich könnte doch ein Buch darüber schreiben.“ Jede größere Kommune im Landkreis dient dabei als Ausgangspunkt mindestens einer Tour.

Jetzt liegt der Band vor. „Nach meinen Recherchen und dem Feedback lokaler Buchhändler gibt es derzeit nichts Vergleichbares, das so konkret auf den Landkreis Ebersberg zugeschnitten ist“, erklärt Hoepner gegenüber der Ebersberger Zeitung. Neben der standardmäßigen Beschreibung der Routen liege der Schwerpunkt auf geschichtlichen Ereignissen wie der Schlacht bei Hohenlinden, Natur und Kultur wie dem Zinneberger Seepark, Sonnenhausen oder den Landartprojekten Voth, auf historischen Gebäuden wie den Mühlen in Markt Schwaben und Glonn sowie landschaftlichen Naturschönheiten wie dem Brucker Moos oder der Ebersberger Weiherkette. Eingebunden sind Abschnitte etablierter Radlwege, der Isar-Inn-Weg oder die Sempt-Mangfall-Strecke. Die Touren führen zudem zu einzigartigen Ausflugszielen wie der Kapelle von Frauenbründl oder der Kirche von Maria Altenburg.

Bei einer Tour rund um Vaterstetten, die erste Tour im Buch, geht es um eine Route über Weißenfeld, Parsdorf, Neufarn, Purfing, Pöring, Zorneding und Möschenfeld. Angegeben werden zentrale Daten wie die Länge der Tour mit 32 Kilometern und einer angenommenen Fahrzeit von drei Stunden. Der Schwierigkeitsgrad wird mit „leicht“ bezeichnet. „Weite Kartoffel- und Getreidefelder wechseln sich ab mit farbenprächtigen Mischwäldern und weiten Lichtungen mit der Möglichkeit eines herrlichen Weitblickes auf ein föhngestütztes Alpenpanorama. Hierfür lohnt es sich auch, ein wenig mehr Zeit einzuplanen“, schreibt Hoepner.

In den Text eingebaut sind kulturgeschichtliche Informationen, beispielsweise über die Kirche „St. Korbinian“, deren romanischer Ursprung ungefähr auf das Jahr 1200 zurückgeht.

In den verschiedenen Touren gibt es Hinweise auf Wallfahrtskirchen und Kapellen, auf Wald- und Naturpfade, auf Badeseen, Naturschutzgebiete und Kleinodien am Wegrand. Unterwegs laden Gaststätten und Biergärten zum Verweilen ein, Radlgeschäfte helfen bei Pannen.

Die Routen können einzeln befahren werden. Auch Kombinationen sind möglich. Für viele Routen gibt es einen „Shortcut“, also eine Abkürzung – ideal nicht nur für Familienausflüge mit Kindern. Um in den vollen Genuss der Strecken zu kommen, empfiehlt der Autor, „jede Tour mindestens drei Mal zu machen“. Das erste Mal sei dazu da, den Weg richtig kennen zu lernen. Beim zweiten Mal habe man schon etwas Zeit, den Blick nach links und rechts zu öffnen für die Besonderheiten am Rand des Weges. „Beim dritten Mal wird die Tour zum Hochgenuss. Jetzt öffnet sich auch der Blick auf das faszinierende Alpenpanorama, das sich bei jeder Tour anders erschließt“, so Hoepner.

Erhältlich ist das Buch zum Preis von 14,99 Euro über die lokalen Buchhändler.

Rubriklistenbild: © Leder

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