+
Die Kohlmeise fühlt sich im Landkreis Ebersberg wohl. Andere Vogelarten verschwinden zum Teil aber.

Stunde der Wintervögel

Kohlmeise landet im Landkreis Ebersberg auf dem ersten Platz

  • schließen

Den Meisen gefällt es im Landkreis Ebersberg. Soweit die gute Nachricht. Es gibt für die Vogelschützer aber auch schlechte.

Landkreis – Bei der großen Vogelzählung „Stunde der Wintervögel“, zu der der Landesbund für Vogelschutz auch heuer wieder aufrief, landeten die Kohlmeisen bei den Sichtungen auf dem ersten Platz, vor dem Feldsperling und dem Spatz. Die beiden letztgenannten mussten im Vergleich zum Vorjahr einen Schwund von jeweils fast acht bzw. sieben Prozent hinnehmen, was die Schwarmgröße betrifft. Das meldeten die Vogelschützer am Montag.

541 Bürger beteiligten sich

Im Landkreis Ebersberg beteiligten sich 541 Vogelliebhaber an der traditionellen Zählung. In einer ersten Bilanz bedauert der Landesbund, dass sich in Bayern viele Vogelarten auf dem Rückzug befinden. „Zwar zählten bayernweit erstmalig über 32 000 Teilnehmer insgesamt über 760 000 Vögel, sie sahen im Durchschnitt aber nur noch 34 gefiederte Gäste pro Garten.“ Das sind durchschnittlich aber immer noch mehr, als in den Gärten des Landkreises Ebersberg auftauchten – hier waren es nämlich pro zählende Person nur noch 26 Tiere. 

Ingesamt wurden 9947 Vögel gezählt

Ein kleiner Trost: „Immerhin wurden in der Geschichte des Bürgerforscher-Projekts noch nie so viele Stare beobachtet wie Anfang Januar 2018“, freuen sich die Vogelschützer mit Blick auf das Gesamtergebnis in Bayern. Im Landkreis Ebersberg hingegen landete der Star nur im Mittelfeld der insgesamt 9947 gezählten Vögel. 

Schlusslicht und eher Zufallsbeobachtungen sind Bachstelze, Mittelspecht, Gebirgsstelze, Misteldrossel, Zilpzalp und Grauspecht. Von diesen Tieren wurde jeweils nur noch ein Exemplar gesichtet.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Ich mache alles mit“
„Mit den Gedanken ist noch alles in Ordnung“, sagt Elfriede Hallner und lacht. Im AWO-Seniorenzentrum in Kirchseeon feierte sie jetzt ihren 95. Geburtstag.
„Ich mache alles mit“
Sie haben es geschafft
Junge Frauen und Männer machen ihren Abschluss am Kirchseeoner Bildungswerk und werden ausgezeichnet.
Sie haben es geschafft
Kirschen & Co. für Tafeln der Region
Sie heißen Finkenwerder, Alkmene oder Berner Rosenapfel und sie sollen später einmal Bedürftigen schmecken.
Kirschen & Co. für Tafeln der Region
Der „geilste Stamm der Welt“
Vor 25 Jahren, am 25. September 1993, wurde die Pfadfindergruppe „Impeesa Hohenlinden“ zum eigenständigen Stamm ernannt. Daher gibt es heuer für den „geilsten Stamm der …
Der „geilste Stamm der Welt“

Kommentare