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Die Besucher des Ebersberger Waldmuseums ließen bei der Vernissage die gezeigten Fotos auf sich wirken.

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres zeigt Landschaftspflegeverband Ausstellung im Waldmuseum

Dominierendes Rot in der Natur

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Höhepunkt und Abschluss des Jubiläumsjahres zum 25-jährigen Bestehen des Landschaftspflegeverbandes ist eine Ausstellung unter dem Thema: „Die Natur ist Rot“ im Ebersberger Waldmuseum. Die Vernissage dazu stieß am Sonntag auf lebhaftes Interesse – nicht nur bei denen, die sich mit eigenem Engagement auf ökologischem Terrain im Landkreis bewegen.

Ebersberg – LPV-Geschäftsführer Josef Rüegg erklärte bei der Eröffnung den doppelten Zweck des Fotowettbewerbes, dessen beste Bilder im Museum noch bis Ende März zu sehen sein werden. Denn einerseits habe man damit Fotografen animiert, sich dem Thema Natur über die Farbe Rot zu nähern, andererseits werde auch den Besuchern damit die Schönheit der heimischen Natur vor Augen geführt. Sehenswert sind alle Bilder, nicht nur die der Preisträger Klaus Grünebach aus Bruck, Kirsten Joas aus Moosach und Anton Wallisch aus Oberpframmern. In einer Fotoschau führte Rüegg „die bessere Hälfte“ der eingesandten Fotos vor. Insgesamt, so zog er Bilanz, hatten sich 20 Fotografen an dem Wettbewerb beteiligt.

„Ich bin ganz platt über die Resonanz“, freute sich Bürgermeister Walter Brilmayer darüber, dass einerseits viele Bilder eingesandt wurden, andererseits aber auch der Eröffnung derart viele Besucher beiwohnten.

Arnold Schmidt, der Vorsitzende des Landschaftspflegeverbandes nutzte die Gunst der Stunde, um auf die Leistungen seiner Organisation hinzuweisen, die inzwischen für 50 Hektar Pflegefläche im Landkreis verantwortlich zeichnet und auch bei der Betreuung von Ausgleichsflächen der Kommunen eine steigende Nachfrage feststellt.

Rüegg kann jetzt erst einmal durchschnaufen, denn das Jubiläumsjahr sei ganz schön anstrengend gewesen, ließ er durchblicken. Jeden Monat wurden aktuelle Angebote organisiert, von der Vogelführung über die Gehölzbestimmung, die Bekämpfung von Springkraut bis hin zu einem Vortrag über die Wildkatze und eben jener Ausstellung, die am Sonntag eröffnet wurde und die zu den normalen Öffnungszeiten bis Ende März zugänglich sein wird, wie Leiterin Ines Linke nach einer Exkursion zum Thema „Rot in der Natur“ ankündigte. Und tatsächlich staunten die Besucher anschließend über die vielen Rottöne, die zu allen Jahreszeiten die Landschaft im Landkreis mit prägen – angefangen vom Fliegenpilz über rote Früchte und Blumen bis hin zu stimmungsvollen Sonnenaufgängen.

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