Wolfgang Haller hilft als Orthopäde in Afrika. Foto: kn

Ebersberger Orthopäde hilft in Sierra Leone

Ebersberg - Ein gebrochenes Bein, eine kleine Fehlstellung von Geburt an - was in Deutschland vom Orthopäden „gerichtet“ wird, kommt in Sierra Leone, Westafrika, einer Katastrophe gleich.

Der Bruch heilt zusammen, wie er ist - oder nicht. Die Fehlstellung bleibt - oder wächst sich zu einer schweren Körperbehinderung aus. Folge: Keine Ausbildung. Keine Arbeit. Kein Einkommen. Dr. med. Wolfgang Haller, Ebersberger Orthopäde: „Sierra Leone ist eines der ärmsten Länder der Welt. Auf fünf Millionen Einwohner kommen 100 Ärzte, davon ein(!) Orthopäde. Die medizinische Versorgung ist katastrophal!“ Der Ebersberger tut etwas: Mit dem Hilfswerk „Orthopädie vor Ort“ aus Isen arbeitet Haller ehrenamtlich als Orthopäde und Chirurg im Missionskrankenhaus in Lunsar. In seinen Urlauben behandelt er mit einem Ärzteteam Patienten und bildet Hilfskräfte aus. Am Donnerstag, 27. November, 20 Uhr, berichtet Haller bei der Kolpingfamilie Ebersberg über seine Einsätze. Er erläutert die aktuelle Situation, die durch den Ausbruch der Ebola-Epidemie in Sierra Leone noch verschärft worden ist. Eintritt ist frei. ez

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