Der Kindergarten St. Sebastian hängt in der Warteschleife. Der Neubau kommt nicht voran. Foto: Stefan Rossmann

„Das Ordinariat denkt wohl in anderen Zeiträumen“

Ebersberg - Einige Jahre ist nun bereits bekannt, dass die Kindertagesstätte St. Sebastian komplett abgerissen und neu gebaut werden sollte.

Vor schlappen zweieinhalb Jahren hatte die katholische Kirche als Eigentümerin und Einrichtungsbetreiberin einen Architektenwettbewerb abgewickelt, seither scheint das Projekt zu stocken.

„Das Ordinariat denkt wohl in anderen Zeiträumen“, kapituliert Bürgermeister Walter Brilmayer (CSU) angesichts der Tatsache, dass die Stadt selbst den Fortschritt der Planungen nicht in der Hand hat. Dennoch will man im Rathaus möglichst gut vorbereitet sein, wenn die Kirche wieder Gas geben sollte. Denn wann auch immer es soweit sein wird, muss eine Übergangslösung her, wo die Kinder aus Krippe, Kindergarten und Hort während der Bauphase untergebracht werden können.

In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Soziales und Kultur haben sich die Stadtratsmitglieder daher mit der Suche nach Auslagerungsstandorten beschäftigt. Das Ergebnis: Die Krippen- und Kindergartengruppen werden in Pavillons auf dem städtischen Grundstück des ehemaligen Kindergartens St. Benedikt untergebracht. „Das ist von der Erschließung her und auch wegen der vorhandenen Freiflächen optimal“, erklärte Brilmayer.

Nur für die Hortgruppen sei der Standort weniger gut geeignet, da er zu weit weg von der Grundschule sei. Für die Schulkinder ist man aber anderswo fündig geworden: Neben dem Spielplatz an der evangelischen Kirche liegt bereits seit sechs Jahren ein Baugrundstück brach. Dessen Eigentümerin verfolgt auch für die nächsten Jahre keine Baupläne und hat der Stadt bereits signalisiert, dass sie zur Verpachtung bereit wäre. Auf dem Grundstück in direkter Nachbarschaft zum Kinderhaus „Die Arche“ sollen laut dem Willen der Ausschussmitglieder als Interimslösung Container für drei Hortgruppen aufgestellt werden.

Hortleiter Bernd Fiegenspan zeigte sich in der Sitzung mit dem Standort zufrieden. Damit hat die Stadt ihre Hausaufgaben in Sachen Neubau Kindertagesstätte St. Sebastian gemacht.

Jetzt ist es an der katholischen Kirche, das Projekt etwas entschlossener anzupacken. Der ursprünglich angepeilte Termin einer Fertigstellung im Herbst 2017 ist ohnehin schon längst nicht mehr zu halten.

Von Uta Künkler

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