Egmating will ans schnelle Netz

Auf der Suche nach den 40 Prozent

Nach erfolgreicher Ausschreibung ist der „Deutschen Glasfaser“ als günstigstem Anbieter der Zuschlag für den Breitbandausbau in Egmating erteilt worden.

Egmating– Am 10. Juli konnte Bürgermeister Ernst Eberherr von Finanzminister Markus Söder den Förderbescheid zum Breitbandausbau entgegennehmen. Jetzt geht es um die Vereinbarung von Regelungen für Bau-, Betrieb und Unterhaltung der Telekommunikationslinien auf den Verkehrsflächen im Gemeindegebiet im Bereich des eigenwirtschaftlichen sowie des geförderten Ausbaus, die zu unterscheiden sind. Beides wurde bereits in Angriff genommen. Die fertige Fassung des Nutzungsvertrages ist für alle betroffenen VG-Mitgliedsgemeinden einheitlich. Weiterhin hat der Gemeindetag einen Vertrag über die Planung, Errichtung und den Betrieb des Hochgeschwindigkeitsnetzes entworfen. Allerdings erfolgt der eigenwirtschaftliche Ausbau nur dann, wenn mindestens 40 Prozent der betroffenen Haushalte einen solchen Anschluss mit schnellem Internet wünschen. Eberherr sieht das als große Chance, die genutzt werden sollte, da „Egmating als Hauptort sonst kein so schnelles Internet mehr bekommen werde.“ Die Frist, innerhalb der die 40 Prozentgrenze überschritten werden müsste, ist noch nicht bekannt. Es werde aber extra noch eine Bürgerversammlung zum Thema geben. Fest steht, dass der geförderte Ausbau an der Grundstücksgrenze endet. Ob es zum kostenlosen Hauptanschluss kommt, entscheiden die Bürger, die schneller unterwegs sein wollen als es ihnen die Telekom derzeit erlaubt.

Martina Huber

Rubriklistenbild: © dpa

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