Egmatinger Schulhaus wird saniert

Egmating - Mit dem Neubau des Rathauses beschäftigten sich die Egmatinger Gemeinderäte bereits, nun wurde auch die Sanierung des angrenzenden Schulhauses beschlossen.

Auf Vorschlag von Bürgermeister Ernst Eberherr (CSU) sollen im Obergeschoss des Gebäudes ebenfalls, wie im neuen Rathaus, Wohnungen eingeplant werden. Die Idee fand breite Unterstützung.

Viel Abstimmungsbedarf gab es für den Neubau des Rathauses, da das neue Gebäude neben Amtsräumen, Archiv und Registratur auch Räume für die Schule, den Hort und Wohnungen beherbergen wird. Immer wieder hatte Architekt Christian Seiz die Wünsche von Schule und Gemeinderäten berücksichtigt, in der jüngsten Sitzung stellt er nun den fertigen Eingabeplan vor.

„Insgesamt ein gelungenes Konzept“, lobte dann auch Bürgermeister Eberherr den Plan für den Rathausneubau. Dem Bau steht nun nichts mehr im Wege, wenn das Landratsamt den Plänen ebenfalls zustimmt.

Der Neubau erfolgt in zwei Bauabschnitten: zunächst wird das neue Gebäude gebaut, in einem zweiten Schritt wird das alte Veraltungsgebäude abgerissen. Dies soll 2018 abgeschlossen sein. Erst dann kann mit der Sanierung der Schule begonnen werden, der Zeitplan sieht dafür 2019 vor. Es wird wohl auf eine Generalsanierung hinauslaufen, auf jeden Fall eine Brandschutzsanierung inklusive eines Neubaus von Treppenhäusern.

Mit der Anpassung der Höhenentwicklung könnten im Dachgeschoss der Schule fünf Appartements und zwei kleine Wohnungen ausgewiesen werden. Momentan wird jedoch noch ein Gesamtflächenkonzept für den Bedarf der Schulräume für den Schulverbund Egmating/Oberpframmern erstellt, womit dann Zuschüsse zur Finanzierung beantragt werden können. Die Gemeinde rechnet mit Baukosten in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro und mit Zuschüssen für die Schulräume in sechsstelliger Höhe. Mit dem Bau von Wohnungen würde zwar die Investitionssumme steigen, doch die Gemeinde erzielt durch die Vermietung der Wohnungen ja auch Einnahmen.

Der Gemeinderat zeigte sich überzeugt von dem Konzept und stimmte dem Eingabeplan einstimmig zu.

Von Christine Gerneth

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